Leseempfehlungen

Unter den Leseempfehlungen werden Bücher vorgestellt, die man tatsächlich lesen kann und deren Lektüre Gewinn bringt. Es handelt sich nicht notwendig um Neuerscheinungen. Vorschläge nehme ich gern entgegen. S.H.

Der Roman endet auf dem Campo Santo ...

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... fast zumindest, nämlich das vorletzte Kapitel. Ob der "Thriller" von Arno Strobel mit dem Titel Castello Cristo die Lektüre lohnt, vermag ich nicht zu sagen. Es geht um einen religiösen Geheimbund. Dank sei dem Autor aber auf jeden Fall dafür gesagt, dass er das besagte Kapitel "Vatikan, Camposanto Teutonico" überschreibt. Dort wird ein gewisser Matthias bestattet, und zwar im Jahr 2005. Im Buch heißt es: "Das Recht, auf dem deutschen Friedhof beerdigt zu werden, hatten eigentlich nur Mitglieder der Erzbruderschaft sowie einige religiöse Gemeinschaften deutschen Ursprungs. Papst Alexander IX. selbst aber hatte dafür gesorgt, dass der Tote dort seine letzte Ruhe fand". Strobel kennt den Campo Santo, "der wie ein tropischer Garten anmutete", zweifellos aus eigener Anschauung.

   

Schnell und Steiner legt "Blutzeuge" neu auf

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16. 05. 2015

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Angesichts der dauerhaften Nachfrage legt der Verlag Schnell und Steiner das Buch Blutzeuge. Tod und Grab des Petrus in Rom neu auf. Der Band war 2010 erschienen und nach wenigen Monaten vergriffen; auch antiquarisch ist er nicht greifbar. Da mit dem Ende der Lutherdekade 2017 eine große Papstaustellung in Mannheim und in Rom stattfinden wird, hat sich der Verlag für eine Neuauflage entschieden. Eine italienische Ausgabe liegt bereits vor.

Die deutsche 2. Auflage wird Anfang September erscheinen, kann aber online bereits vorgemerkt werden. Das von Christian Gnilka, Stefan Heid und Rainer Riesner verfasste Büchlein geht auf eine Tagung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft zurück. Es befasst sich im ersten Teil mit den Petrustraditionen im Neuen Testament, bei Ignatius von Antiochia und bei Tertullian. Der zweite Teil rekonstruiert die Anfänge der Heiligenverehrung nach den heutigen Erkenntnissen, beginnend mit der jüdischen Gräberverehrung in Palästina und endend bei der Verehrung der römischen Märtyrer unter Kaiser Konstantin.

Hier das neue Herbstprogramm von Schnell und Steiner

   

Festschrift für Kurt Koch

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14. 05. 2015

Zu seinem 65. Geburtstag erhielt der seit 2010 an der Kurie tätige Kardinal Kurt Koch eine zweibändige Festschrift Freude an Gott (Verlag Herder), die ihm von den Herausgebern George Augustin und Markus Schulze im Rahmen einer Tagung in Vallendar überreicht wurde. Die Bibliothek des Campo Santo - Kardinal Koch ist Mitglied des RIGG - besitzt ein Exemplar. Zu dem Werk, das thematisch um den Glauben kreist, haben unter anderem Walter Kasper, Thomas Marschler, Maximilian Heim, Martin Rhonheimer, Achim Buckenmaier, Stefan Heid, Rino Fisichella, Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Karl-Heinz Menke, Gianfranco Ravasi, Ralph Weimann, Günter Riße und Helmut Hoping Beiträge geliefert. Die immense Bibliographie Kurt Kochs umfasst fast 100 Seiten. Vermerkt wird auch sein Vortrag "Gabe und Aufgabe. Roms Liturgiereformen in ökumenischer Perspektive", der 2014 in dem Tagungsband S. Heid (Hg.), Operation am lebenden Objekt. Roms Liturgiereformen von Trient bis zum Vaticanum II, S. 11-26 veröffentlicht wurde.

Hier Inhaltsverzeichnis und Leseproben

   

Jetzt erhältlich: Römische Quartalschrift 2014, Heft 3-4

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"Rassendebatte" & Vatikan

altDas 2. Doppelheft des Jahrgangs 2014 der Römischen Quartalschrift ist pünktlich im Handel. Sie können es bestellen bei Herder. Das Heft ist ausschließlich mit Beiträgen zur Tagung "Rassendebatte & Vatikan in der Zwischenkriegszeit" bestückt. Damit ist der gesamte Jahrgang 2014 diesem Thema gewidmet. Autoren des aktuellen Heftes sind Karl-Joseph Hummel, Peter Rohrbacher, Lucia Pozzi, Hans-Walter Schmuhl, Thomas Marschler und Gabriele Rigano.

Hier zum Abstract und zur Leseprobe aller Beiträge

   

Montag, 20. April: Buchvorstellung Benedikt XVI.

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01. 04. 2015

10 Jahre Pontifikatsbeginn 2005-2015

altPünktlich zum 10-jährigen Jubiläum des Pontifikatsbeginns Benedikts XVI. (19. April 2005) wird am 20. April um 18.30 Uhr am Campo Santo Teutonico ein Bildband vorgestellt werden, den der Schnell und Steiner-Verlag (Regensburg) zusammen mit der Libreria Editrice Vaticana herausbringt. Unter dem Titel "Benedikt XVI. - Diener Gottes und der Menschen" haben zahlreiche Autoren ihre Eindrücke über Papst Benedikt festgehalten und zu einem beeindruckenden Mosaik zusammengefügt. Bei der Vorstellung werden Stefan Heid, Giuseppe Costa (LEV), Christian Schaller (Benedikt-Institut Regensburg) als Hauptredner und Albrecht Weiland (Schnell und Steiner) sprechen. Der Band kann bei dieser Gelegenheit erworben werden. Nach dem Festakt wird ein Rinfresco stattfinden.

