Vorträge

Vorträge:

Samstag, 25. Oktober: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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22. 09. 2014

Martin Papenheim (Düsseldorf) spricht zum Thema "Die Behörden des Vatikans in der historischen Forschung: Ergebnisse und Erwartungen"

Prof. Dr. Martin Papenheim studierte Geschichte und Katholischen Theologie in Münster, Bielefeld und Paris. Er war Assistent von Reinhart Koselleck an der Universität Bielefeld und wurde 1990 mit einer Arbeit zur französischen Geschichte im 18. Jahrhundert promoviert. 1990-1994 war er Wissenschaftlicher Angestellter und 1996/97 Gastdozent am Deutschen Historischen Institut in Rom. Er habilitierte sich 1996 an der Universität Augsburg mit einer Arbeit zur Rekrutierung des italienischen Episkopats vom späten 17. bis frühen 20. Jahrhundert. Seit 2005 ist er Apl. Professor an der Universität Augsburg. Papenheim absoliverte zahlreiche Lehr- und Forschungsaufenthalte im In- und Ausland, u.a. 2010 als Directeur d‘Étude associé an der Maison des Sciences de l‘Homme in Paris, und ist Mitglied des religionswissenschaftlichen Zentrums und des internationalen Käte-Hamburger-Kollegs der Universität Bochum. Zur Zeit vertritt er die Professur "Neuere und Theorie der Geschichte" an der Universität Bochum. Aktuelle Arbeitsgebiete: Historische Semantik und Religionsgeschichte der Neuzeit.

Das Vortragsthema wurde gewählt aus Anlass der neuesten Veröffentlichung von Hermann H. Schwedt Die Anfänge der römischen Inquisition in der Supplementreihe der Römischen Quartalschrift, die an diesem Abend kurz vorgestellt wird. 

Das Buch hat inzwischen eine ausführliche Rezension von Gian Luca D'Errico erfahren.

Ort des Vortrags: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Samstag, 31. Mai: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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05. 05. 2014

Andreas Sohn (Paris) spricht zum Thema "Neuausrichtung von Papsttum und Kirche: der französische Papst Urban IV. (1261-1264)"

Mitten in einer Umbruchzeit von Kirche und Gesellschaft wurde Jacques Pantaléon, der Sohn eines Flickschusters aus Troyes in der Champagne, 1261 zum Papst gewählt. Als Urban IV. († 1264) sah er sich durch große Konflikte (u. a. in Rom und im Kirchenstaat, im Königreich Sizilien und im Heiligen Land) herausgefordert. Der Vortrag beleuchtet die schwierige Ausgangslage für den Pontifikat und zeigt auf, wie Urban IV. die Herausforderungen mit einer Neuausrichtung von Papsttum und Kirche zu bewältigen suchte. Dabei werden auch Liturgie (Einführung des Fronleichnamsfestes), Wissenschaft und Kultur behandelt.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Zur Person des Referenten

   

Samstag, 29. März: Öffentlicher Vortrag des RIGG

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04. 03. 2014

Hannelore Putz spricht zum Thema: "Ich beobachte übrigens in dieser Sache das strengste Geheimniß" - Johann Martin von Wagner: der auf dem Campo Santo Teutonico begrabene Kunstagent König Ludwigs I. von Bayern

PD Dr. Hannelore Putz (geb. 1973) wurde 2002 an der Universität München promoviert und hat sich 2010 habilitiert. Sie übernahm Lehrstuhlvertretungen für bayerische Landesgeschichte in Regensburg und München (2010/11) und für sächsische Landesgeschichte in Dresden (2012). Die diesjährige Gastwissenschaftlerin am Deutschen Historischen Institut (2013/2014) ist Mitherausgeberin der Edition des Briefwechsels zwischen König Ludwig I. von Bayern und dem Maler, Bildhauer und Kunstagenten Johann Martin von Wagner. In den Mittelpunkt ihres Vortrages stellt sie den in Rom lebenden Kunstagenten, der zwischen 1810 und 1858 die Kunstinteressen König Ludwigs in Rom vertreten hat und zu einem wichtigen Ansprechpartner der deutschsprachigen Künstler in Rom geworden ist. Am Campo Santo Teutonico begraben, hat er der dortigen Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes ein Legat vermacht, mit dem in Not geratenen Künstlern geholfen werden konnte.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Samstag, 22. Februar: Öffentlicher Vortrag des RIGG

