Radio Vatikan (neudeutsch Vaticannews) bringt von Prof. Dr. Klaus Herbers ein Interview zur Tagung über den Liber Pontificalis, die vom 21. bis 24. November am Campo Santo Teutonico stattgefunden hat. Das Interview führte Christina Höfferer.
"Das Buch der Päpste: Der Liber Pontificalis - ein Schlüsseldokument europäischer Geschichte"
Prof. Dr. Klaus Herbers ist Ordinarius für Mittelalterliche Geschichte und historische Hilfswissenschaften an der Universität Erlangen. Als großes Projekt gibt er in mehreren Bänden die Regesta Pontificum Romanorum (Neubearbeitung des "Jaffé") heraus (Rezension von Georg Kolb in RQ 111, 2016, 288-290).
Ort: Aula Papst Benedikt XVI. im Campo Santo Teutonico (Vatikan)
Die Tagung, die im März 2017 vom Centrum für Religion und Moderne der Universität Münster und dem RIGG am Campo Santo Teutonico durchgeführt wurde und den politischen Aufstieg des Papsttums im Medienzeitalter untersucht hat, hat inzwischen weitere von Dr. Mariano Barbato initiierte Publikationen mit Vorträgen der Tagung hervorgebracht:
Faith & international Affairs 15,4 (2017): In dieser Ausgabe der Zeitschrift liegt der Schwerpunkt auf politikwissenschaftlichen Beiträgen, u.a. von Timothy A. Byrnes, Mathias Albert, Thomas Diez und Adrian Hänni.
Römische Quartalschrift 112,1-2 (2017): In dieser Ausgabe der RQ finden sich papstgeschichtliche Beiträge von Olaf Blaschke, Massimiliano Valente und Frank Bösch.
Der Kreisauer Kreis und die Görres-Gesellschaft im Widerstand gegen die Hitler-Diktatur
Es geht um den Präsidenten der Görres-Gesellschaft, Hans Peters (1896-1966), und seine Rolle im Kreisauer Kreis, sowie um die Anliegen des Kreises im Widerstand gegen Hitler.
Dr. jur. Ulrich Karpen ist emeritierter Professor für Rechtswissenschaften in Hamburg. Er war Gründungsvorsitzender der International Association of Legislation, im Vorstand der Fritz Thyssen-Stiftung und Vorsitzender der Jury zur Vergabe des Wissenschaftspreises des Deutschen Bundestages für Arbeiten zum Parlamentarismus.
Ort: Aula Papst Benedikt XVI (Campo Santo Teutonico)
Die von der Gesellschaft für Konziliengeschichtsforschung - im Wesentlichen von Johannes Grohe (Rom), Thomas Prügl (Wien) und Johannes Helmrath (Berlin) - zusammen mit dem RIGG durchgeführte Tagung "Konzil und Minderheit" ist mit großem Zuspruch zu Ende gegangen. 32 Referate von Gelehrten aus aller Welt beleuchteten den schwierigen und nicht immer fairen Umgang mit Minderheitenpositionen auf den Synoden vergangener Jahrhunderte. Beim Öffentlichen Abendvortrag von Kardinal Walter Brandmüller war mit 70 Besuchern die Kapazitätsgrenze der Aula Benedikts XVI. im Campo Santo Teutonico erreicht. Die Beiträge werden im Annuarium Historiae Conciliorum veröffentlicht. Die Tagung wurde u.a. von der Thyssen Stiftung gefördert.
Päpstlichkeit und Patriotismus. Der Campo Santo Teutonico: Ort der Deutschen in Rom zwischen Risorgimento und Erstem Weltkrieg (1870-1918)
Kardinal Dr. Paul Josef Cordes stellt das Buch um 10.30 Uhr vor.
Das neue Buch über den Campo Santo Teutonico, herausgegeben von Stefan Heid und Karl-Joseph Hummel, erscheint im November im Verlag Herder exakt ein Jahr nach der großen Tagung, die im November 2017 über die "deutsche Kolonie" in Rom im Zwiespalt zwischen dem italienischen Nationalstaat, dem untergegangenen Kirchenstaat und dem neuen Deutschen Reich stattfand. Anlass der Tagung war damals der 100. Todestag des Gründungsrektors des Priesterkollegs Anton de Waal (1837-1917).
Die bereits angekündigte Tagung findet ein sehr großes Echo; über 60 Teilnehmer haben sich angekündigt. Alle Informationen finden Sie nun auf einer eigenen Website zur Tagung.
Das Buch der Päpste: Der Liber Pontificalis – ein Schlüsseldokument europäischer Geschichte
Der Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften der Universität Erlangen organisiert zusammen mit dem RIGG eine große internationale Tagung über den Liber Pontificalis. Konzeptionell verantwortlich zeichnen Prof. Dr. Klaus Herbers (Erlangen) und Matthias Simperl (Augsburg).
Ort: Aula Papa Benedetto XVI (Campo Santo Teutonico)
Bernhard Wabnitz spricht über "Unser Mittelmeer - Sehnsuchtsort und Krisenherd". Der bekannte Radio- und Fernsehjournalist Bernhard Wabnitz, gebürtig aus Trier, war seit 2006 Studioleiter und Fernsehkorrespondent im ARD-Studio Rom und von 2009 bis 2014 Moderator des Weltspiegel im ersten Fernsehprogamm. Ort: Aula Papa Benedetto XVI (Campo Santo Teutonico) Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)