Hier das Programm.

   

Forscherpersönlichkeiten des Christlichen Orients

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Eine neue Veröffentlichung von Predrag Bukovec

altMMag. Predrag Bukovec, Vorstandsvorsitzender der Tübinger Gruppe für Christlichen Orient und Nachbarwissenschaften, hat der Bibliothek des Campo Santo den ersten Band seiner großen Prosopographie zum Christlichen Orient geschenkt, der unter dem Titel "Christlicher Orient im Porträt - Wissenschaftsgeschichte des Christlichen Orients" im Kovac-Verlag erschienen ist. Es handelt sich um die Referate einer Tagung, die der biographischen Würdigung zahlreicher Gelehrter der Wissenschaft des Christlichen Orient gewidmet waren, darunter etwa Theodor Nöldeke, Ignazio Guidi, Henri Hyvernat und Georg Graf. Der fast 700-seitige Band ist eine Fundgrube an Informationen.

hier weiterlesen

   

Katholische Kirche und Nationalsozialismus

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23. 03. 2015

Veröffentlichung "Katholische Theologie im Nationalsozialismus"

Dominik Burkard und Wolfgang Weiß haben als Herausgeber zweier Bänder im Echter-Verlag (2007-2011) Bedeutung, Positionierung, Überlebenskampf und Krise der 31 katholisch-theologischen Ausbildungsstätten Deutschlands und Österreichs während des Nationalsozialismus aufgebarbeitet: theologische Fakultäten ebenso wie bischöfliche und andere Ausbildungsstätten für angehende Priester. Es handelt sich um ein monumentales Standardwerk von 1.200 Seiten, das durch ein Personenregister bestens erschlossen ist. Damit liegt ein beeindruckendes Zeugnis der Widerstandskraft gegen politische Korrektheit und braunen Zeitgeist vor, in dem selbstverständlich auch die Schattenseiten der Kompromisse, des Opportunismus und der theologischen Irrwege hinreichend deutlich werden. Beide Bände wurden der Bibliothek des Campo Santo Teutonico von Prof. Burkard geschenkt.

   

Erste umfassende Geschichte Sloveniens in der Spätantike

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21. 03. 2015

Rajko Bratoz, Professor für Geschichte an der Universität Ljubljana, Mitglied der Görres-Gesellschaft und regelmäßiger Besucher der Generalversammlungen, hat eine 685-seitige Geschichte Sloveniens in der Spätantike bis zum 7. Jahrhundert verfasst. Es ist das erste umfassende Handbuch dieser Art. Bratoz berücksichtigt literarische, epigraphische, numismatische und sonstige archäologische Quellen. Ausführlich zur Sprache kommt die Christianisierung Sloveniens seit konstantinischer Zeit, die byzantinische Zeit bis zur Ankunft der Slawen und die Kirchenorganisation. Das auf Slovenisch geschriebene Werk hat ein englisches Summary, das wir hier zur Verfügung stellen.

Der Titel des Buches lautet "Med Italijo in Ilirikom. Slovenski prostor in njegovo sosedstvo v pozni antiki" (Zwischen Italien und Illyricum. [Das heutige] Slovenien und seine Nachbarn in der Spätantike" (Ljubljana 2014).

   

Ein schönes Buch über Rom - die Mirabilia Urbis Romae

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15. 03. 2015

Von Britta Kägler

Wer kennt sie nicht die Mirabilia Urbis Romae, die "Wunderwerke der Stadt Rom"? Dem einen kommen vielleicht Errungenschaften der Moderne in den Sinn. Die Piazza Navona, das Vittoriano, der Petersdom? Die Wissenschaftler denken dagegen sofort an jene kleine Schrift des 12. Jahrhunderts, in der ein nicht weiter bekannter Mensch des Mittelalters das Rom seiner Zeit mit all den antiken Überresten beschreibt. Das jetzt bei Herder erschienene Buch (26,- Euro) aus der Feder von Gerlinde Huber-Rebenich, Martin Wallraff, Katharina Heyden und Thomas Krönung möchte keinen neuen Forschungsbeitrag leisten, sondern setzt die faszinierende Idee um, die "Mirabilia" für den heutigen Rombesucher zu nutzen. Das hat den retro-Effekt: Man sieht Rom so, wie ein mittelalterlicher Mensch die Stadt sah.

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Tagungsband "Orte der Zuflucht": nach Ostern auf dem Markt

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27. 02. 2015

Der Tagungsbund zum 125-jährigen Jubiläum des RIGG "Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke: Der Campo Santo Teutonico und der Vatikan 1933-1955" ist in Druck und kommt nach Ostern beim Herder-Verlag auf den Markt - endlich! Die Verspätung ergab sich aus den üblichen Verzögerungen, wenn so viele Autoren mitarbeiten. Der Band ist von geplanten 400 auf stattliche 592 Seiten angeschwollen. Der Preis musste zwar von 49 auf 58 Euro angehoben werden, aber das ist immer noch ein ausgezeichnetes Angebot. Der Band hat einen Schutzumschlag. Etwa 50 Abbildungen, davon nicht wenige erstmals veröffentlicht, gewähren spannende Einblicke in den Vatikan. Der akribische Personenindex gewährleistet eine optimale Nutzung. Wir können den Band aus vollster Überzeugung empfehlen. Er sagt zwar gewiss nicht alles über die heiße Zeit im Vatikan während des Zweiten Weltkriegs, aber enthüllt doch viel Neues. Spannende Personengeschichten verflechten sich mit dem Schicksal deutscher Institutionen in Rom.

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis und Vorwort.

   

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