Willkommen in Rom!

Direkt neben dem Petersdom am Campo Santo Teutonico befindet sich das Römische Institut der Görres-Gesellschaft (RIGG). Die Erforschung der Geschichte der Kirche und des christlichen Kulturerbes ist unser Anliegen. Fördern Sie mit uns den Dialog von Wissenschaft und Kirche, Glaube und Vernunft!  Besuchen Sie uns auch auf Facebook!

 

Aktuelles - Termine - Aktivitäten:

Römisches Institut der Goerres-Gesellschaft (RIGG)

Neues RIGG-Mitglied: Alessandro Mathis Piumatti Sabotero

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17. 10. 2017

Alessandro Mathis Piumatti Sabotero (Vercelli) hat eine Ausbildung in klassischem Tanz und Ballett absolviert und zahlreiche Aufführungen als mimischer Tänzer gegeben (Rosenkavalier, Nabucco, Aida u.a.). Seit 2003 ist er als Regie- und Choreographieassistent in Trieste, Venedig und anderen Städten tätig, seit 2006 als Bühnendirektor. Seit 2017 unterrichtet er zudem in Rom Bühnenkunst. Derzeit forscht er in der Vatikanbibliothek über historische Bühnenstücke im Kontext seiner Familiengeschichte. Er leitet die Einrichtungsfirma Mondomathis und ist ein Freund der Fondazione Vaticana Ratzinger und der Benedikt-Bibliothek des Campo Santo.

   

Eingeschränkter Zutritt zum Vatikanischen Geheimarchiv

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15. 10. 2017

altMit Schreiben vom 30. September 2017 informiert der Präfekt des Vatikanarchivs darüber, dass ab Januar 2018 der Zugang zum Archiv auf täglich maximal 60 Personen eingeschränkt wird. Auf der Website des Archivs ist darüber noch kein Hinweis zu finden. Wie sich diese Beschränkung faktisch auf die Anmeldeprozedur auswirkt, ist unklar. Denn Konflikte sind absehbar, wenn auswärtige Besucher am Eingang abgewiesen werden. Es stellt sich auch die Frage, was mit Besuchern ist, die nur die Buch- und Indexbestände konsultieren wollen, ohne Archivalien anzufordern. Mitglieder des RIGG müssen sich voraussichtlich keine Sorgen machen, da sie erfahrungsgemäß mit der größten Zuvorkommenheit behandelt werden. Auch hat Präfekt Exz. Sergio Pagano seinerzeit einen Beitrag über den "Camposantiner" Vizepräfekten Hermann Hoberg für den Band "Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke: Der Campo Santo Teutonico 1933-1955" beigesteuert.

   

Gesellschaft für Konziliengeschichtsforschung e.V.

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Werden Sie Mitglied!

Wenn Sie Mitglied werden (hier zum Beitrittsformular), fördern Sie indirekt auch das Römische Institut der Görres-Gesellschaft, denn es besteht eine enge Interessengemeinschaft zwischen beiden Einrichtungen. Die Gesellschaft für Konziliengeschichtsforschung besteht seit 1973 und widmet sich Tagungen und Publikationen (Zeitschrift Annuarium Historiae Conciliorum, Bücher, Datenbank, Lexikon). Vom 3. bis zum 6. Oktober 2018 findet die Tagung in Rom in Zusammenarbeit mit dem RIGG statt. Sie steht unter dem Thema "Die Rolle der Minderheiten auf Konzilien". Ansprechpartner in Deutschland ist Prof. Dr. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , in Rom Prof. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Der Assistent des RIGG Dr. Mathias Mütel hat in diesem Jahr seine Promotion "Mit den Kirchenvätern gegen Martin Luther?" in einer der Reihen der Gesellschaft für Konziliengeschichtsforschung publiziert.

