Von einem aufmerksamen Zeitgenossen wurden wir auf einige Aussagen des neuesten päpstlichen Schreibens vom 21. November zur Kirchengeschichte hingewiesen.
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- Geschrieben von: Stefan Heid
- Kategorie: Römische Notizen
Bemerkenswertes aus der Kulturwelt Roms
Von einem aufmerksamen Zeitgenossen wurden wir auf einige Aussagen des neuesten päpstlichen Schreibens vom 21. November zur Kirchengeschichte hingewiesen.
Der nach der Covid-Krise nun durch den Gaza-Krieg ein zweites Mal nach Rom "ausgelagerte" ökumenische Studienkurs kann voraussichtlich zur Jahreswende wieder nach Jerusalem an die Dormitio-Abtei zurückkehren. In Rom wurde ein abgewandeltes Programm durchgeführt. Darin konnte auch das RIGG die Studenten zu einem Vortrag über die Beziehungen Jerusalem-Rom im Lauf der Kirchengeschichte begrüßen.
Am 4. Dezember um 15.30 Uhr spricht unser Direktoriumsmitglied Prof. Dr. Michael Matheus (Mainz) in "La Nuvola" in Rom zum Thema "Ninfa e la misura del mondo – percezioni e narrazioni tra scienza, letteratura e belle arti".
Am 10. Dezember um 17 Uhr findet in der großen Aula des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie ein Festakt zum 100. Jahrgang der 1924 begründeten Rivista di Archeologia Cristiana statt, wohl der wichtigsten Zeitschrift auf diesem Gebiet. Bei dieser Gelegenheit stellt Paolo Liverani (Florenz) das Jubiläumsheft (2024, Nr. 2) vor, das ganz diesem Anlass gewidmet ist.
Eine Randnotiz auf der Website des Vatikanarchivs ist doch für die Forscher aller Welt eine Sensation: Nach Jahren strenger Restriktionen, auch wegen Covid, hat der neue Präfekt Rocco Ronzani nun das Reglement geändert: Eine Voranmeldung ist nicht mehr erforderlich. Wenn allerdings die 60 Plätze besetzt sind, kommt man nicht mehr hinein. Man wird früh aufstehen müssen!
Deadline: 30. November
Vom 27. bis 31. Januar findet in Rom der 4. Kurs zu päpstlichen Archiven und römischen Katholizismus statt.
Von Ignacio García Lasurain Bernstorff
Viele Monate nach der medienwirksamen Einführung haben wir es dann doch noch geschafft. An einem sonnigen Oktobertag, während in der Basilika noch die Mittagsmesse stattfand, probierten wir im Innenhof das Eis des Stiftskapitels von Santa Maria Maggiore.
Das diesjährige Festival für Kirchenmusik bietet Werke von Mozart, Bach, Puccini und Bruckner in den großen Basiliken Roms.
Der große 13. Band (in drei Teilen!) der Opera Omnia Joseph Ratzingers mit den berühmten Interviews, die er u.a. Vittorio Messori und Peter Seewald gegeben hat, liegt nun in der italienischen Übersetzung von Pierluca Azzaro vor. Die Bände werden am 21. November um 17 Uhr in der römischen Universität LUMSA in Anwesenheit Mons. Georg Gänsweins vorgestellt. Der Band trägt den Titel "In dialogo con il proprio tempo". (deutsche Ausgabe: Im Gespräch mit der Zeit). Um Anmeldung wird gebeten (siehe Programm).
Am 14. November um 16.30 Uhr hält Prof. Dr. Gisela Drossbach von der Universität Augsburg an der Universität Roma Tre einen Vortrag zum Thema "Materiality, transfer and innovation of papal letters around 1200".