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Das Geheimnis des Tassilo-Kelchs in Kremsmünster

Die erste grundlegende Studie über eines der wichtigsten frühmittelalterlichen liturgischen Gefäße, den Tassilo-Kelch im oberösterreichischen Stift Kremsmünster, wurde nun von Egon Wamers, dem kürzlich emeritierten Leiter des Archäologischen Museums Frankfurt, im Verlag Schnell und Steiner vorgelegt.

Da über den Kelch keine schriftlichen Quellen vorliegen, brachten vor allem die technischen und kunsthistorischen Untersuchungen neue Erkenntnissee, aber auch die geschichtliche Einordnung ist nun präziser. Hinzu kommen faszinierende Detailaufnahmen, die den Prunkkelch, der von vornherein als liturgisches Gerät konzipiert wurde, und zwar wahrscheinlich in der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts im Salzburger Raum (also nicht in Irland). Eine Rezension von dem Experten für frühe Kultgefäße Marco Aimone wird in der Römischen Quartalschrift erscheinen.

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