Römisches Institut der
Görres-Gesellschaft

Wissenschaftszentrum für Geschichte seit 1888

Aus dem Institut

Die Stiftung zur Förderung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft

Die 2012 gegründete Stiftung zur Förderung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft hat in den letzten fünf Jahren (2014-2018) 1.800,-, 4.300,-, 2.800,-, 5.894,- und 4.340,-, also insgesamt 19.134,- Euro ausgeschüttet. Die Beträge sind 43 Nachwuchswissenschaftlern und zwei Tagungen zugute gekommen. Wir danken allen Förderinnen und Förderern aufrichtig. Die Stiftungsgelder gehen nicht in den normalen Haushalt des Instituts ein, sondern dienen der freien Förderung. Davon bestritten werden etwa auch die Honorare, die Jungforscher für ihre Publikationen in der Römischen Quartalschrift erhalten. 

Wir freuen uns über Ihre Zustiftung und Spende

Neues Heft der Römischen Quartalschrift (1-2, 2019)

Pünktlich im September ist das erste Doppelheft des Jahrgangs 2019 herausgekommen. Es enthält einen Nachruf auf Rudolf Schieffer und 7 Aufsätze zu den Themen:

  • Klaus Herbers: Nachruf auf Rudolf Schieffer
  • Stefan Heid: Gab es in Rom eine Gemeinde der Quartodezimaner?
  • Ingo Schaaf: Opfertod und Todessehnsucht als Exempel in Antike und Christentum
  • Domenico Benoci: Defensores fidei: die Rolle der scholae peregrinorum in den epigraphischen und urkundlichen Quellen
  • Arnold Esch: Von Venedig ins Heilige Land und nach Ägypten. Pilgerberichte als historische Quelle
  • Daniel Edwin Dominik Müller: "Magna Charta of All Claims of the Papacy"? The Impact of the Constitutum Constantini on the Argument in Favour of the Papal Primacy (c. 800-1076/77)
  • Ulrich Karpen: Hans Peters, die Görres-Gesellschaft und der Kreisauer Kreis
  • Berhard Hülsebusch: Eine vergessene Inschrift von Theodor Heuss für Papst Pius XII. Wie kam es zur detuschen "Dankspende" in der römischen Kirche Sant'Eugenio?

Es folgt eine Rezension von Isabelle Mossong über die frühchristlichen Grabinschriften im Westen des Römischen Reiches.

Beim Verlag Herder kann jeder einzelne Beitrag online erworben werden.

Hier zur Römischen Quartalschrift

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Römische Quartalschrift abonnieren könnten und zu unseren regelmäßigen Lesern zählen!

Florian Schwarz Doktor der Theologie

Florian Schwarz aus Passau, der 2015 bis 2017 Stipendiat am RIGG war und maßgeblich die Papst Benedikt-Bibliothek am Campo Santo Teutonico aufgebaut hat, hat Ende Juli in München das Examen rigorosum erfolgreich bestanden. Seine Dissertation, die von Prof. Dr. Roland Kany betreut wurde und demnächst veröffentlicht wird, thematisiert die Strafe des Exils im vierten nachchristlichen Jahrhundert. Dr. Schwarz tritt nun in den pastoralen Dienst der Diözese Passau ein. Es ist eine Freude und Ermutigung nicht nur des RIGG, sondern auch des Studienkollegs am Campo Santo Teutonico, wenn die römischen Jahre helfen, einen guten Start ins Berufsleben zu nehmen.  

Neues Mitglied des RIGG: Daniel M. Wowra

Daniel Markus Wowra (*1995 in Langenfeld (Rhld.)) hat in Köln Katholische Religionslehre und Geschichte studiert und seine dortigen Studien 2017 mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen. Seit 2017 studiert er als Priesterkandidat der Erzdiözese Köln an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Katholische Theologie und verbringt im Studienjahr 2019/20 seine Freisemester an der P.U. Gregoriana in Rom.

