Wo Vergangenheit Zukunft hat

Wissenschaftszentrum für Geschichte seit 1888

Forschungszentrum über Anglikanische Liturgie in Wien

Prof. Dr. Hans-Jürgen Feulner leitet den neuen Forschungsschwerpunkt der Kath.-Theologischen Fakultät der Universität Wien zur Anglikanischen Liturgie. 2009 erlaubte Papst Benedikt XVI. die anglikanische Liturgie, welche dem klassischen Römischen Ritus gleicht, jedoch auf Englisch gefeiert wird, als Normalliturgie für die unierten anglikanischen Gemeinden. Professor Feulner ist weltweit anerkannter Experte auf diesem Gebiet. Er sprach auch schon auf einer Tagung des RIGG 2012 zur anglikanischen Liturgie (Anglican Use of Roman Rite). Der Vortrag wurde veröffentlicht in dem Tagungsband von Stefan Heid (Hg.), Operation am lebenden Objekt. Roms Liturgiereformen von Trient bis zum Vaticanum II (Berlin 2014) 239-274. 

Vorträge & Tagungen

Bericht der Augustinus-Tagung am Campo Santo Teutonico

Auf H/Soz/Kult erschien nun von Jutta Weiser (Mannheim) der ausführliche Tagungsbericht zur großen Augustinus-Tagung, die im März am Römischen Institut der Görres-Gesellschaft stattfand. Sie war von Prof. Dr. Claudia Gronemann (Mannheim) und Prof. Dr. Anja Bettenworth (Köln) im Rahmen eines DFG-Projekts organisiert worden.

Hier der Tagungsbericht

Jobs & Stipendien

Römische Notizen & aus dem Institut

Orlandi und der Campo Santo: einige Klärungen

Der deutsche Friedhof "Campo Santo Teutonico" gehört zu den am besten erforschten, betreuten und bewachten Friedhöfen der Welt. Aus den skrupulös seit dem 15. Jahrhundert lückenlos bis heute geführten Totenbüchern geht hervor, dass Emanuela Orlandi dort nicht bestattet wurde. Es gibt auch keine geheimen Bestattungen. Alle Bestattungen werden öffentlich vorgenommen und dokumentiert. Geheime Bestattungen sind spätestens seit den Lateranverträgen (1929) nicht möglich, da der einzige Zugang zum Campo Santo Teutonico Tag und Nacht (!) von vatikanischen Gendarmen bewacht wird. Niemand kann hinein oder hinaus, ohne entweder von den Gendarmen oder der Schweizergarde wahrgenommen zu werden.

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Aus aller Welt

Neuer Professor für Alte Kirchengeschichte in Bonn: Christian Hornung

Christian Hornung ist in die lange Reihe berühmter und bekannter Vertreter der Alten Kirchengeschichte und Patrologie (leider nicht mehr der Christlichen Archäologie) in Bonn, darunter Theodor Klauser und Ernst Dassmann, zuletzt Georg Schöllgen, eingetreten. Er hat selbst in Bonn studiert und am Franz Joseph Dölger-Institut gearbeitet. Zeitweise war er an der Katholischen Universität Washingten, sozusagen auf den Spuren des großen Johannes Quasten. Befasst hat sich Hornung u.a. mit der frühen Papstgeschichte (Siricius) und mit Askese.