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12. 02. 2014

Thomas Brechenmacher spricht zum Thema "Papst Pauls VI. Besuch im Heiligen Land vor 50 Jahren - eine Sensation damals wie heute"

altThomas Brechenmacher, seit 2007 Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam, ist ausgewiesener Experte für das Verhältnis des Vatikans zu den Juden seit dem  16. Jahrhundert. Im Lichte dieser jahrhundertelangen Beziehung beurteilt er Pauls VI. Heilig-Land-Reise von 1964, erhellt ihre Hintergründe und Nachwirkungen. Besondere Aktualität hat der Vortrag aufgrund der für Ende Mai angekündigten Reise Papst Franziskus' nach Jerusalem bzw. nach Israel, Palästina und Jordanien.

Der Vortrag krönt die von Prof. Brechenmacher maßgeblich organisierte internationale Tagung "Vatikan & 'Rassendebatte' in der Zwischenkriegszeit", die  am 20.-21. Februar am Campo Santo stattfindet.

Ort des Vortrags: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Samstag, 25. Januar: Öffentlicher Vortrag des RIGG

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29. 12. 2013

Michael Weninger spricht zum Thema: "Europa ohne Gott? Die Religionspolitik der Europäischen Union"

alt alt Ein Szenario: Eulen umkreisen die Ruinen der europäischen Polit-Architektur und beklagen den Verlust der Werte und des Religiösen. Düsternis liegt über den einst hellen christlichen Kontinent. Individualismus, Hedonismus, Säkularismus sind einige der Zeichen des Niedergangs ...

Ein Europa also ohne (christlichen) Gott?

In einem dialektisch angelegten Vortrag samt Diskussion wollen wir der Frage nach der religiösen Verfasstheit der Europäischen Union nachgehen. Es soll auch der Blick auf die Politik der entscheidenden Handlungsträger und Institutionen sowie auf deren  Konsequenzen für die Unionsbürger gerichtet werden.

Es geht also um unser eigenes Schicksal ...

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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RIGG-Vortrag im "Corriere del Sud"

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12. 12. 2013

Raitz von Frentz nun auch in Kalabrien und auf Sizilien bekannt

altDer römische Journalist Omar Ebraihime hat den Vortrag von Andreas Burtscheidt über Edmund Freiherr Raitz von Frentz - Tra Mussiloni, Hitler e il Papa: Edmund Raitz von Frentz giornalista cattolico nella Roma fascista e nazista - dem süditalienischen Publikum nähergebracht. Er spricht in seinem Zeitungsartikel auch über den Campo Santo Teutonico und das Römische Institut der Görres-Gesellschaft.

Lesen Sie den ganzen Beitrag in der online-Fassung "Il Corriere del Sud" vom 9. Dezember hier

   

30.November: Öffentlicher Vortrag des RIGG

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05. 11. 2013

Andreas Burtscheidt spricht zum Thema "Zwischen Mussolini, Hitler und dem Papst - Edmund Raitz von Frentz als katholischer Journalist im faschistischen und nationalsozialistischen Rom"

Dr. phil. Andreas Burtscheidt (geb. 1973) studierte Mittlere und Neuere Geschichte, Politische Wissenschaft und Germanistik an der Universität Köln, ist seit 2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Hummel in der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn und wurde 2006 von der Philosophischen Fakultät der Universität Köln mit einer Arbeit über Edmund Freiherr Raitz von Frentz promoviert (Publikationsliste). Seit letztem Jahr ist er Vorsitzender des Clubs der Altstipendiaten der Hanns Seidel-Stiftung.

