Vorträge

Vorträge:

Samstag, 25. Januar: Öffentlicher Vortrag des RIGG

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29. 12. 2013

Michael Weninger spricht zum Thema: "Europa ohne Gott? Die Religionspolitik der Europäischen Union"

alt alt Ein Szenario: Eulen umkreisen die Ruinen der europäischen Polit-Architektur und beklagen den Verlust der Werte und des Religiösen. Düsternis liegt über den einst hellen christlichen Kontinent. Individualismus, Hedonismus, Säkularismus sind einige der Zeichen des Niedergangs ...

Ein Europa also ohne (christlichen) Gott?

In einem dialektisch angelegten Vortrag samt Diskussion wollen wir der Frage nach der religiösen Verfasstheit der Europäischen Union nachgehen. Es soll auch der Blick auf die Politik der entscheidenden Handlungsträger und Institutionen sowie auf deren  Konsequenzen für die Unionsbürger gerichtet werden.

Es geht also um unser eigenes Schicksal ...

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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hier zur Person des Referenten

   

RIGG-Vortrag im "Corriere del Sud"

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12. 12. 2013

Raitz von Frentz nun auch in Kalabrien und auf Sizilien bekannt

altDer römische Journalist Omar Ebraihime hat den Vortrag von Andreas Burtscheidt über Edmund Freiherr Raitz von Frentz - Tra Mussiloni, Hitler e il Papa: Edmund Raitz von Frentz giornalista cattolico nella Roma fascista e nazista - dem süditalienischen Publikum nähergebracht. Er spricht in seinem Zeitungsartikel auch über den Campo Santo Teutonico und das Römische Institut der Görres-Gesellschaft.

Lesen Sie den ganzen Beitrag in der online-Fassung "Il Corriere del Sud" vom 9. Dezember hier

   

30.November: Öffentlicher Vortrag des RIGG

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05. 11. 2013

Andreas Burtscheidt spricht zum Thema "Zwischen Mussolini, Hitler und dem Papst - Edmund Raitz von Frentz als katholischer Journalist im faschistischen und nationalsozialistischen Rom"

Dr. phil. Andreas Burtscheidt (geb. 1973) studierte Mittlere und Neuere Geschichte, Politische Wissenschaft und Germanistik an der Universität Köln, ist seit 2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Hummel in der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn und wurde 2006 von der Philosophischen Fakultät der Universität Köln mit einer Arbeit über Edmund Freiherr Raitz von Frentz promoviert (Publikationsliste). Seit letztem Jahr ist er Vorsitzender des Clubs der Altstipendiaten der Hanns Seidel-Stiftung.

Es gab zwei Themen, die im März auf der Jubiläumstagung des RIGG über "Orte der Zuflucht" nicht zum Zuge kamen und nachgeholt wurden: das Referat von Georg Schelbert über den Architekten Peter Marx oder das Referat von Hartmut Benz. Und nun wird ein letztes wichtiges Referat über Raitz von Frentz (1887-1964) folgen, der engstens mit dem Campo Santo Teutonico und der Erzbruderschaft verbunden war und dessen Familie ein Grab auf dem Friedhof besitzt.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr, anschl. Rinfresco

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26. Oktober: Öffentllicher Vortrag des RIGG

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05. 10. 2013

Kai-Michael Sprenger spricht zum Thema "Böser Kaiser - guter Kaiser. Friedrich I. Barbarossa aus italienischer Sicht in Kunst und Kultur"

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Dr. Sprenger, der vor zwei Monaten als Neumitglied des RIGG vorgestellt wurde, hält sich derzeit noch in Rom auf, bevor er als Geschäftsführer des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an  die Universität Mainz geht. Sein Forschungsschwerpunkt ist Friedrich Barbarossa, der in besonderer Weise für den großen Antagonismus zwischen Kirche und Reich, zwischen Welfen und Gibellinen, zwischen Romanen und Germanen steht. Wenig bekannt ist seine zwiespältige Bewertung in Italien selbst. Der Vortrag wird einen Einblick in dieses wichtige Kapitel des "lebendigen Mittelalters" gewähren und zugleich den Bogen bis hin zur modernen Etikettierung und Vermarktung Barbarossas spannen.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr, anschl. Rinfresco

