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Liber Pontificalis

21.-24. November: Tagung zur mittelalterlichen Papstchronik Liber Pontificalis - das Programm

Termin
Datum: 21.11.2018
Ort: Campo Santo Teutonico

Das Buch der Päpste: Der Liber Pontificalis – ein Schlüsseldokument europäischer Geschichte

Der Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften der Universität Erlangen organisiert zusammen mit dem RIGG eine große internationale Tagung über den Liber Pontificalis. Konzeptionell verantwortlich zeichnen Prof. Dr. Klaus Herbers (Erlangen) und Matthias Simperl (Augsburg).

Es geht in vier großen Schwerpunkten um die Genese und Funktion früher Textschichten (Spätantike), um den LP als Quelle und Erinnerungsträger von der Urbs zum Orbis (Frühmittelalter), um Kontext, Vergleich und Rezeption sowie um die Forschungsgeschichte.

Tipps & Fakts

Zeitpunkt und Ort: 21.-24. November 2018, im deutschen Kolleg am Campo Santo (Vatikan)

Die Tagung steht Gästen und Interessenten offen.

Der Programmflyer als PDF

Zu näheren Informationen wende man sich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zur Finanzierung der Tagung sind Spenden sehr willkommen (Bankdaten rechts im roten Feld oder unten).

Programm

 

Das Buch der Päpste: Der Liber Pontificalis – ein Schlüsseldokument europäischer Geschichte

Der Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften der Universität Erlangen organisiert zusammen mit dem RIGG eine große internationale Tagung über den Liber Pontificalis. Konzeptionell verantwortlich zeichnen Prof. Dr. Klaus Herbers (Erlangen) und Matthias Simperl (Augsburg).

Es geht in vier großen Schwerpunkten um die Genese und Funktion früher Textschichten (Spätantike), um den LP als Quelle und Erinnerungsträger von der Urbs zum Orbis (Frühmittelalter), um Kontext, Vergleich und Rezeption sowie um die Forschungsgeschichte.

Tipps & Fakts

Zeitpunkt und Ort: 21.-24. November 2018, im deutschen Kolleg am Campo Santo (Vatikan)

Die Tagung steht Gästen und Interessenten offen.

Der Programmflyer als PDF

Zu näheren Informationen wende man sich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zur Finanzierung der Tagung sind Spenden sehr willkommen (Bankdaten rechts im roten Feld oder unten).

Programm

 

Mittwoch, 21. November

17.30 Uhr
Einführung und Begrüßung 
Klaus Herbers, Stefan Heid, Matthias Simperl: 

18.00 Uhr
The early medieval manuscript dissemination of the Liber pontificalis and its possible implications
Rosamond McKitterick (Cambridge):

Donnerstag, 22. November

 

Sektion I: Genese und Funktion(en) früher Textschichten

9.15 Uhr Andrea A. Verardi (Rom):
La memoria leggitimante – il Liber Pontificalis e la Chiesa di Roma del secolo VI

10.10 Uhr  Matthias Simperl (Augsburg):
„Quaestio grauissima et perplexa“: Zur Rekonstruktion der frühen Redaktionsgeschichte des Liber Pontificalis


11.00 Uhr Kaffeepause


11.30 Uhr  András Handl (Leuven):
„Hic constituit...“ – Bischöfliche Bestimmungen im präkonstantinischen Abschnitt des Liber Pontificalis

12.20 Uhr Eckhard Wirbelauer (Straßburg):
Der Liber Pontificalis und die symmachianisch-laurentianischen Documenta


13.10 Uhr Mittagspause


15.30 Uhr Stefan Heid (Rom): 

Die Konstruktion päpstlicher Stadtherrschaft im Spiegel frühmittelalterlicher Quellen


Sektion II: Von der Urbs zum Orbis: Quelle und Erinnerungsträger

16.20 Uhr  Uhr Vera von Falkenhausen (Rom):

Die Darstellung der griechischen Gemeinden in Rom im Liber Pontificalis


17.10 Uhr Pause


17.40 Uhr Lidia Capo (Rom):

Il Liber Pontificalis, la Chiesa Romana e il rapporto con il potere pubblico

18.30 Uhr François Bougard, Bruno Bon (Paris):

Le Liber Pontificalis et ses auteurs au IXe siècle: enquête stylométrique

Freitag, 23. November

 

