Römische Quartalschrift (RQ)

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Umschlag der QuartalsschriftDie „Römische Quartalschrift" (ISSN 0035-7812) mit dem vollen Titel „Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte" entstand sozusagen als Hauszeitschrift des Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico (Vatikan): Sie wurde 1887 vom Rektor des Campo Santo, Anton de Waal (1837-1917), gegründet, um dem wissenschaftlichen Anspruch des Priesterkollegs gerecht zu werden. Über Jahrzehnte hinweg haben die Kollegiaten und Görres-Stipendiaten ihre Forschungen darin veröffentlicht. Seit 1953 wird die Zeitschrift „im Auftrage des Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico in Rom und des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft" herausgegeben, derzeit von Stefan Heid (verantwortlich), Dominik Burkard und Hans-Peter Fischer in Verbindung mit Thomas Brechenmacher (Potsdam), Jutta Dresken-Weiland (Regensburg), Michael Durst (Chur), Bernd Engler (Tübingen), Rudolf Schieffer (Bonn), Andreas Sohn (Paris) und Günther Wassilowsky (Frankfurt). Die RQ erscheint jährlich in zwei Heften jeweils im März und September. Sie kann in Papierform und als App, demnächst auch online als PDF erworben werden. Man findet sie praktisch in jeder wissenschaftlichen Bibliothek. Aufgrund ihrer Verbreitung erscheint sie ohne Druckkostenzuschuss im Herder-Verlag.

Die RQ veröffentlicht in der Regel alle Beiträge in deutscher Sprache. Damit soll Deutsch als weltweite Wissenschaftssprache erhalten und gefördert werden. Es können aber Aufsätze auch in anderen europäischen Sprachen eingereicht werden. Sie werden für die Veröffentlichung ins Deutsche übersetzt.

Die RQ deckt die gesamte Kirchengeschichte einschließlich der Christlichen Archäologie ab und ist im Raum der katholischen Kirchengeschichtsschreibung anzusiedeln. Sie veröffentlicht Aufsätze und Rezensionen. Sie versteht sich als streng wissenschaftliches, quellenorientiertes Organ. Jeder eingegangene Beitrag wird dem Peer-Review-Verfahren unterworfen, d. h. er wird mindestens zwei wissenschaftlichen Gutachten unterzogen; erst danach entscheiden die Herausgeber über die Annahme. Es kann auch eine bedingte Annahme erfolgen, wenn dem Verfasser Korrekturen und Änderungen auferlegt werden.

Optimale Rankings

Auf der ERIH Initial List "Religious Studies and Theology" (2007) der European Science Foundation rangiert die RQ auf der Höchststufe A.

Im Ranking der italienischen Agenzia Nazionale di Valutazione del Sistema Universitario e della Ricerca rangiert die Römische Quartalschrift in der höchsten Classe A.

Registerband für die Jahrgänge 1956-2005 (als PDF)

  • Registerband RQ 51 (1956) - 100 (2005)
  • Inhalt der letzten Jahrgänge der RQ (als PDF)

    RQ-Supplementbände:

    Seit 1893 besitzt die RQ eine monographische Ergänzungsreihe, in der grundlegende kirchengeschichtliche und archäologische Studien in unregelmäßiger Folge erscheinen.

    Die Bände können hier online bestellt werden. Die letzten Bände sind:

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    52. P. Marcel Albert O.S.B., Die katholische Kirche in Frankreich in der vierten und fünften Republik, Rom u.a. 1999.

    53. Dominik Burkard, Staatskirche, Papstkirche, Bischofskirche: die "Frankfurter Konferenzen" und die Neuordnung der Kirche in Deutschland nach der Säkularisation, Rom u.a.

    54. Knut Schulz, Confraternitas Campi Sancti de Urbe: die ältesten Mitgliederverzeichnisse (1500/01 - 1536) und Statuten der Bruderschaft, Rom u.a. 2002.

    55. Jutta Dresken-Weiland, Sarkophagbestattungen des 4.-6. Jahrhunderts im Westen des Römischen Reiches, Rom u.a. 2003.

    56. Martin Leitgöb, Vom Seelenhirten zum Wegführer: Sondierungen zum bischöflichen Selbstverständnis im 19. und 20. Jahrhundert ; die Antrittshirtenbriefe der Germanikerbischöfe (1837 - 1962), Rom u.a. 2004.

    57. Knut Schulz / Christiane Schuchard, Handwerker deutscher Herkunft und ihre Bruderschaften im Rom der Renaissance: Darstellung und ausgewählte Quellen, Rom u.a. 2005.

    58. Edeltraud Klueting / Harm Klueting / Hans-Joachim Schmidt, Bistümer und Bistumsgrenzen vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart, Rom u.a. 2006.

    59. Rainald Becker, Wege auf den Bischofsthron: geistliche Karrieren in der Kirchenprovinz Salzburg in Spätmittelalter, Humanismus und konfessionellem Zeitalter (1448 - 1648), Rom u.a. 2006.

    60. Ingo Herklotz, Die Academia Basiliana. Griechische Philologie, Kirchengeschichte und Unionsbemühungen im Rom der Barberini, Rom u.a. 2008.

    61. Theofried Baumeister, Martyrium, Hagiographie und Heiligenverehrung im christlichen Altertum, Rom u.a. 2009.

    62. Herman H. Schwedt, Die Anfänge der römischen Inquisition. Kardinäle und Konsultoren 1542 bis 1600, Rom u.a. 2013.

    63. Michael Matheus, Stefan Heid (Hg.), Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke. Der Campo Santo Teutonico und der Vatikan 1933-1955, Rom u.a. 2015.

    Hinweise für Autoren

    Manuskripte müssen als Word- und PDF-Datei an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder einen der anderen Herausgeber geschickt werden. Sie dürfen nicht gleichzeitig einer anderen Zeitschrift angeboten werden. Eingegangene Manuskripte werden doppelt begutachtet und auf dieser Basis angenommen oder abgelehnt. Es sollte sich um wissenschaftlich fundierte, das heißt auf eigenständigem Quellenstudium beruhende Arbeiten vorzüglich aus dem Gebiet der Kirchengeschichte und Christlichen Archäologie handeln. Ein Rom- bzw. Italienbezug ist erwünscht, aber nicht notwendig. Mit wenigen Ausnahmen wird nur in deutscher Sprache veröffentlicht; anderssprachige Beiträge werden gegebenenfalls ins Deutsche übersetzt.

    Gestaltung

    Wird ein Aufsatz angenommen, muss er vom Autor nach den Wünschen der Herausgeber bearbeitet und redigiert werden. Über die formale Gestaltung und Zitationsweise kann man sich anhand der letzten Nummern der Zeitschrift ein Bild verschaffen. (Musterseite) Außerdem gibt ein Merkblatt die wichtigsten Kriterien an.

    Abbildungen sollen grundsätzlich digitalisiert eingereicht werden, und zwar als Einzeldateien, nicht in andere Dokumente eingebettet. Ansonsten möge man sich an die hier kurz zusammengestellten

    Richtlinien halten.

    Serviceleistungen und Honorare für Autoren

    Die Autoren der Römischen Quartalschrift erhalten keine Sonderdrucke, wohl aber ein PDF ihres Beitrags und 30 Belegexemplare des jeweiligen Heftes. Wenn rechtzeitig angekündigt, können von den Autoren weitere Hefte zum Sonderpreis vorbestellt werden. Autoren der RQ erhalten alle Supplementbände der RQ zum Rabatt. Die Stiftung zur Förderung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft fördert Jungautoren und Nachwuchswissenschaftler mit bis zu 200,- Euro pro Aufsatz.

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