Römische Notizen

Bemerkenswertes aus der Kulturwelt Roms

Römische Notizen

Werbung für das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie im Messaggero

Heute, am 14. August, findet sich in der Cronaca di Roma des Messaggero eine ganzseitige Anzeige des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie (PIAC). Das Institut möchte ein Publikum erreichen, das sonst nicht auf die Archäologie aufmerksam wird. Das Institut bietet ein reguläres Studium, aber auch Kurse für Externe und Interessierte der Archäologie. Am 24. September findet ein Informationstag (Open Day) im Institut für alle Interessierten statt.

PIAC

Studienprogramm des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie 2020/21

Das neue Studienprogramm des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie ist veröffentlicht. Wer am Studium interessiert ist, kann sich vom 7. September bis 6. Oktober anmelden; bei Annahme erfolgt die Einschreibung vom 12. Oktober bis 5. November. Das Studienjahr beginnt mit der Eröffnungsmesse am 5. November in S. Prassede unter Vorsitz von Prälat Dr. Hans-Peter Fischer, Rektor des deutschen Kollegs am Campo Santo. Wer nicht voll studieren will, kann den samstäglichen Initiationskurs besuchen, der am 7. November beginnt (6 ECTS) (hier das Buch zum Kurs). Auch hier ist eine Anmeldung erforderlich (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Das Institut hat sehr große Räume. Hygienemaßnahmen werden strikt beachtet. Ggf. werden Kurse doppelt angeboten.

Das Programm  

Die Görres-Gesellschaft gehört in jeden Lebenslauf ...

Leo Kunibert Mohlberg (1878-1963), der gewaltige Benediktiner aus Maria Laach, ein kölscher Jung aus Efferen, seit 1924 in Rom und seit 1930 Professor für Liturgie und Hagiographie am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie, schreibt achtzigjährig am Karfreitag 1959 in Rom seinen prallvollen - siebenseitigen - Lebenslauf, beschließt ihn feierlich - wie es sich für einen Mönch gehört - mit einem großen "A M E N", und lässt ein kleinlautes Postscriptum folgen, das dem Schreiber dieser Zeilen das Blut erstarren lässt. Es heißt nämlich: "PS. Die hier vorgetragene etwas holperige Darlegung, bei der u.a. die Mitgliedschaft zur Görres-Gesellschaft zur Pflege der katholischen Wissenschaft vergessen wurde) bedarf, sollen wichtige Hintergründe sichtbar werden, eines Nachtrages", und dann folgen einige Literaturhinweise. Aber: Wie kann man seine Mitgliedschaft in der Görres-Gesellschaft vergessen??? Dass Ihnen das nie passiert!!!!

Unserer Artikelserie über den Laacher Benediktiner Neunheuser siehe hier.

Bücherverkauf online des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie

Das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie hat seit Gründung 1925 einen eigenen Verlag und große Bücherbestände auf Lager. Nun ist ein erster Schritt gemacht, den Verkauf für die Interessenten zu erleichtern. Viele höchst wichtige und zum Teil auch alte Bücher sind nun wieder erreichbar und können online bei Booklooker erworben werden (einige wenige Titel werden noch nachgetragen). Durch Booklooker erscheinen die Bestände auch auf der Suchmaschine Karlsruher Virtueller Katalog.

Booklooker PIAC

Sponsorenreise in diesem Jahr muss ausfallen

Neue Terminplanung: 13.-17. November 2021

Da die für das 19. Festival Internazionale di Musica e Arte Sacra geplanten Konzerte im November 2020 in Rom nicht stattfinden können, muss leider auch die geplante Sponsorenreise des RIGG in diesem Jahr ausfallen. Geplant ist jedoch eine Sponsorenreise im kommenden Jahr: vom 13. bis 17. November 2021. Interessenten mögen sich diesen Termin bereits vormerken.

Weitere Infos

Einführungskurs Christliche Archäologie - 6 ECTS

Das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie bietet wieder für ein breiteres Publikum seinen Einführungskurs an und vergibt erstmals 6 ECTS an jene, die den Kurs mit Prüfung abschließen. Der Kurs findet von November bis März samstags statt, umfasst Vorlesungen und Besichtigungen und kostet 300,- Euro.

Nähere Infos

Wie die Kirche des Campo Santo Teutonico bis 1972 aussah

Als der Rektor des Campo Santo die vatikanische Geheimpolizei rief

Am 14. Februar 1869, nur ein Jahr vor dem Untergang des Kirchenstaates, schrieb der damalige Rektor des Campo Santo Teutonico, Philipp Müller (* 1804 in Molsberg in Nassau, + 1870 in Rom, bestattet auf dem Campo Santo Teutonico) einen verzweifelten Brief an die österreichische, preußische und bayerische Gesandtschaft beim Heiligen Stuhl über die untragbaren Verhältnisse, die am deutschen Friedhof herrschten. Der Brief ist ein einzigartiges Sittengemälde des Zusammenlebens des Campo Santo, der damals noch kein Priesterkolleg, sondern Pilgerhospiz ist, mit den "lieben Nachbarn". Es zeigt sich, dass Müller durchaus ein streitbarer Zeitgenosse war. Besonders beachtlich sind die italienischen Schmährufe, die man lauthals dem "deutschen Spion" entgegenhielt (fett gedruckt):

Studieren am Archäologischen Institut für Christliche Archäologie - einmalige Sonderaktion

Das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie (PIAC) veröffentlicht in Kürze sein Studienprogramm für das nächste Akademische Jahr 2020/21. Die vatikanische Studienkongregation hat alle akademischen Einrichtungen angehalten, den Studienbetrieb regulär weiterzuführen bzw. wiederaufzunehmen. Dank einer großzügigen privaten Spende kann das PIAC ausnahmsweise den ersten fünf Studierenden, die sich im Oktober 2020 für das Propädeutische Jahr einschreiben, die Einschreibegebühr in Höhe von 1.500,- Euro nach erfolgreichem Beginn des Studienjahres zurückerstatten.

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