Vorträge

Vorträge:

Samstag, 25. April: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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27. 03. 2015

Heinz Sproll spricht zum Thema "Friede auf Erden: Warum die Kirchenväter Kaiser Augustus loben"

Bekanntlich haben die Kirchenväter zwischen guten und bösen Kaisern unterschieden. Augustus gehörte unumstritten zu den guten. Seine Herrschaft wurde als eine Zeit des Friedens empfunden, in der sich das Christentum sich rasch ausbreiten konnte. Das sahen die Kirchenväter freilich vor dem Hintergrund der späteren Christenverfolgungen, etwa unter Nero oder Domitian. Es geht also letztlich um das rechte Verhältnis von Staat und Kirche, um die Bedingungen des Friedens und um die Deutung der eigenen Geschichte.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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zur Person des Referenten

   

Martedì, 26 aprile: 2˚ Incontro della Biblioteca Ratzinger

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16. 01. 2016

Presentazione del libro "Deus caritas est. Porta di misericordia. Atti del Simposio internazionale nel decimo anniversario dell’Enciclica"

Saluto del Rev.do Dr. Hans-Peter Fischer, Rettore del Pontificio Collegio Teutonico di Santa Maria in Campo Santo

Rev.do Prof. Ralph Weimann, Introduzione

Relazione del Cardinale Kurt Koch: Deus caritas est - Chiave musicale del pensiero teologico e del Pontificato di Benedetto XVI

Rev.mo Prof. Stefan Heid, Conclusione

Luogo: Aula Benedetto XVI al Campo Santo Teutonico

Inizio: alle ore 18.15

È gradita l’inscrizione all’indirizzo Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Il libro che viene presentato, è stato pubblicato dalla Libreria Editrice Vaticana.

   

Samstag, 28. März: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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04. 03. 2015

Hans Reinhard Seeliger spricht zum Thema "Fakten und Fiktionen in den altchristlichen Märtyrerakten"

Prof. Dr. Hans Reinhard Seeliger (* 1950 in Oberhausen) war seit 1986 Professor für Historische Theologie an der Universität Siegen und ist seit 2001 Professor für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie an der Universität Tübingen. Er ist unter anderem ausgewiesen durch grundlegende Werke über die römischen Katakomben. Zusammen mit Johannes Georg Deckers und Gabriele Mietke verfasste er 1987 das Tafelwerk "Die Katakombe Santi Marcellino e Pietro - Repertorium der Malereien", im Jahr 2000 veröffentlichte er zusammen mit Klaus-Dieter Dorsch das Buch "Römische Katakombenmalereien. Dokumentation von Zustand und Erhaltung 1864-1994".

Seine neueste Veröffentlichung trägt den Titel Märtyrerliteratur (de Gruyter). Es handelt sich um eine kommentierte Textausgabe.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

Die Bücherstube Herder wird einen Stand mit einer Auswahl von Büchern aufbauen und alle Bücher zum halben Preis verkaufen.

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Samstag, 28. Februar: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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Roswitha Neu-Kock (Köln) spricht zum Thema: "Raubkunst und Provenienzforschung: Neue Herausforderungen für die Kunstgeschichte"

Vor allem die unfassbare Dimension der nationalsozialistischen Kunstraubzüge hat zu einem Bewusstseinswandel beigetragen. Bei der Erforschung und Rekonstruktion dieser Vorgänge sind die klassischen kunsthistorischen Methoden eher zweitrangig. Gefordert sind vielmehr detailliertes historisches Wissen und Einsicht in die vielschichtigen, gesamtgesellschaftlichen Prozesse. Art und Umfang des Kunstraubs und die ersten Maßnahmen nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs werden in diesem Vortrag skizziert. Das besondere Augenmerk gilt den letzten zwanzig Jahren, in denen sich der neue Forschungszweig nach zögerlichen Anfängen fest etablieren konnte, politisch wahrgenommen wird und damit das Erbe der jüngeren deutschen Geschichte auch in der Kunstgeschichte verankert hat.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Samstag, 31. Januar: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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28. 12. 2014

