Zwei Sonderbriefmarken mit Johann Peter Kirsch
Die Vatikanische Philatelie und die Luxemburgische Philatelie haben zwei annähernd identische Briefmarken herausgebracht, die Johann Peter Kirsch (1861-1941) vor dem Gebäude des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie zeigen.
Der Anlass der Briefmarken ist die 100-Jahrfeier des Päpstlichen Instituts, dessen Gründungsdirektor seit 1925 bis zu seinem Tod 1941 der Luxemburger Prälat Johann Peter Kirsch war. Kirsch starb in Rom und wurde auf dem deutschen Friedhof im Vatikan bestattet.
Die Briefmarken wollen als Würdigung dieses großen Wissenschaftlers und katholischen Wissenschaftsorganisators Kirsch verstanden werden, der zugleich eine Zentralfigur der Görres-Gesellschaft war. Ihre Realisierung ist, das soll nicht verschwiegen werden, dem zielstrebigen Bemühen von Isabelle Mossong, selber Luxemburgerin, zu verdanken, die sich seit Längerem mit Kirsch befasst.
Die Enthüllung der beiden Briefmarken durch Kardinal Pietro Parolin bzw. Botschafter André Biever wurde am 11. Dezember innerhalb des akademischen Festaktes zum 100. Jahrestag der Gründung des Päpostlichen Instituts für Christliche Archäologie vollzogen. Die Zeremonie kann hier auf Youtube gesehen werden (Minute 46:00).
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- Geschrieben von: Stefan Heid
- Kategorie: Römische Notizen
Römisches Institut der Görres-Gesellschaft