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Donnerstag, 27. Juni: Zur letzten Wortmeldung

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28. 05. 2013

Herzliche Einladung zum Sommerabend der Görresianer

Am 27. Juni endet das Akademische Jahr 2012-2013 des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft mit dem Sommerfest in S. Giovanni a Porta Latina. Beginn ist um 18 Uhr mit der hl. Messe für die Lebenden und Verstorbenen Mitglieder des Instituts. Es schließt sich im Klostergarten das Picknick an. Ballspiele (Fußball, Boccia, etc.) sind möglich. Alle Mitglieder und Freunde des Instituts sind sehr herzlich eingeladen. Gäste sind willkommen. Es wird gebeten mitzuteilen, wer welche Speisen mitbringt ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Wir bedanken uns schon jetzt bei den Rosminianern, die uns auch in den vergangenen Jahren ihre herzliche Gastfreundschaft geschenkt haben.

Es wird gebeten, Autos entlang der Via Porta Latina zu parken, da der Vorplatz vor der Kirche an dem betreffenden Abend gesperrt sein wird.

WETTERVORHERSAGE: 26 Grad, sonnig, leicht bewölkt, der ein oder andere Regentropfen

   

Samstag, den 25. Mai: Öffentlicher Vortrag des RIGG

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07. 05. 2013

Hiltrud Merten spricht zum Thema "Zur Bedeutung der Internationalen Kongresse für Christliche Archäologie am Beispiel des Trierer Kongresses von 1965"

In diesem Jahr findet der 16. Internationale Kongreß für Christliche Archäologie in Rom statt. Aus diesem Anlass lohnt ein Blick auf die durchaus spannende Geschichte dieser Kongresse, die 1894 in Split in Kroatien ihren Anfang nahmen. Denn auf solchen Kongressen ging es keineswegs nur um die reine Wissenschaft. Auch Religion und Politik spielten hier eine Rolle. Diesbezüglich wichtig war besonders der Trierer Kongress 1965, da er endgültig mit einem konfessionellen Lagerdenken brach und einen wichtigen Schritt zur Professionalisierung und zur Etablierung der Christlichen Archäologie an den Universitäten auch außerhalb der Theologie brachte.

Nach dem Studium der Fächer Germanistik, Geschichte und Klassische Archäologie wurde Hiltrud Merten (* 1956) 1983 mit einer althistorischen Dissertation zum Kult des Mars promoviert. In der Folgezeit war sie Mitarbeiterin der Trierer Domgrabung; seit 2011 ist sie im Rahmen eines Projektes der Universität Trier mit der Bearbeitung frühchristlicher Grabinschriften des 4.-6. Jahrhunderts betraut.

Beginn: 18 Uhr

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

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Samstag, 27. April: Öffentlicher Vortrag des RIGG

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13. 04. 2013

Hartmut Benz spricht über "Zuflucht im Vatikan: Quellen und Zeitzeugen berichten aus gefährlichen Jahren (1943-1945)"

altMit diesem Vortrag findet die jüngste Tagung "Orte der Zuflucht" eine höchst interessante Ergänzung und Abrundung durch bislang unerschlossene Quellen und Zeitzeugenberichte. Durch seine langjährigen Kontakte zu vatikanischen Bewohnern und Angehörigen alter „vatikanischer Beamtenfamilien“ ist der Referent bestens präpariert und hat, angeregt durch die Tagung, in den letzten Monaten überraschende Funde gemacht.

