Aus aller Welt

Bekanntlich versuchten die Nazis, laufende Lexikon-Unternehmen zu instrumentalisieren. Das bekannteste Beispiel ist das in den 1930er Jahren durchseuchte "Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens" (1927-1942), das gleichwohl wegen seiner Materialfülle in jeder Bibliothek steht. Der Paderborner Priester Theodor Klauser, der 1925-1927 und 1931-1934 am Campo Santo Teutonico war, erhielt bereits 1935 von seinem Bonner Lehrer Franz-Joseph Dölger den Auftrag, ein Lexikon für Antike und Christentum zu entwerfen.

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Termin
Datum: 23.09.2022
Ort: Aachen

Endlich soll wieder eine normale Generalversammlung der Görres-Gesellschaft stattfinden, diesmal in Aachen. Am Samstagabend soll dann auch wieder das informelle "Römertreffen" sein (Interessierte melden sich bitte bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.).  Zur Teilnahme an der Generalversammlung melde man sich hier an, damit der Name dann auch im gedruckten Teilnehmerverzeichnis steht. Von Rom aus sind wohl Flüge mit Ryanair nach Köln am günstigsten (oder ggf. Eurowings).

Tagungsprogramm

Das Archiv des Katholischen Militärbischofs veranstaltet im Katholischen Militärbischofsamt Berlin vom 29. September bis zum 1. Oktober 2022 eine Tagung zur Geschichte der katholischen Militärseelsorge in der Bundeswehr nach ihrer Gründung 1956. Anmeldeschluss ist 30. Juni. Auf dem Programm stehen interessante Vorträge u.a. über Franz Jägerstätter, Manfred Graf von Pourtalès, die Wehrmacht, Wehrdienstverweigerung und Ökumene.

Programm 

Die 1947 gegründete und vom Verlag Schnell & Steiner herausgegebene Zeitschrift "Das Münster" behandelt christliche Kunst und Kunstwissenschaft. Die Bibliothek des Campo Santo Teutonico besitzt sie vom 1. Jahrgang an, und zwar im Bestand des RIGG. Man könnte wohl einen kleinen Vortrag allein über das Verhältnis des RIGG zur Zeitschrift schreiben. Schon im ersten Jahrgang findet sich ein Nekrolog auf Joseph Wilpert, den (ersten und einzigen) Leiter der archäologischen Abteilung des RIGG von 1901 bis zum Ersten Weltkrieg. Der 2. Band enthält einen Aufsatz von Engelbert Kirschbaum, damals Direktor des RIGG, über die Grabungen unter Sankt Peter. Sein Nachfolger als Direktor des RIGG, Ludwig Voelkl, hat mehrere Aufsätze zur Christlichen Archäologie im "Münster" veröffentlicht.

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Während meines Osteraufenthalts in Berlin-Steglitz stieß ich auf eine Gedenktafel an einem Außenfenster des dortigen Rathauses, auf der es heißt:

"Am 4. November 1901 wurde hier im Ratskeller der ,Ausschuss für Schülerfahrten' ins Leben gerufen und erhielt den Namen Wandervogel. Aus dieser Urzelle entstand die deutsche Jugendbewegung".

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Joseph Ratzinger war zweifellos der prominenteste Professor - und auch einer der jüngsten und beliebtesten -, den die Bonner katholisch-theologische Fakultät je in ihren Reihen gezählt hat. Über seine Wirkungsorte und seine Wirkung auf die Studenten berichtet eine eindrucksvolle Filmdokumentation mit vielen Zeitzeugen und Kennern des theologischen Werks Ratzingers.

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