Neues Mitglied des RIGG: Simon Binger

Simon Binger (*1993 in Bonn) hat an der RWTH Aachen Umweltingenieurwissenschaften studiert und im Anschluss das Studium der kath. Theologie in Bonn begonnen. Im Studienjahr 2019/20 wird er sein Studium in Rom an der Gregoriana fortsetzen.

Die Themen im September-Heft der Römischen Quartalschrift

Im September erscheint pünktlich das Doppelheft 1-2 des Jahrgangs 114 (2019) der Römischen Quartalschrift mit folgenden Beiträgen:

  • Klaus Herbers: Nachruf auf Rudolf Schieffer
  • Stefan Heid: Gab es in Rom eine Gemeinde der Quartodezimaner?
  • Ingo Schaaf: Opfertod und Todessuche in Antike und Christentum
  • Domenico Benoci: Die Rolle der Scholae peregrinorum an St. Peter
  • Arnold Esch: Pilgerberichte als historische Quelle: Von Venedig ins Hl. Land
  • Daniel E. D. Müller: Die Bedeutung der Konstantinischen Schenkung (engl.)
  • Ulrich Karpen: Hans Peters, die Görres-Gesellschaft und der Kreisauer Kreis
  • Bernhard Hülsebusch: Eine vergessene "Dankspende" von Theodor Heuss an Pius XII.

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Im ersten Halbjahr 2019 zählte die Website des RIGG über 125.000 Besucher. Wer eine Standwerbung für seine Firma gegen eine Spende zugunsten des Instituts platzieren möchte, ist herzlich eingeladen.

Neues Mitglied des RIGG: Francesco Saverio Venuto

Professor Francesco Saverio Venuto wurde an der Gregorian in Storia e Beni Culturali della Chiesa promoviert und unterrichtet Kirchengeschichte (Alte Kirche, Neuzeit und Zeitgeschichte) an der Theologischen Fakultät der Universität Turin. Seine Themenschwerpunkt sind das Zweite Vatikanische Konzil und die Oxford-Bewegung. Er ist Kanoniker der Kathedrale von Turin, in der das Turiner Grabtuch aufbewahrt wird, und Rektor der Kirche der Barmherzigkeit. Mit Prof. Venuto wird die seit Sebastian Merkle und Hubert Jedin starke Konzilienforschung des RIGG erfreulich verstärkt. 

Neues Mitglied des RIGG: Markus Zimmermann

Pfarrer Dr. phil. Dr. theol. Markus Zimmermann (Berlin) aus der Erzdiöse Berlin arbeitet seit Oktober 2018 in Rom und nimmt Lehraufträge in Dogmatik/Fundamentaltheologie an der Gregoriana wahr. Er hat in Berlin und Frankfurt studiert und wurde 1993 in Köln zum Priester geweiht. Danach studierte er mit Unterbrechungen bis 1999 in Rom und wurde 2002 an der Gregoriana mit einer Arbeit über die Nachfolge Christi bei Romano Guardini promoviert. Danach war er seelsorglich und wissenschaftlich in Freiburg und seit 2010 in Berlin tätig. Seine zweite Dissertation schrieb er über Schriftsinn und theologisches Verstehen. Die heutige hermeneutische Frage im Ausgang des Origenes.

Die Görres-Gesellschaft wächst wieder

Aufgrund der neuesten Mitgliederzahlen der Görres-Gesellschaft - soeben wird der Jahres- und Tagungsbericht 2018 verschickt - ergibt sich, dass die Gesamtgesellschaft gegenüber 2017 im Jahr 2018 um 31 Mitglieder auf 2.812 angewachsen ist. Da sich im gleichen Zeitraum das RIGG von 176 auf 201 Mitglieder vergrößert hat, wächst auch weiterhin der prozentuale Anteil des RIGG an der Gesamtgesellschaft, nämlich 2017-2018 von 6,33 auf 7,15 %. Damit hat sich der Anteil des RIGG an der Gesamtgesellschaft in den letzten acht Jahren von 2,47 auf 7,15 % annähernd verdreifacht (siehe Statistik).