Peter Hersche spricht zum Thema: "Mit Pauken und Trompeten, oder: Weshalb die Barockmusik ein katholisches Phänomen ist"

altProf. Dr. Peter Hersche, emeritierter Professor für neuere allgemeine Geschichte an der Universität Bern, gehört zu den bekanntesten Erforschern der Mentalitäts- und Sozialgeschichte des frühneuzeitlichen Katholizismus. Berühmt wurde er durch seine unübertroffene, glänzend geschriebene und ungemein profunde Studie Muße und Verschwendung. Europäische Gesellschaft und Kultur im Barockzeitalter (Herder-Verlag). Es ist daher kaum ein besserer Fachmann für die Sozialgeschichte des Barock denkbar. In der Regel hält man die Barockmusik für eine protestantische Errungenschaft (Johann Sebastian Bach u.a.). Hersche wird dies hinterfragen. Man darf gespannt sein.

Der Vortrag findet an Stelle des angekündigten Vortrags von Reinhold Baumstark statt, der um ein Jahr verschoben werden muss.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr, anschl. Stehempfang

Die Bücherstube Herder wird einen Verkaufsstand anbieten.

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Samstag, 29. November: Öffentlicher Görres-Vortrag

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29. 10. 2014

Kardinal Walter Brandmüller spricht zum Thema "Purpura bavarica: Vier bayerische Kardinäle und ein Konzil (1869/70)"

altKardinal Walter Brandmüller, Ordinarius em. für Kirchengeschichte an der Universität Augsburg, 1998-2009 Präsident des Päpstlichen Komitees für die Geschichtswissenschaften und seit 2010 Kurienkardinal stellt die vier bayerischen Kardinäle Karl August von Reisach (* 1800 in Roth bei Nürnberg), Andreas Steinhuber S.J. (* 1825 in Uttlau in Niederbayern), Joseph Hergeröther (* 1824 in Würzburg) und Gustav Adolf von Hohenlohe-Schillingsfürst (* 1823 Rotenburg an der Fulda) vor und behandelt ihr kirchliches Wirken im Zusammenhang des Ersten Vatikanischen Konzils (1869/70).

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Der Vortrag ist der Abschluss einer Tagung, die das Institut für Bayerische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und die Universität Bayreuth zusammen mit dem RIGG vom 27. bis 29. November zum Thema "Bayerische Römer - Römische Bayern: Lebensgeschichten aus Vor- und Frühmoderne" veranstaltet. Zu dieser Tagung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Das Tagungsprogrammfinden Sie hier

   

Samstag, 25. Oktober: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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22. 09. 2014

Martin Papenheim (Düsseldorf) spricht zum Thema "Die Behörden des Vatikans in der historischen Forschung: Ergebnisse und Erwartungen"

Prof. Dr. Martin Papenheim studierte Geschichte und Katholischen Theologie in Münster, Bielefeld und Paris. Er war Assistent von Reinhart Koselleck an der Universität Bielefeld und wurde 1990 mit einer Arbeit zur französischen Geschichte im 18. Jahrhundert promoviert. 1990-1994 war er Wissenschaftlicher Angestellter und 1996/97 Gastdozent am Deutschen Historischen Institut in Rom. Er habilitierte sich 1996 an der Universität Augsburg mit einer Arbeit zur Rekrutierung des italienischen Episkopats vom späten 17. bis frühen 20. Jahrhundert. Seit 2005 ist er Apl. Professor an der Universität Augsburg. Papenheim absoliverte zahlreiche Lehr- und Forschungsaufenthalte im In- und Ausland, u.a. 2010 als Directeur d‘Étude associé an der Maison des Sciences de l‘Homme in Paris, und ist Mitglied des religionswissenschaftlichen Zentrums und des internationalen Käte-Hamburger-Kollegs der Universität Bochum. Zur Zeit vertritt er die Professur "Neuere und Theorie der Geschichte" an der Universität Bochum. Aktuelle Arbeitsgebiete: Historische Semantik und Religionsgeschichte der Neuzeit.

