Am 21. November stellt die Fondazione Vaticana Joseph Ratzinger/Benedetto XVI in Zusammenarbeit mit dem RIGG am Campo Santo Teutonico den autobiographischen Band der Werkausgabe Ratzingers sowie eine weitere Ratzinger-Biographie vor..
Am 29./30. Januar 2026 veranstalten das Department of Biblical Studies and Historical Theology der Universität Innsbruck, das Österreichische Historische Institut in Rom und das RIGG eine Fachtagung zur Sprachenvielfalt im späten Habsburgerreich. Dabei spielen kirchliche Einrichtungen wie etwa Priesterseminar, Pfarreien und Ordensgemeinschaften eine besondere Rolle für die Frage der nationalen und praktischen Implikationen. Hauptorganisatorin ist PD Dr. Tamara Scheer (Wien).
Thema: "Lasst den Muezzin auf dem Minarett!" - Friedrich II. und der Islam (mit einem Exkurs über die Religiosität des staufischen Kaisers)".
Der deutsch-italienische Mediävist Prof. Dr. Hubert Houben (Lecce) hat zahlreiche Publikationen zum italienischen Mittelalter veröffentlicht, darunter für ein großes Publikum im Beck-Verlag das Heft Die Normannen. Er ist Mitglied der Nationalen Akademie "dei Lincei" in Rom, der bedeutendsten Akademie Italiens.
Dr. Gabriel Steinschulte (Köln), viele Jahre in Rom beim Osservatore Romano und am Päpstlichen Institut für Sakralmusik tätig und bis zum vorigen Jahr Dirigent der Schola Cantorum Coloniensis, spricht zum Thema: "Der Einsatz des Konzilsperitus Johannes Overath (1913-2002) für die Musica Sacra und den Campo Santo Teutonico".
Auf der Plattform H-Soz-Kult ist nun der von Eric Klassen (Augsburg) verfasste Tagungsbericht der Tagung "Zeit, Raum und Kalender im spätantiken Rom" der Universität Augsburg erschienen. Die Tagung fand im November vergangenen Jahres in Zusammenarbeit mit dem RIGG statt und wird in der Supplementreihe der Römischen Quartalschrift veröffentlicht werden.
Prof. Dr. Arnd Uhle (Leipzig) spricht zum Thema: "Kirchenfinanzierung in Europa: Anmerkungen zu den Finanzierungsformen in der Gegenwart".
Arnd Uhle ist Staatsrechtsprofessor an der Universität Leipzig und Verfassungsrichter des Freistaats Sachsen. Er ist Leiter der Sektion Rechts- und Staatswissenschaft der Görres-Gesellschaft und Mitglied des Direktoriums des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft.
Dr. Ruth Slenczka ist Kunst- und Kirchenhistorikerin und seit 2022 Direktorin des Pommerschen Landesmuseums in Greifswald. Sie spricht zum Thema "Die Gegenwart der Geschichte bei Caspar David Friedrich (1774-1840)". Der romantische Maler Friedrich stammt aus Greifswald; 2024 wurde sein 250. Geburtstag begangen.
Dr. Chiara Cecalupo, Professorin für Museologie am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie in Rom, spricht zum Thema "Die Faszination der Katakomben im europäischen Katholizismus des 19./20. Jahrhunderts".
Beginn: 18 Uhr (anschl. Empfang)
Ort: Aula Papst Benedikt XVI. (Campo Santo Teutonico)
Wer per Zoom den Vortrag verfolgen möchte, wende sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
Dr. Matthias Simperl aus Augsburg hat maßgeblich die Tagung zum sogenannten "Chronographen von 354", einer in Rom entstandenen spätantiken Sammelhandschrift, organisiert. Die Tagung war von lebhaften Debatten geprägt und hat eine ganze Reihe grundlegend neuer Einsichten hervorgebracht. Dazu Simperl im Interview: