Claudia Twardon (* 1969 in Gliwice, Polen) lebte in Dresden, Hannover, Calabrien, Bologna und nun seit Jahren in Rom, wo sie als Stadtführerin arbeitet (Deutsche Tour in Rom) und ihren weitgespannten Interessen an Kunst, Theologie und Geschichte nachgeht.
Mons. Prof. Carlo dell'Osso (* 1965 in Foggia) ist seit 2014 Sekretär des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie und lehrt dort zugleich Patrologie und Kirchengeschichte. Ebenfalls unterrichtet er am Patristischen Institut Augustinianum. Er studierte in Rom Theologie als Alumne des Collegio Capranica. 2007 bis 2011 war er Direktor des Theologischen Instituts von Puglia in Molfetta, bis 2013 Professor für Patrologie an der Theologischen Fakultät von Puglia. Dell'Osso hat zahlreiche Publikationen vor allem zur frühkirchlichen Dogmengeschichte vorgelegt und ist durch Übersetzungen der Apostolischen Väter und von Prokops De Aedificiis hervorgetreten.
Ilenia Gentile aus Rom hat in Bordeaux, Nizza und Florenz studiert mit Spezialisierung auf anthropologischer Archäologie. Derzeit belegt sie den Promotionsstudiengang am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie. Sie ist an verschiedenen Grabungen beteiligt, u.a. in Ligurien bei Prof. Philippe Pergola.
Die Tagung "Sterben und Töten für Gott? Das Martyrium in Spätantike und im frühen Mittelalter" im Februar diesen Jahres wurde von der Forschungsstelle Christlicher Orient der Universität Eichstätt zusammen mit dem RIGG ausgetragen. Inzwischen ist ein ausführlicher Bericht mit Bildern auf dem Portal der Universität Eichstätt erschienen, auf den wir hinweisen möchten.
Am 27. Mai bestand Ignacio García Lascurain Bernstorff, bis Herbst letzten Jahres Stipendiat des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft, seine Disputatio und wurde von der LMU München zum Dr. phil. promoviert. Thema waren die bilateralen Beziehungen zwischen dem Johanniterorden und dem Heiligen Stuhl im 15. Jahrhundert. Die Disputatio fand mit Beteiligung der Professoren Claudia Märtl, Mark Sven Hengerer und Franz Xaver Bischof statt (alle LMU). Wir gratulieren dem frisch gebackenen Doktor und erwarten gespannt die Publikation.
Pünktlich im Mai ist das zweite Doppelheft des Jahrgangs 2018 herausgekommen. Es bietet erstmals bunte Abbildungen. Das Heft enthält 6 Aufsätze zu den Themen:
Christian Gnilka: Simon magus und die römische Petrustradition
Klaus Martin Girardet: Kaiser Gratian - letzter Träger von Amt und Titel eines pontifex maximus
Christopher Kast: Essen im Konklave
Maik Schmerbauch: Hubert Jedin - Leiter der "Arierabteilung" und Archivar im Erzbistum Breslau 1936 bis 1939
Rainer Decker: Bischof Alois Hudal und die Judenrazzia in Rom am 16. Oktober 1943
Stefan Samerski: Die Popularisierung des Papstes - Pius XII. in medialer Modernität
Es folgen Rezensionen von Büchern von Maren Niehoff, Annemarie Kaufmann-Heinimann, Agostino Paravicini Bagliani, Roberto Regoli, Werner Neuhaus, Joachim Kuropka und Michael Matheus.
Beim Verlag Herder kann jeder einzelne Beitrag online erworben werden.
Die Familie des vor zwei Jahren verstorbenen Bonner Historikers Prof. Dr. Konrad Repgen hat großzügigerweise den Ehrenring, den die Görres-Gesellschaft ihm 1998 verliehen hat, dem Römischen Institut geschenkt. Er wird künftig in einer eigenen kleinen Vitrine in der Bibliothek zu sehen sein. Die damals von Hans Günter Hockerts gehaltene Laudatio auf Repgen kann hier nachgelesen werden (S. 145-150). Repgens wissenschaftliche Bibliothek befindet sich als Sonderbestand in der Bibliothek der Università Santa Croce in Rom.
Wie jedes Jahr veröffentlicht das Römische Institut der Görres-Gesellschaft einen eigenen, illustrierten Jahresbericht. Wer diesen Bericht in gedruckter Form haben möchte, kann ihn bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. bestellen, anderenfalls kann er ihn hier herunterladen:
Amy Giuliano M.A. studierte von 2014 bis 2018 Geschichte der Christlichen Kunst & Architektur an der Universität Yale und ist Spezialistin für Virtual Reality Technologien. Am Yale's Center for Collaborative Arts and Media spezialisierte sie sich im Bereich der digitalen Erfassung von sakralen Räumen. Ihren B.A. erwarb sie 2009 an der Seton Hall University (USA), 2010 dann das Diplom in Theologie an der Ecole St. Jean (Frankreich) und 2013 den S.T.B. am Angelicum in Rom. Giuliano lehrt Kunstgeschichte und Catholic Studies an der Sacred Heart University (USA). Zur Zeit ist sie Stipendiatin des Lay Centre und verfolgt in den Kirchen Roms ihr von der Universität Yale mit dem TSAI Innovation Prize ausgezeichnetes Projekt der digitalen Erfassung des christlich-kulturellen Erbes Europas.
Die Website des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft hat jetzt auch eine funktionsfähige italienische Version, auf der fast alle Beiträge der deutschen Seite erscheinen werden. Zum Umschalten der Sprache genügt es, die ital. Flagge rechts oben zu klicken. Seit vielen Jahren war der Wunsch laut, den Italienern einen leichteren Zugang zu den Mysterien des RIGG zu eröffnen. Diesem Wunsch ist nun Genüge getan. Die Besucherzahlen der Seite steigen daher kontinuierlich (im vergangenen Quartal 50.000), was ein beträchtlicher Zuwachs gegenüber 2018 ist.