Wo Vergangenheit Zukunft hat

Wissenschaftszentrum für Geschichte seit 1888

Trauer um Rudolf Schieffer

Das Römische Institut der Görres-Gesellschaft empfindet tiefste Trauer über den unerwarteten Tod seines langjährigen Förderers, Kollegen und Freunds Prof. em. Dr. Rudolf Schieffer. Als Mitglied des Direktoriums und Beiratsmitglied der Römischen Quartalschrift hat er jederzeit ruhig und kompetent geholfen, seit Jahrzehnten - schon zur Zeit von Rektor Erwin Gatz - immer am Wohl unserer Arbeit interessiert. Als einer der großen Mediävisten und als großartiger Mensch wird er uns in Erinnerung bleiben. R.I.P.

Nachruf der Monumenta.

Vorträge & Tagungen

Jobs & Stipendien

Römische Notizen & aus dem Institut

"Theologische Kurse" von Wien in Rom

Anfang Juni waren die "Theologische Kurse" aus Wien zu Besuch am Campo Santo Teutonico beim Römischen Institut der Görres-Gesellschaft. Die Gruppe unter Leitung von Prof. Dr. Renate Pillinger veranstaltete eine Studienreise zum Thema "Die Katakomben Roms im Kontext ihrer Zeit" und hatte eine Führung durch die Alten Grotten von Sankt Peter, die ein einzigartiges, kaum bekanntes Barockambiente der Peterskirche bieten. Die Alten Grotten aus dem 17. Jahrhundert sind quasi das erste Museum des Petersdoms mit vielen wichtigen Denkmälern, darunter auch eine berühmte Büste des geohrfeigten Papstes Bonifaz VIII. Frau Pillinger leitet den "Verein zur Förderung des Christlichen Archäologie Österreichs", dessen Mitglied die jährlich erscheinenden, sehr lesenswerten "Mitteilungen zur Christlichen Archäologie" erhalten. 

Aus aller Welt

Der Vatikan zieht nach L'Aquila in die Abruzzen um

Das war die Idee von Papst Cölestin V., olim Pietro da Morrone, des "Engelpapstes", der dann aber am 13. Dezember 1294 nach wenigen Monaten Amtszeit frustriert zurücktrat und in der Gefangenschaft seines robusten Nachfolgers Bonifaz VIII. starb. Vielleicht wäre es auch heute eine gar nicht so schlechte Idee, dem Vatikan etwas frische Luft zu verordnen und ihn in die Abruzzen zu verlegen, wo man besser allen Sicherheitsbedenken Rechnung tragen und zugleich die strukturschwachen Berglandschaften durch neue Pilgerpfade fördern könnte. 

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