Es gab zwei Themen, die im März auf der Jubiläumstagung des RIGG über "Orte der Zuflucht" nicht zum Zuge kamen und nachgeholt wurden: das Referat von Georg Schelbert über den Architekten Peter Marx oder das Referat von Hartmut Benz. Und nun wird ein letztes wichtiges Referat über Raitz von Frentz (1887-1964) folgen, der engstens mit dem Campo Santo Teutonico und der Erzbruderschaft verbunden war und dessen Familie ein Grab auf dem Friedhof besitzt.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr, anschl. Rinfresco

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26. Oktober: Öffentllicher Vortrag des RIGG

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05. 10. 2013

Kai-Michael Sprenger spricht zum Thema "Böser Kaiser - guter Kaiser. Friedrich I. Barbarossa aus italienischer Sicht in Kunst und Kultur"

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Dr. Sprenger, der vor zwei Monaten als Neumitglied des RIGG vorgestellt wurde, hält sich derzeit noch in Rom auf, bevor er als Geschäftsführer des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an  die Universität Mainz geht. Sein Forschungsschwerpunkt ist Friedrich Barbarossa, der in besonderer Weise für den großen Antagonismus zwischen Kirche und Reich, zwischen Welfen und Gibellinen, zwischen Romanen und Germanen steht. Wenig bekannt ist seine zwiespältige Bewertung in Italien selbst. Der Vortrag wird einen Einblick in dieses wichtige Kapitel des "lebendigen Mittelalters" gewähren und zugleich den Bogen bis hin zur modernen Etikettierung und Vermarktung Barbarossas spannen.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr, anschl. Rinfresco

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Donnerstag, 27. Juni: Zur letzten Wortmeldung

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28. 05. 2013

Herzliche Einladung zum Sommerabend der Görresianer

Am 27. Juni endet das Akademische Jahr 2012-2013 des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft mit dem Sommerfest in S. Giovanni a Porta Latina. Beginn ist um 18 Uhr mit der hl. Messe für die Lebenden und Verstorbenen Mitglieder des Instituts. Es schließt sich im Klostergarten das Picknick an. Ballspiele (Fußball, Boccia, etc.) sind möglich. Alle Mitglieder und Freunde des Instituts sind sehr herzlich eingeladen. Gäste sind willkommen. Es wird gebeten mitzuteilen, wer welche Speisen mitbringt ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Wir bedanken uns schon jetzt bei den Rosminianern, die uns auch in den vergangenen Jahren ihre herzliche Gastfreundschaft geschenkt haben.

Es wird gebeten, Autos entlang der Via Porta Latina zu parken, da der Vorplatz vor der Kirche an dem betreffenden Abend gesperrt sein wird.

WETTERVORHERSAGE: 26 Grad, sonnig, leicht bewölkt, der ein oder andere Regentropfen

   

Samstag, den 25. Mai: Öffentlicher Vortrag des RIGG

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07. 05. 2013

Hiltrud Merten spricht zum Thema "Zur Bedeutung der Internationalen Kongresse für Christliche Archäologie am Beispiel des Trierer Kongresses von 1965"

In diesem Jahr findet der 16. Internationale Kongreß für Christliche Archäologie in Rom statt. Aus diesem Anlass lohnt ein Blick auf die durchaus spannende Geschichte dieser Kongresse, die 1894 in Split in Kroatien ihren Anfang nahmen. Denn auf solchen Kongressen ging es keineswegs nur um die reine Wissenschaft. Auch Religion und Politik spielten hier eine Rolle. Diesbezüglich wichtig war besonders der Trierer Kongress 1965, da er endgültig mit einem konfessionellen Lagerdenken brach und einen wichtigen Schritt zur Professionalisierung und zur Etablierung der Christlichen Archäologie an den Universitäten auch außerhalb der Theologie brachte.

Nach dem Studium der Fächer Germanistik, Geschichte und Klassische Archäologie wurde Hiltrud Merten (* 1956) 1983 mit einer althistorischen Dissertation zum Kult des Mars promoviert. In der Folgezeit war sie Mitarbeiterin der Trierer Domgrabung; seit 2011 ist sie im Rahmen eines Projektes der Universität Trier mit der Bearbeitung frühchristlicher Grabinschriften des 4.-6. Jahrhunderts betraut.

Beginn: 18 Uhr

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

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