9.15 Uhr Veronika Unger (Erlangen):

Verwendung und Aufbewahrung des Liber Pontificalis im neunten Jahrhundert

10.10 Uhr Carola Jäggi (Zürich):

Die Bedeutung des Liber pontificalis für die frühchristliche Archäologie und die Kunstgeschichte


11.00 Uhr Kaffeepause


11.30 Uhr Michael Brandt (Hildesheim):

„in angulo obscurissimo“: Das Gemmenkreuz der Sancta Sanctorum – ein Fallbeispiel


Sektion III: Kontext, Vergleich und Rezeption

12.20 Uhr Michel Sot (Paris):
Le liber pontificalis romain, est-il le prototype des gesta episcoporum ?


13.10 Uhr Mittagspause


15.30 Uhr Knut Görich (München):

Papstgeschichtsschreibung im Zeichen des Schismas: Die Papstviten des Kardinals Boso 

16.20 Uhr Thomas Kieslinger (Rom):

Der Liber Pontificalis und der Liber Censuum als Fundgrube: Zur Rezeption von Papstviten in einer hochmittelalterlichen Papstliste

16.50 Uhr Heinrich Heidenreich (Frankfurt am Main)

„Ut Leoninum cursum reduceret“: Pandulphus und die Renaissance leoninischer Klauseltechnik in Urkunden Urbans II


17.20 Pause


17.50 Uhr Stefan Bauer (York):

The Book of Pontiffs in the Renaissance: Platina, Panvinio and their Critics


Sektion IV: Forschungsgeschichte

18.40 Uhr Andreas Sohn (Paris):

Louis Duchesne und der Liber Pontificalis

Samstag, 24. November

9.30 Uhr Kulturelles Programm:

Besichtigung der Chiesa Nuova, des Oratoriums und der Biblioteca Vallicelliana (Führung durch Dott.ssa Chiara Cecalupo, Pontificio Istituto di Archeologia Cristiana, Rom)


18.00 Uhr Öffentlicher Abendvortrag des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft

Klaus Herbers (Erlangen): Das Buch der Päpste: Der Liber Pontificalis – ein Schlüsseldokument europäischer Geschichte

Im Anschluss findet ein Stehempfang statt

Vorträge & Tagungen

Öffentlicher Vortrag am RIGG: Berthold Pelster von Kirche in Not

Thema: Terror - Flucht - Vertreibung: Christenverfolgung als globale Herausforderung

Berthold Pelster von Kirche in Not (München) spricht am 23. Februar um 18 Uhr am Campo Santo Teutonico im Rahmen der internationalen Tagung "Sterben & Töten für Gott? Das Martyrium in Spätantike und frühem Mittelalter" (hier alle Infos zur Tagung).

Ort. Aula Papst Benedikt XVI. (Campo Santo Teutonico)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

Vortragsplakat

Auch Kirche in Not wirbt auf ihrer Website für den Vortrag.

Römische Notizen & aus dem Institut

Johannes Grohe: Wir gratulieren zum Geburtstag!

Das Römische Institut der Görres-Gesellschaft wünscht Professor Dr. Johannes Grohe (* 1954 in Trier) zu seinem 65. Geburtstag alles Gute und Gottes Beistand für sein weiteres Wirken. Johannes Grohe ist seit 2012 Vizedirektor des RIGG und trägt mit seiner ruhigen und kompetenten Moselaner Art erheblich zum gedeihlichen Arbeiten des Instituts bei. Die Moselaner Art hat im übrigen eine lange Tradition am RIGG. Der Zeltinger Stephan Ehses war 1895-1926 Direktor des RIGG. Grohe ist Herausegeber der Fachzeitschrift Annuarium Historiae Conciliorum und in der Leitung der internationalen Gesellschaft für Konziliengeschichtsforschung engagiert.

Aus aller Welt

Verena Fugger: Rezension "Wohnen wie in Katakomben"

Verena Fugger aus Wien, die zeitweise am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie studiert hat und nun an der Universität Bamberg arbeitet, hat für die Theologisch-Praktische Quartalschrift (2019, Heft 1) das Buch Wohnen wie in Katakomben. Kleine Museumsgeschichte des Campo Santo Teutonico besprochen und empfiehlt es abschließend sehr zur Lektüre. Dem Leser werde "ein interessanter Überblick über die Anfänge der Christlichen Archäologie in Rom geboten". Anfang Juni organisieren die "Theologischen Kurse" Wien eine Studienreise nach Rom mit Themenschwerpunkt Katakomben. Auch ein Besuch am Campo Santo Teutonico ist vorgesehen. 

Hier die Rezension

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