Aus aller Welt

Die Jesuiten und die liebe Tierwelt: denkende Pferde

Im heroischen, vor einem halben Jahrhundert jäh zuende gegangenen Zeitalter, als die Jesuiten noch so viele Mitglieder hatten (37.000, heute 14.000), dass ihre sogenannten Schriftsteller (scriptores) nichts anderes taten, als den ganzen Tag für ihre ordenseigenen Zeitschriften ungeheure Quantitäten von Text zu Papier zu bringen und die interessierten Katholiken mit vielen klugen Einsichten auf allen Fachgebieten zu beglücken, befassten sie sich auch mit Tieren. So stieß ich in der Schatztruhe der Bibliothek des Campo Santo Teutonico auf die "Stimmen aus Maria Laach" (heute: "Stimmen der Zeit"). Im 85. Band, 1913, steht ein Aufsatz von Pater E. Wasmann SJ mit dem schönen Titel: "Der Streit um die denkenden Pferde". Leider ist der Text in Fraktur, was für viele schon als Fremdsprache gilt und daher heute kaum mehr gelesen wird. Schauen Sie hier