Vorträge

Vorträge:

Samstag, 27. Mai: Öffentlicher Görres-Vortrag

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20. 04. 2017

Mathias Mütel spricht zum Thema: "Mit den Kirchenvätern gegen Martin Luther? Die auctoritas patrum auf dem Trienter Konzil"

Dr. Hansjochen Mathias Mütel (* 1982 in Hamburg) studierte Theologie an der Hochschule St. Georgen in Frankfurt, war 2010-2012 Assistent am RIGG und wurde 2016 bei Prof. Dr. Michael Fiedrowicz in Trier mit einer Arbeit über die Väterrezeption des Trienter Konzils im Fach Kirchengeschichte promoviert (hier die Buchanzeige bei Schöningh). Seither ist er Pastoralassistent im Bistum Basel.

Ort: Aula Papst Benedikt XVI. (Campo Santo Teutonico)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Samstag, 25. Februar: Öffentlicher Görres-Vortrag

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29. 01. 2017

Matthias Theodor Kloft spricht zum Thema: "Die Schlüssel zum Himmel - Reliquien des Apostelfürsten als Zeugnis für das Petrusamt"

Die "Schlüssel des Himmelreichs" sind wohl die bekanntesten Symbole des Petrus und der Päpste, aber darüber hinaus gibt es auch symbolträchtige Reliquien wie etwa den Petrusstab, ein ottonisches Reliquiar des Limburger Domschatzes. Die Petrusdevotion und Romorientierung der Franken haben hier eine wichtige Rolle gespielt. Über Bedeutung und Verbreitung solcher und anderer Petrusreliquien handelt der Vortrag.

Prof. Dr. Matthias Theodor Kloft ist seit 2014 Leiter des Limburger Diözesanmuseums. Nach dem Studium der Theologie und Orientalistik in Bonn und der Promotion in Kirchengeschichte in Münster mit einer Arbeit über das Bischofsamt im karolingischen Reich war Kloft 1995-2014 Pfarrer in Frankfurt-Eckenheim. Seit 2010 ist er Honorarprofessor für Kirchengeschichte an der Frankfurter Goethe-Universität und darüber hinaus in zahlreichen Kommissionen tätig.

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

Ort: Aula Papst Benedikt XVI. am Campo Santo Teutonico

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Samstag, 28. Januar: Öffentlicher Görres-Vortrag

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08. 01. 2017

Hildegard Herrmann-Schneider spricht zum Thema: "Der Orgelbaumeister Johann Konrad Wörle (1701-1777) und die Erzbruderschaft beim Campo Santo Teutonico - damals und heute"

Johannes Conrad Werle aus Vils in Tirol ließ sich in Rom als Organist und Orgelbauer nieder, trat 1731 in die Erzbruderschaft des Campo Santo ein und war 10 Jahre lang deren Camerlengo. Er ist auf dem Campo Santo Teutonico begraben, wovon eine wertvolle Grabplatte zeugt (siehe A. Weiland, Der Campo Santo Teutonico und seine Grabdenkmäler, S. 158-159).

Univ.-Doz. Mag.art. Dr.phil. Hildegard Herrmann-Schneider ist an dem privaten Institut für Tiroler Musikforschung in Innsbruck tätig und durch zahlreiche Publikationen und CD-Musikeditionen hervorgetreten.

Ort: Aula Papst Benedikt XVI, Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Samstag, 19. November: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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29. 10. 2016

Klaus Martin Girardet spricht zum Thema: "Kaiser Gratian (367/75-383): Letzter Pontifex Maximus der römischen Geschichte?"

In der nicht-christlichen Antike war seit Augustus jeder Kaiser zugleich pontifex maximus. Er hatte das Amt des höchsten Aufsichtführenden über alle Götterkulte des Imperiums. Seit Konstantin d. Gr. trugen christliche Kaiser des 4. Jahrhunderts diesen Titel ebenfalls. Das gilt auch für den frommen Christen Gratian. Aber hat er Amt und Titel, wie der größte Teil der Forschung meint, in aller Form abgelegt? In dem Vortrag werden die historischen Umstände und Gründe dargelegt, die dazu geführt haben, daß Gratian jedenfalls der letzte pontifex maximus auf dem Kaiserthron gewesen ist. Besprochen werden auch Beispiele des oberpontifikalen Handelns dieses Herrschers gegenüber den paganen Kulten sowie gegenüber dem Christentum und seiner Amtspriesterschaft, den Bischöfen. Dabei kommt u. a. das Problem zur Sprache, wie die Christen die Stellung des Kaisers zur ihrer Religionsgemeinschft definiert haben. Schließlich stellt sich dann noch die Frage, seit wann römische Bischöfe den Titel eines pontifex maximus führen.

Ort: Aula Papst Benedikt XVI., Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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zur Person Girardet

   

Samstag, 29. Oktober: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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11. 10. 2016

Andreas Raub spricht zur wechselhaften Geschichte der Anna-Selbdritt-Skulptur der Anima

Der Kunsthistoriker und Promovend Andreas Raub, 2013/14 wissenschaftliche Hilfskraft am RIGG, spricht zum Thema "Heilige Anna, hilf! Die Anna-Selbdritt-Skulptur der römischen Annenbruderschaft zwischen Santa Maria dell'Anima und Campo Santo Teutonico". Die große Holzskulptur gehörte lange Zeit zur Kirchenausstattung der Anima, gelangte dann an den Campo Santo Teutonico und ist heute wieder an der Anima.

