Aus aller Welt

Nachrichten rund um den Globus

Aus aller Welt

Der Maler und Bildhauer Johann Martin von Wagner (1777-1858) liegt auf dem Campo Santo Teutonico begraben. Er war Kunstagent von Ludwig I. von Bayern. Seit 2011 ist Prof. Dr. Hannelore Putz Mitherausgeberin der Edition des Briefwechsels zwischen König Ludwig und Wagner. Wagner machte die Würzburger Uniuversität zu seinem Haupterben. Darauf geht das Wagner-Museum am Residenzplatz mit sehenswerten Objekten zurück.

Die Bedeutung von Joseph Görres (1776-1848), des Namensgebers der Görres-Gesellschaft, für das Selbstbewusstsein des rheinischen Katholizismus gegenüber Franzosen und Preußen zeigt sich in der Vollendung des Kölner Doms in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Kein Wunder also, dass der Dom auch ein Görres-Fenster hat (rechtes Seitenschiff). Auf der Website des Kölner Doms finden sich glänzende Abbildungen samt historischen Erklärungen.

Görres-Fenster  

So lautet das Thema des 18. Internationel Kongresses für Christliche Archäologie im Jahr 2024. Das serbische Nationalkomitee unter Präsident Dr. Prof. Vujadin Ivanisevic und Vizepräsidentin Dr. Snežana Golubović hat den ersten Rundbrief mit der Einladung zum Internationalen Kongress für Christliche Archäologie in Belgrad veröffentlicht, der vom 2. bis zum 6. September 2024 stattfinden wird.

Website

Im Alter von 80 Jahren ist am 10. Dezember im bayerischen Friedberg Franz Seidl verstorben. Er hat ein Holzrelief für den Eingang der Studienbibliothek Benedikt XVI. am Campo Santo Teutonico geschaffen. 

Das Relief war sein Geschenk - eine seiner vielen Aufmerksamkeiten, die der stets zu Scherzen aufgelegte, rastlose Meister dem Institut zuteilwerden ließ. 

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Von Stefan Heid

Hans Georg Thümmel: ein wunderbarer Mann, neugierig, sprudelnd, stets mit Laune, unverwüstlich, ein Poet, zugleich wie ein Fels in der Brandung während des DDR-Regimes, für dessen tumbe Beamte er viel zu intelligent war. Wegen der Kommunisten konnte er nichts werden, doch unbeiirt hielt er an seinem lutherischen Bekenntnis fest. In Vorbereitung meines "Personenlexikons zur Christlichen Archäologie" kam ich um 2010 auch nach Greifswald, und ohne mit der Wimper zu zucken, bot er mir Gastfreundschaft und Rat. Wir wanderten sogar bis zur windigen Ostsee, wo irgendwelche üblen Industrieanlagen gebaut werden sollten, wogegen er natürlich war.

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Bis Ende Februar ist in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim die große Normannen-Ausstellung zu sehen. Die Identifizierung und Geschichte der Normannen ist verwickelt und erstreckt sich auf Skandinavien, die Normandie und weitere Teile Europas. Es ist zugleich eine Geschichte der Christianisierung und Akkulturation eines Kriegervolkes, die im hohen Mittelalter ihren Abschluss findet. Die Normannen haben keineswegs nur Waffen hinterlassen, die es zu bewundern gilt.

Katalog  

Die Meinung, es gebe im Neuen Testament und im Urchristentum so etwas wie Hauskirchen und Familieneucharistien, hält sich hartnäckig nicht nur in der akademischen Lehre, sondern auch in den verschiedensten Konfessionen und Kirchen. Merkwürdigerweise hat bis zum 20. Jahrhundert niemand je von Hauskirchen gesprochen. Woher kommt das plötzliche Interesse? Wie kommt man überhaupt auf die Idee, es habe so etwas wie Hauskirchen gegeben? Ein Faktencheck führt zu ersten Spuren. 

Modell Hauskirche? Ein Vortrag in Heiligenkreuz