Wo Vergangenheit Zukunft hat

Wissenschaftszentrum für Geschichte seit 1888

Antrittsvorlesung von Andreas Weckwerth

Termin
Datum: 25.10.2018
Ort: Eichstätt

Prof. Dr. Dr. Andreas Weckwerth hält um 16 Uhr im Jesuitenrefektorium des Collegium Willibaldinum seine Antrittsvorlesung als Professor für Alte Kirchengeschichte und Patrologie zum Thema "Sermo horrebat incultus? Sprache und Stil der Bibel als ästhetisches Problem und dessen theologische Bewältigung im antiken Christentum". Weckwerth hat einen vorausgegangenen Ruf nach Tübingen abgelehnt. Die theologische Fakultät der Universität Eichstätt befindet sich in einem Erneuerungs- und Profilierungsprozess und es ist zu wünschen, dass noch weitere gute Berufungen erfolgen. Weckwerth ist Mitglied der Sektion für Altertumskunde der Görres-Gesellschaft und hat sich auf dem Feld der Konzilienforschung profiliert. Er ist Autor der Römischen Quartalschrift.

Vorträge & Tagungen

Jobs & Stipendien

Römische Notizen & aus dem Institut

"Theologische Kurse" von Wien in Rom

Anfang Juni waren die "Theologische Kurse" aus Wien zu Besuch am Campo Santo Teutonico beim Römischen Institut der Görres-Gesellschaft. Die Gruppe unter Leitung von Prof. Dr. Renate Pillinger veranstaltete eine Studienreise zum Thema "Die Katakomben Roms im Kontext ihrer Zeit" und hatte eine Führung durch die Alten Grotten von Sankt Peter, die ein einzigartiges, kaum bekanntes Barockambiente der Peterskirche bieten. Die Alten Grotten aus dem 17. Jahrhundert sind quasi das erste Museum des Petersdoms mit vielen wichtigen Denkmälern, darunter auch eine berühmte Büste des geohrfeigten Papstes Bonifaz VIII. Frau Pillinger leitet den "Verein zur Förderung des Christlichen Archäologie Österreichs", dessen Mitglied die jährlich erscheinenden, sehr lesenswerten "Mitteilungen zur Christlichen Archäologie" erhalten. 

Aus aller Welt

Der Vatikan zieht nach L'Aquila in die Abruzzen um

Das war die Idee von Papst Cölestin V., olim Pietro da Morrone, des "Engelpapstes", der dann aber am 13. Dezember 1294 nach wenigen Monaten Amtszeit frustriert zurücktrat und in der Gefangenschaft seines robusten Nachfolgers Bonifaz VIII. starb. Vielleicht wäre es auch heute eine gar nicht so schlechte Idee, dem Vatikan etwas frische Luft zu verordnen und ihn in die Abruzzen zu verlegen, wo man besser allen Sicherheitsbedenken Rechnung tragen und zugleich die strukturschwachen Berglandschaften durch neue Pilgerpfade fördern könnte. 

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