Während der Besetzung Roms durch deutsche Truppen (1943/44) und in den letzten Kriegsmonaten (1944/45) waren die Vatikanstadt und ihre extraterritorialen Besitzungen bekanntlich Zufluchtsorte zahlreicher Personen, die sich aus rassischen oder politischen Motiven dem Zugriff von Gestapo und SS oder, nach der Befreiung Roms, den alliierten Streitkräften durch eine Flucht in „vatikanisches Ausland“ entziehen konnten. Der Vortrag schöpft in erster Linie aus ungedruckten Quellen (Tagebücher, Berichte, Memoiren) und den Erinnerungen von Zeitzeugen, die als Bewohner oder Angestellte die Jahre 1943-1945 im Vatikan erlebten. Zur Sprache kommen sowohl individuelle Schicksale, als auch allgemeine Informationen zur Lage der Verfolgten und der Arbeit ihrer Helfer.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr, anschl. Empfang

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23. Februar: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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05. 02. 2013

Georg Schelbert spricht zum Thema "Flucht von der Mosel an den Tiber: Der Trierer Kirchenarchitekt Peter Marx 1933-1947 in Rom"

alt alt Dr. Georg Schelbert vom Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universtität in Berlin spricht über die bemerkenswerte Persönlichkeit des Trierer Architekten Peter Marx (1871-1958), der wegen seiner anti-nationalsozialistischen Haltung 1933 nach Rom kam, wo sein Priesterbruder Joseph Marx am Campo Santo Teutonico wohnte. Auch Peter Marx kam 1944 an den Campo Santo, den er 1947 verließ, um nach Trier zurückzukehren. Schelbert wird nicht nur die Lebensumstände, sondern auch das berufliche Wirken des Architekten vorstellen.

Der Vortrag ist sozusagen der Auftakt für die Jubiläumstagung 125 Jahre Römisches Institut der Görres-Gesellschaft, die wir vom 21. bis 23. März abhalten werden und die unter dem Thema "Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke: der Campo Santo Teutonico und der Vatikan 1933-1955" steht.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Samstag, 26. Januar: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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01. 01. 2013

Rainald Becker (Bayreuth) spricht zum Thema "Gott und die Neue Welt: Die Entdeckung Amerikas in den konfessionellen Debatten seit dem 16. Jahrhundert"

In der Frühen Neuzeit dachte man global, angeregt vor allem durch die Entdeckung Amerikas. Dabei war die Neue Welt – jenseits von humanistischem Exotenmythos und aufklärerischer Revolutionseuphorie – auch Gegenstand religiöser Deutungen. Katholiken wie Protestanten verbanden mit Amerika weitgehende heilsgeschichtliche Erwartungen. Diese Dimensionen sollen genauer herausgestellt werden – mit besonderer Berücksichtigung von Süddeutschland, das als meerfernes backcountry der Atlantischen Welt bislang kaum beachtet worden ist. Augsburger Jesuiten und Pietisten, Nürnberger Reichschronisten und Geographen fungierten als Agenten eines Amerikawissens, das in fruchtbarer Weise von Missionserfahrungen und konfessionellen Konkurrenzen profitieren konnte.

Prof. Dr. Rainald Becker hat in Passau und München Geschichte und Germanistik studiert. 1999 bis 2001 war er Assistent am RIGG. Derzeit vertritt er die Professur für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte an der Universität Bayreuth.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Freitag 14. Dezember: Eröffnungsvortrag von Kardinal Kurt Koch

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02. 11. 2012

"Roms Liturgiereformen in ökumenischer Perspektive"

Das Römische Institut der Görres-Gesellschaft veranstaltet vom 14. bis 18. Dezember am Campo Santo Teutonico eine Tagung zum Thema "Operation am lebenden Objekt - Roms Liturgiereformen von Trient bis zum Vaticanum II". Das Eröffnungsreferat wird Kardinal Kurt Koch halten. Kardinal Koch war seit 1989 Honorarprofessor u.a. für Liturgie an der Universität Luzern, seit 1995 Bischof von Basel und ist seit 2010 Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen. Er wird sich zur ökumenischen Relevanz der Liturgie an sich, aber auch der Reformen von Liturgie äußern und dabei die klassische Liturgie der Kirche seit der Reform durch das Konzil von Trient (1545-1563) mit in den Blick nehmen.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr, anschl. Rinfresco

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