Aus aller Welt

Nachrichten rund um den Globus

Aus aller Welt

Rainer Warland: Byzanz in Kappadokien

Termin
Datum: 18.01.2019
Ort: Freiburg i.Br.

Prof. Dr. Rainer Warland hält am 18. Januar um 18–20 Uhr in der Archäologischen Sammlung Freiburg (Habsburgerstraße 114) seine akademische Abschiedsvorlesung zum Thema "Byzantinisches Kappadokien". Warland ist Schüler von Walter Nikolaus Schumacher (siehe Personenlexikon zur Christlichen Archäologie) und hat 1986 seine phil. Disseration "Das Brustbild Christi" als 41. Supplementband der Römischen Quartalschrift veröffentlicht (noch bei Herder erhältlich). Seit 1995 hatte er den Franz Xaver Kraus-Stiftungslehrstuhl für Christliche Archäologie an der Theologischen Fakultät Freiburg inne, der jedoch 2008 an die Philosophische Fakultät ging. Inzwischen wurde die Professur abgestuft. Inhaber ist Fabian Stroth. 

Festschrift für Johannes Helmrath

Prof. Dr. Johannes Helmrat (auf dem Bild mit Arnold Esch), Ordinarius für Mittelalterliche Geschichte an der Humboldt-Universität Berlin, hat zu seinem 65. Geburtstag im Oktober eine Festschrift erhalten: Eleganz und Performanz. Von Rednern, Humanisten und Konzilsvätern. Helmrath nahm erst kürzlich an der Tagung der Gesellschaft für Konziliengeschichtsforschung am Campo Santo Teutonico teil. Derzeit ist er verantwortlich für die Gründung des Instituts für Katholische Theologie an der Humboldt-Universität.

Arbeitskreis für hagiographische Fragen

Termin
Datum: 11.04.2019
Ort: Stuttgart-Hohenheim

Der Arbeitskreis für hagiographische Fragen der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart tagt in Stuttgart Hohenheim vom 11. bis 13. April. Der Call for Papers ist zwar schon abgelaufen, dennoch möchten wir die Veranstaltung besonders auch für Nachwuchskräfte empfehlen.

Nähere Infos finden Sie hier.

Görres-Lecture in Jerusalem: Frank Sobiech

Termin
Datum: 10.01.2019
Ort: Jerusalem

PD Dr. Frank Sobiech (Paderborn) spricht am 10. Januar um 20 Uhr auf der Dormitio-Abtei im Rahmen der Görres-Vorträge zum Thema "The Problem of Torture and the Cautio Criminalis by Friedrich Spee, S.J. (1591-1635)".

Näheres finden Sie hier.

Wie die Byzantiner den Koran übersetzten

Termin
Datum: 05.12.2018
Ort: Berlin

Kaum bekannt sind die Bemühungen der Byzantiner, den Koran ins Griechische zu übersetzen und so eine Basis für die theologische Auseinandersetzung und intellektuelle Abwehr des Islam zu schaffen. Eine hochrangige Projektgruppe an der FU Berlin unter Leitung des Byzantinisten und Mitglieds der Görres-Gesellschaft Dr. Manolis Ulbricht veranstaltet dazu vom 5. bis 7. Dezember eine Tagung, die alle Interessierten versammeln und die Edition aller byzantinischen Koranübersetzungen vorbereiten soll (Corpus Coranicum Christianum).

Programm 

Jüdische Bürger in Rom und Italien 1943-1945

Termin
Datum: 27.11.2018
Ort: Augsburg

Das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin organisiert am 27. November um 19 Uhr im Jüdischen Kulturmuseum in Augsburg eine Veranstaltung über das Schicksal der jüdischen Bürger in Italien und Rom 1943-1945. Es spricht Sara Berger von der Fondazione Museo della Shoah aus Rom. Hier finden Sie nähere Infos.

Zu diesem Thema finden sich auch Beiträge in M. Matheus / S. Heid (Hg.), Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke. Der Campo Santo Teutonico und der Vatikan 1933-1955. Hier bestellen

Forschungszentrum über Anglikanische Liturgie in Wien

Prof. Dr. Hans-Jürgen Feulner leitet den neuen Forschungsschwerpunkt der Kath.-Theologischen Fakultät der Universität Wien zur Anglikanischen Liturgie. 2009 erlaubte Papst Benedikt XVI. die anglikanische Liturgie, welche dem klassischen Römischen Ritus gleicht, jedoch auf Englisch gefeiert wird, als Normalliturgie für die unierten anglikanischen Gemeinden. Professor Feulner ist weltweit anerkannter Experte auf diesem Gebiet. Er sprach auch schon auf einer Tagung des RIGG 2012 zur anglikanischen Liturgie (Anglican Use of Roman Rite). Der Vortrag wurde veröffentlicht in dem Tagungsband von Stefan Heid (Hg.), Operation am lebenden Objekt. Roms Liturgiereformen von Trient bis zum Vaticanum II (Berlin 2014) 239-274. 

Zum Tod von Laetitia Boehm

Am 23. Oktober verstarb Prof. Dr. Laetitia Boehm im 89. Lebensjahr. Laetitia Boehm war von 1969 bis zu ihrer Emeritierung 1998 ordentliche Professorin für Mittlere und Neuere Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Universitäts- und Bildungsgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und von 1969 bis 2000 Vorstand des Universitätsarchivs. Ihr wissenschaftliches Leben war außerdem eng mit der Görres-Gesellschaft verbunden.