Leseempfehlungen

Das neue Buch von Stefan Heid "Altar und Kirche": jetzt bestellen!

Altar und Kirche - Prinzipien christlicher Liturgie (Schnell & Steiner, 2019)

Ein Altar ist eine Opferstätte oder ein Opfertisch als Verehrungsstätte für Gottheiten (Wikipedia). Ob das, was die Christen heute im Gottesdienst verwenden, ein Altar sein darf, darüber streiten sich die Konfessionen. Seit der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils steht jedenfalls der Altar im Mittelpunkt vieler Neugestaltungen katholischer Kirchenräume. Dabei orientiert man sich gern an der Frühen Kirche. Das Konzil verweist nämlich auf die „Norm der Väter“. Doch wie lässt sich das mit der weit verbreiteten Meinung vereinbaren, das Christentum habe anfangs keinen Kult und keine Opfer gekannt, sondern nur Liebes- und Sündermähler, in Hauskirchen begangen? Erst spät, seit Kaiser Konstantin, habe sich ein regelrechter Staatskult mit Opfern, Altären und prachtvollen Sakralräumen herausgebildet, und an diesem historischen Ballast leide die Kirche heute noch. Aber stimmt das wirklich? Oder sind das nicht eher Klischees, die man kritisch hinterfragen muss? Der vorliegende Band schlägt einige Schneisen in das Dickicht und kommt zu ebenso überraschenden wie anregenden Ergebnissen.

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Weitere Bücher von Stefan Heid zur Liturgie:

 

Unser bestes Buch: Überzeugen Sie sich selbst!

Der deutsche Osservatore Romano hat in seiner Vorweihnachtsausgabe dankenswerterweise den Vortrag von Kardinal Paul Josef Cordes anlässlich der Vorstellung des neuen Buches von Stefan Heid und Karl-Joseph Hummel über den Campo Santo Teutonico und die Deutschen in Rom veröffentlicht.

Hier zum Buch: PÄPSTLICHENKEIT UND PATRIOTISMUS

So geht Apologetik richtig: Arnold Angenendt

Kirchengeschichte eignet sich nicht unbedingt zur schwarz-weiß-Apologetik. Schlimm ist oberflächliches Schönreden kirchlicher "Sünden". Aber es gibt eben doch auch einen Sack eingefleischter Vor- und Fehlurteile, auf die das Christentum nicht erst heute stößt. Und ja, das Christentum hat auch das Recht, nicht jede Dummheit, die erzählt wird, unkritisch hinzunehmen. Prof. Dr. Arnold Angenendt hat daher sein dickes Buch Toleranz und Gewalt, in dem es um den historisch seriösen Blick auf die Schattenseiten der Kirchengeschichte geht, nun auf ein handliches Buch zusammengekürzt. Lesenswert! 

Paul Baddes Bücher

Paul Badde, "verrömerter" Journalist, kritischer Vatikanist (Vatican-magazin) und bekannter Buchautor, dazu Mitglied des RIGG, hat seine Reportagen und Essays über Papst Benedikt XVI. veröffentlicht. Seine immer glasklaren und sprachlich brillanten Beiträge sind noch heute lesenswerte Analysen des zurückgetretenen Papstes. Seine Reportagen als Korrespondent der WELT über Jerusalem sind nun ebenfalls in einem Buch zusammengefasst. Lesenswert!

Kardinal Cordes hat "Päpstlichkeit & Patriotismus" vorgestellt

Kardinal Paul Josef Cordes hat am 9. Dezember mit großer Sympathie und Präzision das neue Buch über den Campo Santo Teutonico zwischen 1870 und 1918 vorgestellt. Im vollen Saal würdigte er diesen Band nicht nur als einen Blick zurück in die Vergangenheit dieses einmaligen Ortes der Deutschen, sondern auch als ein Fenster in die Zukunft, das dazu beitragen kann und soll, den Campo Santo als Stätte des Glaubens und der Wissenschaft zu stärken. Er würdigte, dass nur eine gesunde und reife Institution, wie sich der Campo Santo mit seiner Erzbruderschaft und dem Priesterkolleg im Verein mit dem Görres-Institut heute präsentiere, eine solche wissenschaftliche Leistung hervorbringen könne, und empfahl den Band wärmstens zur Lektüre und als Weihnachtsgeschenk.

