Wo Vergangenheit Zukunft hat

Wissenschaftszentrum für Geschichte seit 1888

Villa Vigoni und Christiane Liermann

Neue Generalsekretärin des renommierten Deutsch-Italienischen Zentrums Villa Vigoni am Comer See ist seit Oktober die Historikerin Dr. Christiane Liermann. Seit 1995 war sie dort als wissenschaftliche Referentin tätig. Das Zentrum wurde 1986 von der Bundesrepublik Deutschland gegründet, um die deutsch-italienischen Beziehungen in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Kultur unter Einbeziehung ihrer Verknüpfungen mit Wirtschaft, Gesellschaft und Politik durch Studienaufenthalte, Kolloquien, Rundtischgespräche, Seminare und andere Veranstaltungen zu fördern. Frau Liermann ist Mitglied der Görres-Gesellschaft und hat auf der Tagung "Päpstlichkeit und Patriotismus" am RIGG im November letzten Jahres einen faszinierenden Vortrag über Vincenzo Gioberti und den katholischen Patriotismus des italienischen Risorgimento gehalten.

Zum Tagungsband "Päpstlichkeit und Patriotismus"

Vorträge & Tagungen

Jobs & Stipendien

Römische Notizen & aus dem Institut

Stipendiat Ignacio García in München promoviert

Am 27. Mai bestand Ignacio García Lascurain Bernstorff, bis Herbst letzten Jahres Stipendiat des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft, seine Disputatio und wurde von der LMU München zum Dr. phil. promoviert. Thema waren die bilateralen Beziehungen zwischen dem Johanniterorden und dem Heiligen Stuhl im 15. Jahrhundert. Die Disputatio fand mit Beteiligung der Professoren Claudia Märtl, Mark Sven Hengerer und Franz Xaver Bischof statt (alle LMU). Wir gratulieren dem frisch gebackenen Doktor und erwarten gespannt die Publikation.

Aus aller Welt

Der Vatikan zieht nach L'Aquila in die Abruzzen um

Das war die Idee von Papst Cölestin V., olim Pietro da Morrone, des "Engelpapstes", der dann aber am 13. Dezember 1294 nach wenigen Monaten Amtszeit frustriert zurücktrat und in der Gefangenschaft seines robusten Nachfolgers Bonifaz VIII. starb. Vielleicht wäre es auch heute eine gar nicht so schlechte Idee, dem Vatikan etwas frische Luft zu verordnen und ihn in die Abruzzen zu verlegen, wo man besser allen Sicherheitsbedenken Rechnung tragen und zugleich die strukturschwachen Berglandschaften durch neue Pilgerpfade fördern könnte. 

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