Wo Vergangenheit Zukunft hat

Wissenschaftszentrum für Geschichte seit 1888

Römische Quartalschrift

... zur Christlichen Altertumskunde und Kirchengeschichte

  • die einzige katholische Zeitschrift für das gesamte Gebiet der Kirchengeschichte in deutscher Sprache
  • orientiert über die neuesten Forschungen zu Rom, Italien und zur Geschichte
  • eine der ältesten Zeitschriften Roms
  • erscheint 2x im Jahr als print, app und online
  • höchste Rankings
  • Kundenservice durch Verlag Herder

RQ

Die „Römische Quartalschrift" (ISSN 0035-7812) entstand sozusagen als Hauszeitschrift des Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico (Vatikan): Sie wurde 1887 vom Rektor des Campo Santo, Anton de Waal (1837-1917), gegründet, um dem wissenschaftlichen Anspruch des Priesterkollegs gerecht zu werden. Über Jahrzehnte hinweg haben die Kollegiaten und Görres-Stipendiaten ihre Forschungen darin veröffentlicht. Seit 1953 wird die Zeitschrift „im Auftrage des Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico in Rom und des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft" herausgegeben, derzeit von Stefan Heid (verantwortlich), Dominik Burkard und Hans-Peter Fischer in Verbindung mit Thomas Brechenmacher (Potsdam), Jutta Dresken-Weiland (Regensburg), Michael Durst (Chur), Bernd Engler (Tübingen), Rudolf Schieffer † (Bonn), Andreas Sohn (Paris) und Günther Wassilowsky (Frankfurt).

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Die RQ veröffentlicht in der Regel alle Beiträge in deutscher Sprache. Damit soll Deutsch als weltweite Wissenschaftssprache erhalten und gefördert werden. Es können aber Aufsätze auch in anderen europäischen Sprachen eingereicht werden. Sie werden für die Veröffentlichung ins Deutsche übersetzt.

Die RQ deckt die gesamte Kirchengeschichte einschließlich der Christlichen Archäologie ab und ist im Raum der katholischen Kirchengeschichtsschreibung anzusiedeln. Sie veröffentlicht Aufsätze und Rezensionen. Sie versteht sich als streng wissenschaftliches, quellenorientiertes Organ. Jeder eingegangene Beitrag wird dem Peer-Review-Verfahren unterworfen, d. h. er wird mindestens zwei wissenschaftlichen Gutachten unterzogen; erst danach entscheiden die Herausgeber über die Annahme. Es kann auch eine bedingte Annahme erfolgen, wenn dem Verfasser Korrekturen und Änderungen auferlegt werden.

Jetzt bestellen: in Papierform - digital - als App

Die Römische Quartalschrift als Ganze oder einzelne Aufsätze können direkt beim Verlag Herder bestellt werden. Eröffnen Sie hier Ihr persönliches Konto.

Optimale Rankings

Auf der ERIH Initial List "Religious Studies and Theology" (2007) der European Science Foundation rangiert die RQ auf der Höchststufe A (ERIH-PLUS).

Im Ranking der italienischen Agenzia Nazionale di Valutazione del Sistema Universitario e della Ricerca rangiert die Römische Quartalschrift in der höchsten Classe A.

Die RQ wurde 2018 in den Zitationsindex ESCI aufgenommen.

Serviceleistungen und Honorare für Autoren

Die Autoren der Römischen Quartalschrift erhalten keine Sonderdrucke, wohl aber ein PDF ihres Beitrags und 30 Belegexemplare des jeweiligen Heftes. Wenn rechtzeitig angekündigt, können von den Autoren weitere Hefte zum Sonderpreis vorbestellt werden. Autoren der RQ erhalten alle Supplementbände der RQ zum Rabatt. Die Stiftung zur Förderung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft fördert Jungautoren und Nachwuchswissenschaftler mit bis zu 200,- Euro pro Aufsatz.

Hinweise für Autoren

Manuskripte müssen als Word- und PDF-Datei an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder einen der anderen Herausgeber geschickt werden. Sie dürfen nicht gleichzeitig einer anderen Zeitschrift angeboten werden. Eingegangene Manuskripte werden doppelt begutachtet und auf dieser Basis angenommen oder abgelehnt. Es sollte sich um wissenschaftlich fundierte, das heißt auf eigenständigem Quellenstudium beruhende Arbeiten vorzüglich aus dem Gebiet der Kirchengeschichte und Christlichen Archäologie handeln. Ein Rom- bzw. Italienbezug ist erwünscht, aber nicht notwendig. Mit wenigen Ausnahmen wird nur in deutscher Sprache veröffentlicht; anderssprachige Beiträge werden gegebenenfalls ins Deutsche übersetzt.

Gestaltung

Wird ein Aufsatz angenommen, muss er vom Autor nach den Wünschen der Herausgeber bearbeitet und redigiert werden. Über die formale Gestaltung und Zitationsweise kann man sich anhand der letzten Nummern der Zeitschrift ein Bild verschaffen. (Musterseite) Außerdem gibt ein Merkblatt die wichtigsten Kriterien an.

Abbildungen sollen grundsätzlich digitalisiert eingereicht werden, und zwar als Einzeldateien, nicht in andere Dokumente eingebettet. Ansonsten möge man sich an die hier kurz zusammengestellten Richtlinien halten.

Registerband für die Jahrgänge 1956-2005 (als PDF)

Römische Notizen & aus dem Institut

Neuer RIGG-Stipendiat: Thomas Kieslinger

Seit September ist - in Nachfolge von Ignacio García - Thomas Kieslinger M.A. (* 1991 in Deggendorf) Stipendiat am RIGG. Er studierte Geschichte, Politik und Christliche Archäologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der FU Berlin. Bis April 2018 war er Mitarbeiter des DFG-Projektes 1533 "Sakralität und Sakralisierung in Mittelalter und früher Neuzeit. Interkulturelle Perspektiven in Europa und Asien." Er arbeitet seit 2016 an seiner Promotion bei Prof. Dr. Klaus Herbers (Erlangen) im Fach Mittelalterliche Geschichte über die Spiritualität der Ritterorden auf der Iberischen Halbinsel (12/13. Jhd.). Kieslinger hat den vom Kolleg gestellten Freiplatz inne. 

Aus aller Welt

Institut für katholische Theologie an der Berliner Humboldt-Universität

Nach unermesslich vielen Visionen und Gedankenspielen fasst nun doch noch in der Hauptstadt Berlin die akademische katholische Theologie in Form eines Universitätsinstituts Fuß. Der Akademische Senat der einst rein protestantischen Humboldt-Universität stimmte zu. Gründungsdirektor ist Johannes Helmrath, Professor für Mittelalter an der Humboldt-Universität. Damit ist das Fach der Kirchengeschichte äußerst prominent in Berlin vertreten. Zwei katholische Professuren werden von der Freien Universität Berlin an die Humboldt-Universität verlagert und um drei weitere ergänzt. Mit der bereits an der Humboldt-Universität bestehenden Guardini-Stiftungsprofessur für Religionsphilosophie und Katholische Weltanschauung soll das Institut sechs Professuren umfassen.

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