Leseempfehlungen unserer Bibliothek

Stiller Studienort mit Blick auf Sankt Peter

Leseempfehlungen

Der geradezu prophetische Roman "Hadrian VII." (1904) von Frederic Rolfe - unbedingt lesen! - verrät nicht nur viel über Jesuiten, sondern auch über das Engagement aufgeschlossener, moderner Päpste für die Archäologie. Der Papa Inglese Hadrian VII. fördert, nachdem er alle Kunstschätze des Vatikans verkauft und sich so die weltweite Sympathie der Sozialisten gesichert hat - er selbst entscheidet über den Preis jedes einzelnen Stückes! - die Archäologie und fordert auch andere auf, dies zu tun:

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Prof. Michael Matheus aus Mainz, ehemaliger Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom, präsentiert die Ergebnisse zig-jähriger Forschungen mit Beiträgen verschiedener Autoren in einem prächtigen Buch mit faszinierenden Fotos. Ninfa, die magische Nymphenstadt, ist ein hervorragendes Ziel für einen Ausflug in den Süden Roms, denn dort gibt es noch einen wunderschönen, weitläufigen Garten in herrlicher Natur.

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Schlie stellt in seinem Buch "Das Duell: Der Kampf zwischen Habsburg und Preußen um Deutschland" die aus seiner Sicht handelnden Hauptpersonen vom 18. bis 20. Jahrhundert gegenüber: Friedrich den Großen und Maria Theresia, Mettrnich und Bismarck, Franz Joseph I. und Wilhelm II. und Hitler und Schuschnigg. Dabei beschreibt er sie keineswegs als bloße Kriegsführer und Diplomaten, sondern versucht sie auch in ihrem biographischen, kulturellen und religiösen Werden zu würdigen.

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Nach zehn Jahren intensiven Forschungen hat Philippe Nuss, Professor für Mathematik an der Universität Straßburg, eine vorbildliche Studie über die heilige Äbtissin Odilia veröffentlicht, die er am RIGG vorbeigebracht hat. Nuss hat seinen Forschungsschwerpunkt auf der Hagiographie des frühen Mittelalters. Odilia lebte entsprechend ihrer mittelalterlichen Vita um 700. Nuss erforscht die Verbreitung des Kults vom 8. bis zum 12. Jahrhundert aufgrund sämtlicher Handschriften der Vita und aufgrund der Kalender. Als treibende Kraft des Odilia-Kults erweist sich dabei der "deutsche" Papst Leo IX. (1049-1054).

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Der große Abriss der Tradition ist katholischer- wie evangelischerseits (erst) im 19. Jahrhundert zu verorten. Eine kühne These? Es wäre in jedem Fall wert, einmal darüber vertieft nachzudenken. Jedenfalls entledigt sich die Papstkirche seit 1870 immer mehr ihrer Vergangenheit, und dass die Theologie des 19. Jahrhunderts aus Luther einen anderen gemacht hat, als er historisch war, ist auch kein Geheimnis. 

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Uwe Michael Lang aus dem Londoner Oratorium, profunder Kenner der römischen Liturgiegeschichte, ist seit 2012 Herausgeber der seit 25 Jahren bestehenden liturgischen Fachzeitschrift "Antiphon". Seit 2017 wird die "Gegenstimme" vom Verlag der Katholischen Universität Amerikas im Auftrag der Society for Catholic Liturgy vertrieben, die jährlich an der Notre Dame University eine Liturgietagung veranstaltet.

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Über den Saarbrückener Althistoriker Klaus Martin Girardet schreibt Stefan Rebenich: wie jeden Althistoriker seiner Generation habe ihn "die ebenso stringente wie differenzierte Rekonstruktion der Religionspolitik Constantins des Großen, die er in zahlreichen Publikationen vorgelegt hat, nachhaltig beeinflusst. Seine Verbindung von philologischer Präzision und historischer Interpretation war - und ist - richtungweisend" (S. 169 Anm. 1). Jetzt ist eine Festschrift "Ecclesia victrix" zu Ehren Girardets erschienen, herausgegeben von Karen Aydin, Christine van Hoof und Lukas Mathieu.

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Arnold Eschs großartiges Buch über das Reisen nach Rom im Mittelalter und in der Renaissance mit einem Ausflug ins Café Greco im 19. Jahrhundert liegt nun auch auf italienisch vor. In diesem Jahr hat Esch ferner "Die Via Salaria: eine historische Wanderung vom Tiber bis auf die Höhen des Apennin" veröffentlicht.

Wege deutsch     Wege Italienisch       Die Via Salaria