Wo Vergangenheit Zukunft hat

Wissenschaftszentrum für Geschichte seit 1888

Jüdische Bürger in Rom und Italien 1943-1945

Termin
Datum: 27.11.2018
Ort: Augsburg

Das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin organisiert am 27. November um 19 Uhr im Jüdischen Kulturmuseum in Augsburg eine Veranstaltung über das Schicksal der jüdischen Bürger in Italien und Rom 1943-1945. Es spricht Sara Berger von der Fondazione Museo della Shoah aus Rom. Hier finden Sie nähere Infos.

Zu diesem Thema finden sich auch Beiträge in M. Matheus / S. Heid (Hg.), Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke. Der Campo Santo Teutonico und der Vatikan 1933-1955. Hier bestellen

Vorträge & Tagungen

Tagungsbericht "Liber Pontificalis"

Zur großen Tagung zur mittelalterlichen Papstchronik Liber Pontificalis, die im November 2018 am RIGG stattfand, ist jetzt von Thomas Kieslinger der ausführliche Tagungsbericht zu den einzelnen Referaten auf der Plattform H-Soz-Kult veröffentlicht worden. In Vorbereitung ist zudem ein stattlicher Tagungsband in der Supplementreihe der Römischen Quartalschrift, der von Klaus Herbers und Matthias Simperl betreut wird.

H-Soz-Kult  

Jobs & Stipendien

Job: Kirchengeschichtsprofessur in Bologna

Deadline: 26. April

Die Uni Bologna schreibt für Bewerber aus Europa und Außer-Europa den Lehrstuhl für Geschichte des Christentums und der Kirchen aus. Die bisherige Ausschreibung wurde kassiert. Die Stelle wird nach drei Jahren entfristet.

Nähere Infos hier

Römische Notizen & aus dem Institut

Das Pontificio Istituto di Archeologia Cristiana fliegt nach Jerusalem

Das Pontificio Istituto di Archeologia Cristiana gehört wohl zu den wenigen Instituten der Welt, die jedes Jahr mit allen Studenten und Professoren eine wissenschaftliche Exkursion unternehmen. In diesem Jahr geht es Anfang Mai nach Jerusalem. Hauptansprechpartner und Organisator sind die Franziskaner vom Heiligen Land, da ihr Mitglied P. Amedeo Ricco derzeit am PIAC studiert. Es werden 46 Teilnehmer mitfahren, darunter auch mehrere Mitglieder des RIGG. Angesichts der totalen Überfüllung Jerusalems mit Touristen ist die Betreuung durch die Franziskaner entscheidend, um ohne Warteschlangen in die historischen Kirchen zu kommen. Dem Institut geht es nicht um Sightseeing, sondern Forschung am Objekt. Die Reise umfasst Nazareth, Jerusalem und Betlehem.

Aus aller Welt

Wir trauern mit Frankreich um Notre Dame

Rom weiß, welchen Schock ein solcher Brand wie jetzt in Notre Dame de Paris auslösen kann. 1823 brandte St. Paul vor den Mauern bis auf den Grund ab. Damals führte dies zu einer großen Solidarisierung unter den Christen weltweit, aber auch in der islamischen Welt: Der ägyptische Vizekönig Muhammed Ali stiftete wertvolle Säulen für den Wiederaufbau, die heute an der Eingangswand stehen. Erst 1854 war der Wiederaufbau beendet. Der heilige Papst Pius IX. beging die feierliche Einweihung anlässlich der Dogmatisierung der Immaculata in Anwesenheit von vielen hundert Bischöfen aus aller Welt.

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