Wo Vergangenheit Zukunft hat

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Mariano Barbato: Wege zum digitalen Papsttum

Die Tagung, die im März 2017 vom Centrum für Religion und Moderne der Universität Münster und dem RIGG am Campo Santo Teutonico durchgeführt wurde und den politischen Aufstieg des Papsttums im Medienzeitalter untersucht hat, hat inzwischen weitere von Dr. Mariano Barbato initiierte Publikationen mit Vorträgen der Tagung hervorgebracht:

  • M. Barbato u.a. (Hg.), Wege zum digitalen Papsttum (2018): In diesem Sammelband mit 10 Beiträgen (u.a. von Isabella Tarsi, Johannes Löffler, Axel Heck und David Schmiedel) geht es um den Vatikan im Wandel medialer Öffentlichkeit. (Rezension von Josef Bordat in Die Tagespost, 24.10.2018)
  • Faith & international Affairs 15,4 (2017): In dieser Ausgabe der Zeitschrift liegt der Schwerpunkt auf politikwissenschaftlichen Beiträgen, u.a. von Timothy A. Byrnes, Mathias Albert, Thomas Diez und Adrian Hänni.   
  • Römische Quartalschrift 112,1-2 (2017): In dieser Ausgabe der RQ finden sich papstgeschichtliche Beiträge von Olaf Blaschke, Massimiliano Valente und Frank Bösch.

Vorträge & Tagungen

Eilmeldung: Die Raffael-Tagung wird auf 26.-28. November verschoben

Wegen der allgemeinen Reaktion um den Coronavirus und damit verbundenen Schwierigkeiten für einige Referenten wird die für den 5.- bis 7. März geplante Tagung "L'amore divino e profano / Himmlische und irdische Liebe" auf den 26. bis 28. November 2020 verschoben. Wir bedauern dies, weil das Interesse an der Tagung schon im Vorfeld groß war, aber gerade deshalb wäre es sehr schade, diese schöne Veranstaltung mit halbem Publikum durchzuführen. Fast alle Programmpunkte können, soweit bisher feststeht, auch im November stattfinden. Bitte richten Sie sich den neuen Termin ein! Das genaue Programm folgt in absehbarer Zeit. Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an Dr. Claudia Bertling-Biaggini. 

Jobs & Stipendien

Jobs: Promotionsstipendien in Alter Geschichte und Epigraphik

Deadlines: jeweils 1. Januar, 1. April, 1. Juli, 1. Oktober

Die Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des Deutschen Archäologischen Instituts, München, schreibt Promotionsstipendien für Arbeiten in Alter Geschichte, Epigraphik und verwandten Disziplinen aus.

Infos 

Römische Notizen & aus dem Institut

Das Konklave ist beendet - wer wurde gewählt?

Langsam drehen sich die Schlüssel der monatelang Eingeschlossenen knirschend in den Türen, diese öffnen sich einen Spalt weit und es treten verängstigte Bleichgesichter mit zotteligen Haaren hervor. Sogar in Rom regt sich wieder Leben in den vatikanischen Institutionen. Das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie öffnet die Bibliothek für seine Studierenden, ebenso die Bibliothek des Campo Santo Teutonico für angemeldete Lesehungrige. Und sogar das neue Apostolische Vatikanarchiv zeigt zögernd  wieder seine Akten. Vor Einlass wird aber Fieber gemessen, denn Wutentbrannte sollen künftig draußen bleiben. Und noch ein Dämpfer: Zumindest am PIAC und RIGG scheint noch kein neuer Papst gewählt worden zu sein... Hoffnung gibt allerdings, dass man wieder auf den Petersplatz darf, in großflächigem Abstand.

Aus aller Welt

Womit beschäftigt sich gerade Ignacio García?

In der Tat beschert mir gegenwärtig die Ausgangssperre endlich die Zeit um meine Quellen aus der Forschungsreise nach Jerusalem in einem Aufsatz zu verarbeiten. Einer dieser Quellen enthält in den ersten drei Folien den Reisebericht des Gesandten des Kustos des Heiligen Landes und zugleich Spanischlehrer des Erzherzogs und Kaisers Ferdinand Maximilian von Österreich im Jahre 1864 nach Mexiko, den ich mit der Parallelüberlieferung des Bestsellers "Eine Reise nach Mexiko" (bisher 64 Auflagen!) der Gräfin Paula Kollonitz von Kollograd (+ 1890) vergleiche.

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