Leseempfehlungen unserer Bibliothek

Stiller Studienort mit Blick auf Sankt Peter

Leseempfehlungen

Durch Schenkung ist der Bibliothek des Campo Santo Teutonico wieder eine Rarität zugekommen, nämlich ein 1940 veröffentlichter reich illustrierter Band über den unter Papst Pius XI. in den zehn Jahren nach den Lateranverträgen (1929) aus dem Boden gestampften neuen Musterstaat. 

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Arnold Esch pflegt zu sagen, dass es eine Rom-Idee gebe, aber keine Istanbul-Idee oder Paris-Idee. Allein Rom verkörpert mehr. Kuniberg Bering, der überaus fleißige emeritierte Professor für Didaktik der Bildenden Künste in Düsseldorf hat nun ein voluminöses Buch "Rom - Mythos und kulturelle Inszenierungen" herausgebracht (Rezension von Nikolas Möller in der Römischen Quartalschrift).

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Einer der inzwischen zwei auf dem Campo Santo Teutonico bestatteten Kardinäle ist Gustav Prinz zu Hohenlohe-Schillingsfürst (* 1823), der seit den 1860er Jahren eng mit dem Campo Santo Teutonico und dessen Bruderschaft verbunden war.  Hohenlohe gehört mit dem ebenso auf dem Campo Santo liegenden Augustin Theiner zu jenen Persönlichkeiten, die sich gegen das Unfehlbarkeitsdogma von 1870 ausgesprochen haben und daher bei Hofe in Ungnade fielen.  

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In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts sind zwei kurzlebige Illustrierte Zeitschriften über den Vatikan bzw. die katholische Kirche jeweils in mehreren Sprachausgaben erschienen, von denen die Bibliothek des Campo Santo Teutonico jüngst eine italienische bzw. eine deutsche Ausgabe erworben hat.

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Das Schöne am Studium der Kirchengeschichte ist, dass einem nie der Gesprächsstoff ausgeht. Der hier häufiger zitierte zungenfertige Mons. Paul Maria Baumgarten (+ 1948) kannte sich durch seine jahrzehntelangen Archivstudien derart gut in den Irrungen und Wirrungen des Vatikans aus, dass es eine wahre Freude gewesen sein muss, mit ihm auf der (damaligen) Loggia des Campo Santo bei einem Fiasco Chianti und mit einem Toscanello zu sitzen und über alles und jedes zu schwadronieren, wie auf dem Foto dokumentiert (1905, Baumgarten sitzend, mit Birett).

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Die Nachricht über den Besuch des Augsburger Bischofs Bertram Meier in Markowa (Polen) an den Gräbern der Familie Ulma ist Anlass, auf ein Buch über die Familie Ulma hinzuweisen. Die Familie Ulma hat während des Zweiten Weltkriegs bei sich zuhause jahrelang Juden versteckt, obwohl darauf die Todesstrafe stand. Das konnte nicht verborgen bleiben, und so wurden sie gegenüber den Nazis denunziert.

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Eine unscheinbare vatikanische Publikation unter dem merkwürdigen Titel "Souvenirs de Babel" ist deshalb wert, beachtet zu werden, weil sie mehrere Dutzend historische Fotographien der Außen- und Innenräume der vatikanischen Bibliothek und des Archivs wiedergibt, allerdings wohl bewusst so ungünstig, dass man sie nicht reproduzieren kann.

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