Der Münsteraner Domvikar August Bahlmann veröffentlichte 1863 die Eindrücke seiner Romreise und weiß Erstaunliches über die Bruderschaft am Campo Santo Teutonico zu berichten (Eine Reise nach Rom, S. 391):

"Mittlerweise hatten sich manche Mißbräuche in die Bruderschaft eingeschlichen. Weil die Brüder in der Stadt sehr weit aus einander zu wohnen pflegten, benutzten sie oft die Feste in Campo Santo, um mit einander einen fröhlichen Tag zuzubringen. Nach den gottesdienstlichen Funktionen, nach feierlichen Umzügen, häufig auch nach Begräbnissen wurde statt der früher übliche Erfrischung ein frühstück oder Mittagessen genommen. Man sagte in Rom, daß die Deutschen nie ohne rothe Nase aus Campo Santo fortgingen".