Leseempfehlungen unserer Bibliothek

Stiller Studienort mit Blick auf Sankt Peter

Leseempfehlungen

Der Paderborner Ordinarius für Alte Kirchengeschichte und Patrologie Hubertus R. Drobner hat ein wahrhaft epochales Werk zur Chronologie der Predigten Augustins vorgelegt: 1.491 Seiten in 2 Bänden für 326 Euro. Drobner, der schon seit vielen Jahren die Predigten Augustins ins Deutsche übersetzt (siehe hier), kennt sich in der Materie aus.

Weiterlesen …

Prof. Dr. Rainald Becker (Augsburg) und Dr. Christof Botzenhart (München) haben einen öffentlichkeitswirksamen Teil der jüngeren Geschichte s geschrieben, nämlich die Geschicht der Ministerpräsidenten seit Ende des Ersten Weltkriegs. Es sind 18 Persönlichkeiten (Ministerpräsidenten ohne -*/innen), deren Biographie und Amtsverständnis vorgeführt wird. Es zeigt sich darin zugleich die Entwicklung des Freistaats von einer Agrarkultur zu einem hypermodernen Staat mit allen Vorteilen und Risiken.

Weiterlesen …

Joseph Ratzinger feierte annähernd 40 Jahre lange die Donnerstags-Frühmesse am Campo Santo Teutonico und begüßte anschließend einzeln die wartenden Personen und Gruppen, die in den Touristenmonaten in großen Scharen kamen. Man könnte dicke Bände mit den Fotografien zusammenstellen, die in den vielen Jahren auf dem deutschen Friedhof gemacht wurden.

Weiterlesen …

"Repertorium" ist für die Mittelalterforschung ein magischer Begriff, besonders in Hinsicht auf die Erfassung der unendlichen Aktenbestände im Vatikanarchiv. 2018 fand am Deutschen Historischen Institut eine große Fachtagung statt, die den "Stand der Dinge" nach 125 Jahren Repertoriumsarbeit diskutieren sollte. Nun liegt der wuchtige Band vor, herausgegeben von Claudia Märtl, Irmgard Fees, Andreas Rehberg und Jörg Voigt.

Weiterlesen …

Waltrudis Hoffmann und Barbara Pfeffer, die seit Jahren Kurse in Rom zum Thema Kunst und Musik anbieten, haben, wohl auch als reiche Ausbeute ihrer Erfahrungen, ein wunderbares Buch über den Klaviervirtuosen, Komponisten und Schriftsteller Franz Liszt (1811-1886) in Rom und Tivoli veröffentlicht. Liszt lebte seit 1861 in der Ewigen Stadt.

Weiterlesen …

In der Krypta der deutschen Kirche Santa Maria dell'Anima in Rom liegen 460 österreichisch-ungarische Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg. Es ist ein Gedächtnisort besonderer Art. Die Gebeine wurden 1937 von Rektor Hudal vom Campo Verano dorthin gebracht und bekamen nach dem "Anschluss" 1938 eine prononciert großdeutsche Bedeutung.

Weiterlesen …

Prälat Helmut Moll (Köln) hat das Deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts im Schöningh-Verlag in der 8. Auflage herausgebracht. Nunmehr umfasst es annähernd 1000 Personen. Eine ansprechende Website gibt Einblick in die vielen Personen und Schicksale, darunter auch der Berliner Laie Karl-Heinrich Schäfer, der 1903 bis 1914 Stipendiat des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft und damit überhaupt der längstdienende Stipendiat des Instituts war. 1914 zog er mit Hurra-Begeisterung in den Weltkrieg. Später wurde er aufgrund seiner Ablehnung des Nationalsozialismus ins KZ Sachsenhausen gebracht, wo er im Januar 1945 verstarb.

Martyrologium