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Aus aller Welt

Eindrücke von der Jerusalem-Reise der christlichen Archäologen I

Die Studienreise des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie (PIAC) Anfang Mai nach Israel war ein voller Erfolg. Wäre nicht am Anfang die vielstündige Verspätung von Turkish Airlines gewesen, könnte man geradezu von einer makellosen Reise sprechen. Mit fast 50 Teilnehmern war es eine beachtliche Gruppe. Das äußerst dichte Programm ließ ihnen abends kaum mehr als 5-6 Stunden Schlaf. Aber es lohnte sich. Die gesamte Organisation lag in den Händen der Franziskaner vom Heiligen Land, konkret in den Händen von Amedeo Ricco, der am PIAC promoviert. Die Reise war ein Mix von Archäologie und Spiritualität. Jene, die das erste Mal in Israel waren, sahen alle wichtigen Stätten in Nazareth, Jerusalem und Betlehem. Jene, die das Land schon kannten, sahen so manches Neue. Mir persönlich neu war die Grotte der Propheten auf dem Ölberg, die äußerst beeindruckende Helena-Zisterne unter der Grabeskirche und die unglaubliche Aussicht auf Jerusalem vom Dach des Franziskanerkonvents Flagellazione aus. S.Heid (Fortsetzung folgt)