   

Neues RIGG-Mitglied: Eva-Maria Leven

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08. 10. 2017

Die Religionspädagogin Eva-Maria Leven (* 1986 in Schweinfurt) studierte Lehramt für bayerische Realschulen mit den Fächern Germanistik und kath. Theologie in Würzburg und Santiago de Compostela. Nach dem Abschluss des Referendariats promoviert sie seit WS 2012/13 an der Universität Siegen und arbeitet dort am Lehrstuhl für Religionspädagogik/Praktische Theologie. Die Promotion ist eine qualitativ-explorative Studie im Bereich der Professionsforschung von Religionslehrer/inne/n. Im Rahmen dessen entwirft sie ein Kompetenzstrukturmodell zur Beschreibung der fachspezifischen Handlungskompetenz von Religionslehrpersonen. Schwerpunkte in der Lehre sind der sachgerechte Umgang mit Neuen Medien, Malerei, Literatur und Film im Religionsunterricht sowie die Themen Kinder- und Jugendtheologie, Christologie und Kompetenzorientierung. Seit diesem Jahr lebt sie in Rom.

   

27./28. Oktober: Tagung in Erinnerung an den Archäologen Umberto Fasola

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07. 10. 2017

Padre Fasola mit Johannes Paul II. in einer Katakombe Padre Fasola mit Johannes Paul II. in einer Katakombe Am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie findet eine Tagung in ehrendem Andenken an den Archäologen und Barnabiten Umberto M. Fasola (1917-1989) statt (siehe Personenlexikon zur Christlichen Archäologie, Bd. 1, S. 474-475), der dort den Lehrstuhl für Topographie der Katakomben innehatte. Der erste Tag widmet sich der Person, der zweite Tag archäologischen Neuigkeiten. Es referieren neben den Dozenten des Instituts auch Jean Guyon, Mauro M. Regazzoni, Carlo Carletti, Elzbieta Jastrzebowska, Norbert Zimmermann und andere. Am 27. Oktober wird Kardinal Giuseppe Versaldi, Präfekt der Bildungskongregation, im Coemeterium Maius eine hl. Messe feiern. Anschließend Besichtigung dieser normalerweise geschlossenen Katakombe an der Via Nomentana.

Hier das Programm.

   

Das "Päpstliche" Priesterkolleg am Campo Santo

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07. 10. 2017

Was hat es mit dem "päpstlich" auf sich?

Der Campo Santo Teutonico besaß jahrhundertelang ein Frauen- und ein Männerhospiz für arme Pilger. Nach dem Willen Pius' IX. sollte der Campo Santo zugleich auch Hospiz für deutsche Priester sein. Daraus erwuchs schließlich ein zunächst kleines Priesterkollg, das bis heute kontinuierlich wuchs. Und zwar gründete Anton de Waal als Rektor der Erzbruderschaft am 21. November 1876 mit päpstlicher Approbation durch ein Breve Pius' IX. - damals gab es noch den Kirchenstaat und noch keine Bischofskonferenzen - das Kolleg. Am 18. Februar 2010 erhob Papst Benedikt XVI., der selber 1982 einige Monate im Kolleg gewohnt hatte, das Kolleg in den Rang eines päpstlichen Kollegs.

hier weiterlesen

   

Karl August Neuhausen in Siegburg verstorben

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11. 10. 2017

Geißelchristus auf dem Campo Santo Teutonico an Allerseelen Geißelchristus auf dem Campo Santo Teutonico an Allerseelen Am Donnerstag, dem 5. Oktober, ist überraschend der Altphilologe und Latinist Dr. Karl August Neuhausen verstorben, der seine gesamte akademische Karriere am philologischen Seminar der Universität Bonn verbracht hat. Er war ein großer Förderer des Lateins als gesprochener Sprache und gab das Neulateinische Jahrbuch heraus. In den letzten Jahren beschäftigte er sich in mehreren ausführlichen Beiträgen mit der lateinischen Rücktrittserklärung Papst Benedikts XVI., die er dem Papst und der Römischen Bibliothek Joseph Ratzinger / Bendikt XVI. widmete. Die Trauerfeier findet am Freitag, dem 13. Oktober, um 9:30 Uhr in der Kirche Sankt Martinus in Sankt Augustin-Niederpleis statt. Im Anschluss erfolgt die Beisetzung auf dem Friedhof in Sankt Augustin – Mülldorf (Todesanzeige).

