Wo Vergangenheit Zukunft hat

Wissenschaftszentrum für Geschichte seit 1888

Abschiedskolloquium und Ehrung für Michael Matheus

Termin
Datum: 18.10.2018
Ort: Mainz

Der Arbeitsbereich ›Vergleichende Landesgeschichte‹ und das Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz laden ein zu einem zweitägigen Abschiedskolloquium für Prof. Dr. Michael Matheus, den Lehrstuhlinhaber für Geschichte an der Uni Mainz und Mitarbeiter zahlreicher Wissenschaftseinrichtungen. Am Donnerstagabend findet zudem eine feierliche Verabschiedung statt.

Das ganze Programm finden Sie hier.

Matheus, Mitglied des Direktoriums des RIGG, hat 2013 die Tagung zum 125jährigen Bestehen des RIGG zum Thema "Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke. Der Campo Santo Teutonico und der Vatikan 1933-1955" angestoßen, aus der ein sehr erfolgreicher Band hervorgegangen ist.

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Vorträge & Tagungen

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Römische Notizen & aus dem Institut

"Theologische Kurse" von Wien in Rom

Anfang Juni waren die "Theologische Kurse" aus Wien zu Besuch am Campo Santo Teutonico beim Römischen Institut der Görres-Gesellschaft. Die Gruppe unter Leitung von Prof. Dr. Renate Pillinger veranstaltete eine Studienreise zum Thema "Die Katakomben Roms im Kontext ihrer Zeit" und hatte eine Führung durch die Alten Grotten von Sankt Peter, die ein einzigartiges, kaum bekanntes Barockambiente der Peterskirche bieten. Die Alten Grotten aus dem 17. Jahrhundert sind quasi das erste Museum des Petersdoms mit vielen wichtigen Denkmälern, darunter auch eine berühmte Büste des geohrfeigten Papstes Bonifaz VIII. Frau Pillinger leitet den "Verein zur Förderung des Christlichen Archäologie Österreichs", dessen Mitglied die jährlich erscheinenden, sehr lesenswerten "Mitteilungen zur Christlichen Archäologie" erhalten. 

Aus aller Welt

Der Vatikan zieht nach L'Aquila in die Abruzzen um

Das war die Idee von Papst Cölestin V., olim Pietro da Morrone, des "Engelpapstes", der dann aber am 13. Dezember 1294 nach wenigen Monaten Amtszeit frustriert zurücktrat und in der Gefangenschaft seines robusten Nachfolgers Bonifaz VIII. starb. Vielleicht wäre es auch heute eine gar nicht so schlechte Idee, dem Vatikan etwas frische Luft zu verordnen und ihn in die Abruzzen zu verlegen, wo man besser allen Sicherheitsbedenken Rechnung tragen und zugleich die strukturschwachen Berglandschaften durch neue Pilgerpfade fördern könnte. 

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