Andreas Raub (* 1989) aus Aachen studierte Katholische Theologie und Kunstgeschichte in Gießen, Rom und Berlin. Seine Dissertation bei Prof. Nesselrath befasst sich mit heute ent-kontextualisierten Altaraufsätzen zwischen Liturgie und Museum.

Ort: Aula Papst Benedikt XVI., Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Samstag, 8. Oktober: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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13. 09. 2016

Zur Vorstellung des Buches "Wohnen wie in Katakomben: Kleine Museumsgeschichte des Campo Santo Teutonico", das im Schnell und Steiner-Verlag in Regensburg soeben erschienen ist (hier bestellen), wird der Autor, Stefan Heid, einen Vortrag mit Bildern über die Geschichte der frühchristlichen Sammlung des deutschen Kollegs halten. Grußworte werden Rektor Dr. Hans-Peter Fischer und der Verleger Dr. Albrecht Weiland halten. Das reich illustrierte Buch kann bei dieser Gelegenheit zu einem Vorzugspreis erworben werden.

Ort: Aula Papst Benedikt XVI., Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr, anschl. Rinfresco

Nähere Informationen finden Sie hiert.

   

Medienecho auf Görres-Vorträge

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09. 05. 2016

Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst hielt ersten öffentlichen Vortrag in Rom

altDas Römische Institut der Görres-Gesellschaft (RIGG) hat über 140 Mitglieder, die sich monatlich zu einem Öffentlichen Vortrag treffen. Etwa 1/3 der Mitglieder, die nicht alle in Rom wohnen, nehmen im Durchschnitt daran teil. In der Regel sind bei diesen Vorträgen Pressevertreter anwesend. Das liegt einfach daran, dass Rom eine große Pressedichte aufweist, aber auch die Vorträge möglichst so gewählt werden, dass sie auf ein größeres Interesse stoßen können. Eingeladen werden Referenten aus Deutschland und aus Rom. Die Referenten erhalten kein Honorar: Es ist ein Privileg, am Römischen Institut vortragen zu dürfen. Lediglich die aus Deutschland bzw. dem Ausland Anreisenden erhalten eine Unkostenerstattung. In der Regel sind es historisch-kunsthistorische Themen, aber es gab und gibt immer auch Vorträge über aktuellere Themen. Viele Vorträge haben das Niveau von Veröffentlichungen und werden ggf. in der Römischen Quartalschrift publiziert, die jetzt auch als "App" angeboten wird.

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Martedì, 24 maggio: 3° Incontro della Biblioteca Ratzinger

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06. 05. 2016

Università senza umanistica? Gli impulsi di Joseph Ratzinger/Benedetto XVI

Saluto del Mons. Giuseppe Scotti, Presidente della Fondazione Vaticana Joseph Ratzinger/Benedetto XVI

Introduzione del Prof. Marco Paolino, Professore di Storia Contemporanea dell'Università della Tuscia

Conferenza del Prof. Lorenzo Ornaghi, Rettore emerito dell'Università Cattolica del Sacro Cuore (Milano) e già Ministro dei Beni e delle Attività Culturali

Luogo: Aula Benedetto XVI al Campo Santo Teutonico (Vaticano)

Inizio: alle ore 18

Si prega di confermare a: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Hier das Plakat als PDF

Hier der Hinweis der Fondazione Vaticana

   

Samstag, 30. April: Öffentlicher Görres-Vortrag

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11. 04. 2016

Karl-Joseph Hummel spricht zum Thema "Vom Campo Santo Teutonico bis zur Gegenwart: Der Briefwechsel der polnischen und deutschen Bischöfe 1965 im Zeichen der Versöhnung"

altVor 50 Jahren haben die polnischen und deutschen Bischöfe mit einem Briefwechsel wichtige Impulse für die Versöhnung beider Völker nach dem Zweiten Weltkrieg gegeben. Dabei fällt seitens der polnischen Bischöfe der Satz „Wir vergeben und bitten um Vergebung“. Das Ereignis gilt als wichtige Wegmarke in der Verständigung zwischen beiden Völkern. In Erinnerung an den Briefwechsel wird Prof. Dr. Karl-Joseph Hummel (Bonn) vor allem den historischen Ereignissen nachgehen, aber auch nach den gegenwärtigen Perspektiven der Beziehungen zwischen Deutschen und Polen fragen. Und er wird verraten, was das Ganze mit dem Campo Santo Teutonico zu tun hat.

Ort: Aula Papst Benedikt des Pontificio Collegio Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

Hier das Plakat.

   

Samstag, 27. Februar: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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07. 02. 2016

Teresa Lohr: "Geschichte und Zeitgeschmack: Die Kirchenausstattung des Campo Santo Teutonico im 19./20. Jahrhundert"

Die Kunsthistorikerin Teresa Lohr (Erlangen) war 2013/14 Asistentim am RIGG. Sie rekonstruiert aus den Archivdokumenten des Campo Santo die Bildausstattung der dortigen Kirche, bevor ein Großteil des Bild- und Kunstschmucks der Kirche in den 1970er Jahren zerstört wurde. Damit wird überhaupt erstmals die Kirche, wie sie sich vor ihrem Untergang darstellte, kunsthistorisch umfassend gewürdigt. Die Schlüsselrolle für das historistische Bildprogramm der Kirche spielte damals der kunstsinnige Rektor Anton den Waal (1837-1917), dessen 100. Todestag wir im nächsten Jahr begehen.

Ort: Aula Papst Benedikt des Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Empfang)

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