   

Wolfgang Bergsdorf im Vorstand der Stiftung des RIGG

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07. 10. 2017

Wir freuen uns stets über Ihre Spende

altDie Stiftung zur Förderung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft hat ihren Vorstand um Prof. Dr. Wolfgang Bergsdorf erweitert. Bergsdorf war 2007 bis 2015 Präsident der Görres-Gesellschaft. Zu den Aufgaben des vierköpfigen Vorstands zählen die Entscheidung über die jährliche Vergabe der Gelder - die Finanzkontrolle unterliegt freilich dem Treuhänder - und das Fundraising. Da sich das RIGG ausschließlich privat finanziert, spielt die Stiftung eine wachsende Rolle für den finanziellen Spielraum des Instituts. Es ist ein gutes Gefühl für den Direktor, wenn er nicht bei jedem Anlass öffentlich betteln muss, sondern eine starke Stiftung in seinem Rücken hat. Unseren kleinen und großen, sporadischen und regelmäßigen Spendern und Zustiftern sei an dieser Stelle ein großes, herzliches Dankeschön gesagt. Viel Gutes konnten wir damit bewirken.

Zuwendungen auf das Konto der „Stiftung zur Förderung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft“ bei der Pax-Bank eG: IBAN DE32370601931018975137, BIC GENODED1PAX. Spendenbescheinigungen werden ausgestellt.

   

Bode-Museum: Ausstellung zu Wolfgang Fritz Volbach

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08. 10. 2017

altDas Berliner Bode-Museum eröffnet am 12. Oktober eine bis Ende Januar laufende Ausstellung über den Kunsthistoriker und Christlichen Archäologen Wolfang Fritz Volbach (1892-1988) (hier das Plakat). Die Ausstellung wird betreut von Gabriele Mietke, der Nachfolgerin Volbachs, der seit 1917 an der Abteilung für Altchristliche und Byzantinische Kunst des Kaiser-Friedrich-Museums in Berlin gearbeit hat. Volbach wurde von den Nationalsozialisten diskriminiert und ging 1933 nach Rom, wo er an der Vatikanbibliothek Arbeit fand. Er hielt auch am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie Kurse, fühlte sich aber dort "schäbig behandelt" (Näheres im viel benutzten, aber selten zitierten Personenlexikon zur Christlichen Archäologie, Bd. 2, S. 1296-1299). Seit 1950 war Volbach am Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz. Die Berliner Ausstellung sei herzlich empfohlen. Zur Ausstellung erscheint ein von E. Ehler, C. Fluck und G. Mietke herausgegebener Katalog mit dem gleichen Titel im Reichert-Verlag, Wiesbaden, ISBN 978-3-95490-273-6.

   

Neue Kurse für Christliche Archäologie in Rom

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07. 10. 2017

Für das Studienjahr 2017/18 bietet das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie (via Napoleone III, 1) zwei Kurse mit Vorlesungen und Führungen auch für Studierende anderer Fakultäten, für auswärtige Teilnehmer und Nicht-Akademiker (Stadtführer, Kirchenführer, Berufstätige im Kulturbereich u.a. Interessierte) an:

1. Corso speciale di iniziazione alle Antichità cristiane, eine Art Schnupperkurs, der von November bis März immer am Samstag Vormittag stattfindet (300,- Euro).

2. Corso speciale "Monumenti di Roma cristiana" für gehobene Ansprüche, der von November bis April, meistens montags nachmittags stattfindet (800,- Euro).

   

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