Aus aller Welt

Nachrichten rund um den Globus

Aus aller Welt

Die Liturgische Bewegung - Romano Guardini und Cunibert Mohlberg

Stefan Langenbahn, seit vielen Jahren der Schriftleiter des "Archivs für Liturgiewissenschaft" in der Abtei Maria Laach, hat einen fundamentalen Artikel über die Anfänge der modernen Liturgischen Bewegung in Deutschland im jüngsten Archiv (2018, Seiten 34-100) veröffentlicht. Langenbahn, der sich wie kein anderer in dieser Materie auskennt, dankt ausdrücklich dem Archiv der Abtei, Pater Basilius Sandner, der in der Tat für die historische Memoria und die Bewahrung der Dokumente der Abtei von hervorragender Bedeutung ist. Wie schon im ALW 2013 stellt Langenbahn Romano Guardini in den Mittelpunkt. Guardini war engstens mit Maria Laach verbunden, wie seine intensiven Korrespondenzen belegen. An dieser Stelle sei aber besonders hervorgehoben, dass Langenbahn für die akademische Phase der Liturgischen Bewegung besonders die Rolle von Cunibert Mohlberg OSB hervorgehoben hat. Für das ALW 2019 ist in einem Folgebeitrag auch ein Kapitel über "Cunibert Mohlberg als Vermittler der Bewegung von Belgien nach Deutschland und sein Nachlass" angkündigt. Cunibert Mohlberg war der zweite Lehrstuhlinhaber für Liturgie und Hagiographie am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie.  

In Mainz: Gedenken an Urs Peschlow

Am Montag, dem 11. November, um 18.15 Uhr findet an der Universität Mainz eine Gedenkveranstaltung für den am 16. März 2018 verstorbenen Christlichen Archäologen und Byzantinischen Kunsthistoriker Prof. Dr. Urs Peschlow statt. Den Vortrag hält Prof. Dr. Stephen Mitchell (Berlin/Exeter) zum Thema "Zum spätantiken und byzantinischen Ankara - in memoriam Urs Peschlow", es folgt ein Gedenkwort von Philipp Niewöhner (Göttingen). Ort: Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Philosophicum, P 4. Peschlow hat zuweilen in der "Römischen Quartalschrift" veröffentlicht.

War Bonifaz VIII. ein Häretiker? - ein Görres-Vortrag 1911

Zum sympathischen Wesen der Görres-Gesellschaft gehört die Historische Sektion mit ihren oft erstaunlichen Themen. Der bedeutende Historiker Heinrich Finke referierte seinerzeit auf der Freiburger Generalversammlung 1911 über die Frage: "War Bonifaz VIII. (1294-1303) ein Häretiker?" Bonifaz VIII. Gaetani war jener überaus selbstbewusste Papst, der nach dem Rücktritt von Papst Coelestin V. an die Macht kam und mit der Bulle "Unam Sanctam" seine alleinige religiös-politische Weltherrschaft beanspruchte und damit faktisch eine Theokratie anstrebte. Im Jahresbericht der GG 1911 steht eine Zusammenfassung des Vortrags:

War Bonifaz VIII. ein Häretiker?

Der Vatikan und der Zweite Weltkrieg - eine Fernsehserie

Ulrich Nersinger bestreitet eine mehrteilige Sendung über Pius XII. und den Vatikan in den Zeiten der deutschen Besetzung Roms 1943/44 auf dem Fernsehsender EWTN.

Die erste Folge wird am Sonntag, den 3. November um 21.30 Uhr ausgestrahlt, die weiteren Folgen an den folgenden Sonntagen.

Wiederholungen jeweils: Montag 03.00 Uhr, Dienstag 10.30 Uhr, Donnerstag 18.30 Uhr, Freitag 00.30 und 13.00 Uhr.

zum Livestream

Das RIGG hat über den Vatikan in den Jahren 1933ff das grundlegende Buch Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke publiziert. 

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Christen leben gefährlich

In einschlägigen Lexika endet das Stichwort "Christenverfolgungen" häufig mit dem römischen Kaiser Diokletian (+ um 312), so als ob die Christen seither von der Welt in Frieden gelassen worden wären. In Wahrheit sind Christendiskriminierung, Christenphobie und Christenverfolgung, zumindest wo Christen nicht dem mainstream folgen, ein durchgehendes Motiv der Weltgeschichte bis heute. Weltweit sind derzeit 80 Prozent aller Opfer religiöser Verfolgung Christen. China ist nicht bereit, die Religionsfreiheit der Christen zu garantieren, in Frankreich sind täglich zwei Kirchen Ziel von Anschlägen, usw. usw. Michael Feldkamp (Berlin) hat im neuesten Heft CATO einen kenntnisreichen Gang durch die Jahrhunderte gemacht. Unschätzbare Hilfe für verfolgte Christen bietet Kirche in Not.