Stefan Heid äußerte sich in einem Interview mit Gudrun Sailer über das Buch.

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Die Bücher von Stefan Heid sind gesundheitlich unbedenklich

Da kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der Deutsche Apotheker (!) Verlag empfiehlt auf einer eigenen Website unbedenkliche Bücher, darunter mehrere von Stefan Heid. Daher mein Gesundheitstipp: Verschenken Sie diese Bücher an Ihre Liebsten!

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Ich bin mir sicher, dass meine Kolleginnen und Kollegen jetzt schnell prüfen, ob ihre Bücher auch gesund sind. 

Herman H. Schwedt: Leuchtturm der Inquisitionsforschung

Reimund Haas (Köln) schreibt in einer Rezension des Buches von Herman H. Schwedt, Die römische Inquisition, erschienen 2017 als 64. Supplementband der Römischen Quartalschrift, Schwedts Publikationen seien ein "Leuchtturm der Inquisitionsforschung". Das RIGG ist stolz, zwei Bände zur Inquisitionsforschung von Schwedt herausgegeben zu haben. Der frühere Band handelt über die Anfänger der Römischen Inquistion.

Hier finden Sie die Rezension (in Theologische Revue 114, 2018, 390f.).

Das Historische Jahrbuch der Görres-Gesellschaft erscheint nun bei Herder

Das "Historische Jahrbuch" der Görres-Gesellschaft erscheint seit der jüngsten Ausgabe bei Herder. Noch kann man dort nicht die online-Ausgabe und einzelne Aufsätze bestellen, aber dieser Service wird wohl in Zukunft angeboten werden. Die HJ veröffentlicht häufig - nicht ausschließlich - die Vorträge der Sektion für Geschichte auf den Generalversammlungen der Görres-Gesellschaft. Im 138. Jahrgang, 2018, finden sich unter anderem Beiträge von:

  • Martin Rhonheimer: Vom Subsidiaritätsprinzip zum Sozialsstaat
  • Gerald Schwedler: Kirchenbauprojekte des Spätmittelalters
  • Bertam Schefold: Mittelalterliche Kapitalkritik und die Weberthese
  • Britta Kägler: Finanzielle und soziale Aspekte der barocken Baukonjunktur

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Publikation über die neuen Inschriften von St. Maximin in Trier

Seit dem Boom christlicher Archäologie im 19. Jahrhundert kannte man in Trier etwa 1.000 frühchristliche Grabinschriften, was für eine Provinzstadt eine enorm hohe Zahl ist, was sich aber aus der Bedeutung Triers als zeitweiser Kaiserresidenz erklärt. Die Inschriften haben leidlich die Bombennächte des Zweiten Weltkriegs überlebt. Nun entdeckte man aber bei der Ausgrabung der frühchristlichen Basilika unter St. Maximin vor den Toren des antiken Rom von 1978 bis 1990 weitere 300 sensationelle Inschriften. Sie wurden nun ediert und kommentiert von Hiltrud Merten (Trier). Der prachtvolle Band Die frühchristlichen Inschriften aus St. Maximin bei Trier ist erstaunlich günstig (39,- Euro). Das Buch wird demnächst in der Römischen Quartalschrift rezensiert.

Buch über den römischen Bestsellerautor Reinhard Raffalt

Zu dem neuen Buch von Julian Traut: Ein Leben für die Kultur. Reinhard Raffalt zwischen Bayern, Deutschland und Italien

Über ein Vierteljahrhundert lebte und arbeite Reinhard Raffalt in der Ewigen Stadt: Er war Organist in der Anima, Vatikankorrespondent, erster Direktor der Deutschen Bibliothek, Begründer der Römischen Bachgesellschaft, Schriftsteller und Rundfunkautor, Mitgründer des römischen Studios des Bayerischen Rundfunks und in den 1950er-, 60er- und 70er- Jahren eine Institution der deutsch-römischen Gesellschaft.