* 03.11.1861 Dippach (Luxemburg), † 04.02.1941 Rom

Johann Peter Kirsch (1888-1894)

Der 1861 in Dippach (Luxemburg) geborene Archäologe und Mediävist Johann Peter Kirsch prägte in zwei Amtszeiten zusammen mit seinem Fachkollegen und Freund Stefan Ehses die ersten 5 Jahrzehnte des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft.

* 09.12.1855 Zeltingen an der Mosel, † 19.01.1926 Rom

Stephan Ehses (1895-1926)

Der Historiker Stefan Ehses, geboren 1855 in Zeltingen an der Mosel, übernahm 1895 als Nachfolger des Gründungsdirektors Kirsch für drei Jahrzehnte die Leitung des RIGG. Allerdings mußte er Rom während des ersten Weltkrieges verlassen und konnte erst 1925 wieder an den Hauptsitz des Instituts zurückkehren.

* 03.11.1861 Dippach (Luxemburg), † 04.02.1941 Rom

Johann Peter Kirsch (1926-1938)

Der 1861 in Dippach (Luxemburg) geborene Archäologe und Mediävist Johann Peter Kirsch prägte in zwei Amtszeiten zusammen mit seinem Fachkollegen und Freund Stefan Ehses die ersten 5 Jahrzehnte des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft.

* 09.05.1888 Bayreuth, † 12.03.1972 Rom

Hermann Maria Stoeckle (1938-1949)

Hermann Maria Stoeckle, geboren 1888 in Bayreuth, war seit 1931 Rektor des Campo Santo Teutonico und übernahm zum 2. November 1937 auch die Leitung des RIGG (1938 Direktorat), das unter seiner Verwaltung Krieg und Nachkriegszeit überdauern konnte. Zum 4. Oktober 1949 trat er vom Direktorenamt zurück.

* 06.01.1902 Köln, † 28.03.1970 Rom

Engelbert Kirschbaum SJ (1949-1959)

Der Jesuit Engelbert Kirschbaum, geboren 1902 in Köln, arbeitete seit 1932 als Kunsthistoriker und Archäologe in Rom bzw. über römische Themen. Seine Arbeit trug wesentlich zum Wiederaufbau des RIGG nach dem 2. Weltkrieg bei. Sein Amt als Direktor des Görres-Instituts legte er Ende 1959 nieder, um sich ganz dem von ihm konzipierten und herausgegebenen Lexikon der christlichen Ikonographie zu widmen.

* 10.06.1899 Dürnbach bei Passau, † 25.10.1985 Rom

Ludwig Voelkl (1959-1971)

Der Militärpfarrer Ludwig Voelkel wurde im 2. Weltkrieg nach Rom verschlagen und nahm dort nach dem Krieg am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie das Studium auf. Als Historiker und Architekturforscher der konstantinischen Zeit leistete er wertvolle Beiträge zur Konsolidierung des Instituts in der Nachkriegszeit.

* 19.11.1932 Düsseldorf, † 12.04.2010 Berlin

Ambrosius Eszer OP (1972-1975)

Der 1932 in Düsseldorf geborene Dominikaner Ambrosius Eszer wirkte seit den 70er Jahren als Professor für Partristik und östliche Kirchengeschichte an der Päpstlichen Universität Hl. Thomas von Aquin („Angelicum"). Seit 1983 war er für die Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse der römischen Kurie tätig und seit 1990 bis Ende 2008 deren Generalrelator.

* 04.05.1933 Aachen, † 08.05.2011 Maastricht

Erwin Gatz (1975-2010)

Erwin Gatz (geb. 1933 in Aachen, gest. 2011 Maastricht) trug durch seine publizistischen Großprojekte (Bischofslexikon, Bistumslexikon, Geschichte des kirchlichen Lebens in Deutschland, Kirchengeschichtsatlas) zur hohen wissenschaftlichen Reputation des Instituts bei und konnte zahlreiche Nachwuchswissenschaftler bei ihren römischen Studienaufenthalten fördern.