Das Vortragsthema wurde gewählt aus Anlass der neuesten Veröffentlichung von Hermann H. Schwedt Die Anfänge der römischen Inquisition in der Supplementreihe der Römischen Quartalschrift, die an diesem Abend kurz vorgestellt wird. 

Das Buch hat inzwischen eine ausführliche Rezension von Gian Luca D'Errico erfahren.

Ort des Vortrags: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Samstag, 31. Mai: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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05. 05. 2014

Andreas Sohn (Paris) spricht zum Thema "Neuausrichtung von Papsttum und Kirche: der französische Papst Urban IV. (1261-1264)"

Mitten in einer Umbruchzeit von Kirche und Gesellschaft wurde Jacques Pantaléon, der Sohn eines Flickschusters aus Troyes in der Champagne, 1261 zum Papst gewählt. Als Urban IV. († 1264) sah er sich durch große Konflikte (u. a. in Rom und im Kirchenstaat, im Königreich Sizilien und im Heiligen Land) herausgefordert. Der Vortrag beleuchtet die schwierige Ausgangslage für den Pontifikat und zeigt auf, wie Urban IV. die Herausforderungen mit einer Neuausrichtung von Papsttum und Kirche zu bewältigen suchte. Dabei werden auch Liturgie (Einführung des Fronleichnamsfestes), Wissenschaft und Kultur behandelt.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Samstag, 29. März: Öffentlicher Vortrag des RIGG

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04. 03. 2014

Hannelore Putz spricht zum Thema: "Ich beobachte übrigens in dieser Sache das strengste Geheimniß" - Johann Martin von Wagner: der auf dem Campo Santo Teutonico begrabene Kunstagent König Ludwigs I. von Bayern

PD Dr. Hannelore Putz (geb. 1973) wurde 2002 an der Universität München promoviert und hat sich 2010 habilitiert. Sie übernahm Lehrstuhlvertretungen für bayerische Landesgeschichte in Regensburg und München (2010/11) und für sächsische Landesgeschichte in Dresden (2012). Die diesjährige Gastwissenschaftlerin am Deutschen Historischen Institut (2013/2014) ist Mitherausgeberin der Edition des Briefwechsels zwischen König Ludwig I. von Bayern und dem Maler, Bildhauer und Kunstagenten Johann Martin von Wagner. In den Mittelpunkt ihres Vortrages stellt sie den in Rom lebenden Kunstagenten, der zwischen 1810 und 1858 die Kunstinteressen König Ludwigs in Rom vertreten hat und zu einem wichtigen Ansprechpartner der deutschsprachigen Künstler in Rom geworden ist. Am Campo Santo Teutonico begraben, hat er der dortigen Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes ein Legat vermacht, mit dem in Not geratenen Künstlern geholfen werden konnte.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Samstag, 22. Februar: Öffentlicher Vortrag des RIGG

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12. 02. 2014

Thomas Brechenmacher spricht zum Thema "Papst Pauls VI. Besuch im Heiligen Land vor 50 Jahren - eine Sensation damals wie heute"

altThomas Brechenmacher, seit 2007 Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam, ist ausgewiesener Experte für das Verhältnis des Vatikans zu den Juden seit dem  16. Jahrhundert. Im Lichte dieser jahrhundertelangen Beziehung beurteilt er Pauls VI. Heilig-Land-Reise von 1964, erhellt ihre Hintergründe und Nachwirkungen. Besondere Aktualität hat der Vortrag aufgrund der für Ende Mai angekündigten Reise Papst Franziskus' nach Jerusalem bzw. nach Israel, Palästina und Jordanien.

Der Vortrag krönt die von Prof. Brechenmacher maßgeblich organisierte internationale Tagung "Vatikan & 'Rassendebatte' in der Zwischenkriegszeit", die  am 20.-21. Februar am Campo Santo stattfindet.

Ort des Vortrags: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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