Römisches Institut der Görres-Gesellschaft

Wissenschaftszentrum für Geschichte seit 1888

Aus dem Institut

Philipp Öchsner (* 1996 in Speyer) begann nach dem Abitur am Albert-Einstein-Gymnasium in Frankenthal (Pfalz) das Theologiestudium an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Seit September 2018 ist er in Rom, wohnt am Campo Santo Teutonico und verbringt ein Freisemester mit Kursen an der Gregoriana.

Hinweis: Werden Sie unser 200. Mitglied! Es winken Buch-Preise!

QR-Codes, mit dem Smartphone fotografiert, stellen sofort die Verbindung zu den betreffenden Internetadressen her. Die Freunde des Campo Santo Teutonico und des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft werden herzlich gebeten, ein Plakat mit unseren QR-Codes in ihren Büros und Schaufenstern aufzuhängen, ins Fenster ihrer Autos zu kleben, in der Metro liegenzulassen ..... und so Besucher unserer Websites und Facebook-Seiten zu gewinnen. Wir bedanken uns für jede Initiative!

Dr. phil. Karin Mair (* 1976 in Wels, Oberösterreich) studierte Geschichte und Katholische Fachtheologie in Salzburg, Siena und Rom. Sie wurde mit einer Arbeit über Klara von Assisi promoviert (Edition und erstmalige Übersetzung einer Handschrift aus dem beginnenden 16. Jahrhundert). Seit 2008 ist sie Mitarbeiterin der Dombauhütte von Sankt Peter und u.a. als Führerin in den Scavi (Nekropole, Petrusgrab) tätig.

Termin
Datum: 01.11.2018
Ort: Campo Santo Teutonico

Gebet für die verstorbenen Mitglieder, Direktoren und Wohltäter des Görres-Instituts

Am Allerheiligenfest am Donnerstag, dem 1. November, findet am Vorabend von Allerseelen um 17 Uhr am Campo Santo Teutonico die alljährliche Totenvesper statt. Die Gräber werden gesegnet, darunter jene der Direktoren Stephan Ehses, Engelbert Kirschbaum, Ludwig Voelkl und Erwin Gatz. Die Feier endet mit dem Salve Regina am zentralen Achtermann-Kreuz. Alle sind herzlich eingeladen.

In diesem Jahr verstarb kein Mitglied des RIGG.

Dr. Matthias Bürgel ist romanischer Philologe und forscht als Stipendiat des Deutschen Studienzentrums in Venedig über die Verbreitung der Esposizione del Credo von Domenico Cavalca OP (ca. 1280-1341). Er arbeitet (von 2016-2018 als Piscopia-Marie-Curie-Fellow der Universität Padua) an der Erstellung einer kritischen Textausgabe dieses Traktates. Neben der religiös-didaktischen Literatur der Mendikantenorden gelten seine Forschungsinteressen u.a. der Hagiographie des romanischen Mittelalters, altprovenzalischen Enzyklopädien, der pastoralen Weitergabe lehramtlicher Texte im Spätmittelalter, Dante Alighieri sowie dem italienischen Spielfilm. Publikationsliste.

Dr. Dr. Alberto Cadili ist Spezialist für Ordens- und Konziliengeschichte des hohen Mittalters und arbeitet derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich "Kulturen des Entscheidens" der Universität Münster.  Seine erste Promotion erfolgte 2003 in Mailand mit der Arbeit "Gli arcivescovi di Milano e il governo della Chiesa ambrosiana nella prima metà del XIV secolo", seine zweite Promotion 2011 in Bologna zum Thema „I fondamenti pneumatologici del concilio nella discussione ecclesiologica e nella prassi da Costanza a Basilea". Seine stattliche Liste an Publikationen finden Sie hier.

Prof. Dr. Britta Kägler, Mitglied der Görres-Gesellschaft und Mitbegründerin deren Münchener Regionalgruppe, ist seit letztem Herbst Professor für Frühmoderne an der Universität Trondheim. Wer ihr Curriculum auf Norwegisch lesen möchte, sei auf diese Seite verwiesen. Durch zahlreiche Veröffentlichungen ausgewiesen, empfahl sie sich den Herausgebern der Römischen Quartalschrift als neues Beiratsmitglied. Der Vorschlag stieß auf allseitige Zustimmung. Dem Beirat (hier alle Mitglieder) obliegen die Garantie des höchsten wissenschaftlichen Niveaus der Zeitschrift und die Beratung in allen Maßnahmen, die der Förderung der Zeitschrift dienen.

Der Wunsch von Prof. Kägler: Schließen Sie sich unseren Lesern und Leserinnen an und abonnieren Sie jetzt die Römische Quartalschrift für christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte!

Pünktlich zur Generalversammlung der Görres-Gesellschaft ist das erste Doppelheft des Jahrgangs 2018 herausgekommen. Es enthälft 5 Aufsätze zu den Themen:

  • Jenny Körber: Legendensammlungen im Jesuitenbarock
  • Andreas Raub: Zeichnungen von Pettrich im Archiv des Campo Santo Teutonico
  • Peter van Meijl / Martin Kolozs: Pater Jordan, Gründer der Salvatorianer, in Rom
  • Isa-Maria Betz: Das caritative Werk der Lina von Baumgarten in Rom
  • Helmut Moll: "Mit brennender Sorge" und die Märtyrer im Dritten Reich

Beim Verlag Herder kann das Heft oder jeder einzelne Beitrag online erworben werden.

Hier zur Römischen Quartalschrift

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Römische Quartalschrift abonnieren könnten und zu unseren regelmäßigen Lesern zählen!

Das Römische Institut der Görres-Gesellschaft empfindet tiefste Trauer über den unerwarteten Tod seines langjährigen Förderers, Kollegen und Freunds Prof. em. Dr. Rudolf Schieffer. Als Mitglied des Direktoriums und Beiratsmitglied der Römischen Quartalschrift hat er jederzeit ruhig und kompetent geholfen, seit Jahrzehnten - schon zur Zeit von Rektor Erwin Gatz - immer am Wohl unserer Arbeit interessiert. Als einer der großen Mediävisten und als großartiger Mensch wird er uns in Erinnerung bleiben. R.I.P.

Nachruf der Monumenta.

Seit September ist - in Nachfolge von Ignacio García - Thomas Kieslinger M.A. (* 1991 in Deggendorf) Stipendiat am RIGG. Er studierte Geschichte, Politik und Christliche Archäologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der FU Berlin. Bis April 2018 war er Mitarbeiter des DFG-Projektes 1533 "Sakralität und Sakralisierung in Mittelalter und früher Neuzeit. Interkulturelle Perspektiven in Europa und Asien." Er arbeitet seit 2016 an seiner Promotion bei Prof. Dr. Klaus Herbers (Erlangen) im Fach Mittelalterliche Geschichte über die Spiritualität der Ritterorden auf der Iberischen Halbinsel (12/13. Jhd.). Kieslinger hat den vom Kolleg gestellten Freiplatz inne.