Die Görres-Gesellschaft als philanthropisches Netzwerk

Deadline: 1. November

Es gibt einen Call for Papers der Draiflessen Collection in Mettingen über katholisches Sponsoring im 19. Jahrhundert. In dem Aufruf wird auch die Görres-Gesellschaft als Teil des philanthropischen Netzwerks genannt, das sich im katholischen Milieu dank der Caritas-Bewegung und katholischen Soziallehre breit entwickelt hat. Im Grunde genommen ist es ein unübersehbares Themenfeld, da, anders als in der Wahrnehmung heute der katholische Aufbruch des 19. Jahrhunderts ungleich mehr persönliches und institutionelles karitatives Engagement hervorgebracht hat, als der versiegende Katholizismus heute noch in der Lage ist.

Da könnte man etwa die zahlreichen Hospiz-Initiativen nennen, die es unter den deutschen Katholiken Roms im 19. Jahrhundert gab, nicht zuletzt am Campo Santo Teutonico.

Dazu wird ein langer Aufsatz von Johannes Grohe in dem Band Päpstlichkeit und Patriotismus. Der Campo Santo Teutonico: Ort der Deutschen in Rom zwischen Risorgimento und Erstem Weltkrieg (1870-1918) (hg. von Stefan Heid und Karl-Joseph Hummel, Herbst 2018) erscheinen.