Römische Notizen

Bemerkenswertes aus der Kulturwelt Roms

Römische Notizen

Das Vatikanische Geheimarchiv, das jetzt das Vatikanische Apostolische Archiv heißt, wurde seit 1997 von dem Barnabiten Sergio Pagano (* 1948) geleitet, der 2007 zum Bischof geweiht wurde. Neuer Präfekt ist der Augustinerpater Rocco Ronzani (* 1978) vom "Augustinianum", ein Patristiker, verantwortlich bislang für das Archiv der italienischen Augustinerprovinz. Pagano bleibt im Vatikan und wird zudem Assessor des Päpstlichen Komités der Geschichtswissenschaften.

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In Rom findet wieder das Treffen der Schülerkreise statt, diesmal mit dem Themenschwerpuntk "Zum Heiligen Jahr 2025: Heiligkeit als Ziel der Theologie und des Lebens". Es sprechen Kardinal Kurt Koch, Erzbischof Rino Fisichella, Stefan Heid, Stefan Würges, Helmut Hoping, Josef Spindelböck und Christoph Ohly. Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen und wird von Radio Horeb und EWTN übertragen. 

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Johann Peter Kirsch, Direktor des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft und Rektor des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie,  beschreibt in einem Brief an den Präsidenten der Görres-Gesellschaft Heinrich Finke den ersten öffentlichen Segen, den Papst Pius XI. nach den Lateranverrträgen (1929) am 25. Mai 1933 am Lateran gab:

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Wer sich heutzutage die Trajanssäule ansieht, freut sich wahrscheinlich über den unverbauten Blick auf das Ehrenmal für den Kaiser. Zum Zeitpunkt ihrer Errichtung (112/113 n. Chr.) war das anders, denn die
Säule war von den Gebäudetrakten einer Bibliothek und der Basilica Ulpia eingefasst. Dadurch entstand ein Innenhof, der heute nicht mehr als solcher erhalten ist. 

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Von Ignacio García Lascurain Bernstorff

Die schwere, grüne Tür schließt sich. Zurück bleiben die Piazza Navona und der Geräuschpegel unzähliger Touristen und Pilger. Ein Doktorand geleitet den Besucher zum Parterre, wo früher der adventliche Büchermarkt stattfand. Erst dann verschwindet vom inneren Auge der Anblick der durch Bauwände mit Werbung des Jubeljahres teils verhüllte Brunnen der Piazza Navona - ob Triton, Mohr oder Flussgott: alle unterziehen sich derzeit derselben Kur.

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Auf Initiative von Prof. Carla Salvetti vom Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie (aber institutionell unabhängig davon) hat sich im letzten Jahr eine Gemeinschaft unter dem Namen "Post Scriptum" gebildet, die kulturelle Events in Rom anbietet. Auf dem Programm stehen zum Beispiel Fototouren, Besichtigungen historischer Stätten und Vorträge. Der Schwerpunkt liegt auf Exkursionen, um das archäologische, historische und künstlerische Rom besser kennenzulernen. Man kann Mitglied der Vereinigung werden.

Post Scriptum