Tagungen

Nachlese zur Herbsttagung von Hartmut Benz

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04. 11. 2011

Der Untergang des Kirchenstaates und Solidaritätsaktionen aus dem Rheinland und aus Westfalen (1860-1870)

v.l.n.r. Benz - Heydenreich - Fratesi - Raasch - Ciampini - Heinen - Schumacher - Grohe - Nersinger - Mütel v.l.n.r. Benz - Heydenreich - Fratesi - Raasch - Ciampini - Heinen - Schumacher - Grohe - Nersinger - Mütel Anfangs war der Schrecken groß, als zwei vielversprechende Referate kurzfristig abgesagt wurden. Mit etwas Routine hätte ich mich auf solche Katastrophen vorbereitet, aber es war meine erste eigene Tagung! Zum Glück kamen die Teilnehmer und Besucher dieser exquisiten Tagung gleich auf ihre Kosten, was die Qualität der gelieferten Vorträge betraf. Das insgesamt abwechslungsreiche Programm war nicht ganz so dicht wie geplant, was manchem auch ganz recht war. Sechs deutsche und zwei italienische Historiker versuchten Licht zu bringen in unbekannte Seiten der Geschichte des Kirchenstaats im letzten Jahrzehnt seines Bestehens. Hauptthema waren die Hilfsmaßnahmen, die Papst Pius IX. aus dem Rheinland und aus Westfalen erreichten. Das Symposium wurde mit 3.000,00 Euro durch drei interessierte Persönlichkeiten unterstützt. Es hätte sonst nicht stattfinden können. Wir danken ihnen auf das Herzlichste und bitten weiterhin alle an Rom, Papst und Kirche Interessierte, unsere Tagungen durch Spenden zu fördern.

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Frühjahrstagung 2012: Referenten der besonderen Art gesucht!

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02. 11. 2011

Dies Latinitatis Vivae mit lateinischen Vorträgen - eine junge Initiative

Goldglas Campo Santo (Schaffer-Inventar F-0008-01)Am Mainzer Seminar für Klassische Philologie hat die Pflege des lebendigen Latein eine besondere Tradition, und regelmäßige lateinische Vorträge sind bewährter Bestandteil des Lehrangebots. Nun haben Julia von Montgelas und Heinrich Heidenreich die Idee entwickelt, zwei Dies Latinitatis Vivae zu veranstalten, an denen Vorträge zu unterschiedlichen Themen der Philologie, Patristik, Geschichte, Archäologie, Theologie u.a. in lateinischer Sprache gehalten werden können. Am 24. und 25. März 2012 werden diese Dies in Zusammenarbeit mit dem Römischen Institut der Görres-Gesellschaft am Campo Santo Teutonico stattfinden. Das ist doch gleich der richtige Rahmen! Wir laden Wissenschaftler aller Disziplinen dazu ein, ihre Forschungen in einem lateinischen wissenschaftlichen Vortrag zu präsentieren. Das Wichtigste ist nicht die Perfektion, sondern das gaudium latinitatis. Cum studeamus artibus singulis, tum linguam Latinam, Romana maiestate et breviloquentia insignem, quasi ad sculpendum verum et rectum idoneam, ad acriter et logice cogitandum impellentem, colamus diligenter! (S. Heid)

Auch für diese Tagung wird um Spenden gebeten bei allen, denen die Kultur des Latein ein Anliegen ist: Bis dat qui cito dat!

Hier der ausführliche Call for Papers zum Runterladen: latine - deutsch -italiano

   

Herbsttagung am Campo Santo

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23. 05. 2011

Der Untergang des Kirchenstaates und Solidaritätsaktionen aus dem Rheinland und aus Westfalen (1860-1870)

Wegen sehr kurzfristiger Referentenabsagen wird die Tagung etwas verändert stattfinden. Hier das aktualisierte, gültige Gesamtprogramm zum Runterladen

Schirmherr der Tagung vom 29. Okt. bis 1. Nov. ist Kardinal Giovanni Lajolo.

Es geht um deutsche Nothilfe für den Kirchenstaat in den dramatischen Jahren vor seinem Untergang infolge der italienischen Staatsbildung 1870. Noch die letzten Jahre, bevor das Risorgimento die weltliche Herrschaft der Päpste auslosch, erreichten Hilfsaktionen aus der gesamten katholischen Welt Papst Pius IX. Dies wird Thema sein des von Hartmut Benz ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) geleiteten Symposiums, besonders die im Rhein- und Münsterland für„den guten Kampf“ des Papstes auf den Weg gebrachten Initiativen. Die mit hervorragenden Referenten besetzte Tagung stellt sowohl die allgemeinen politischen Verhältnisse im Kirchenstaat vor, als auch ausgesuchte Hilfsmaßnahmen und deren Initiatoren.

Hier der ursprünglich geplante Tagungsverlauf

   

4. - 8. März 2011

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Prosopographie Christliche Archäologie - Autorenkonferenz II

Seit 2007 bereite ich in Zusammenarbeit mit Dr. Martin Dennert (Freiburg/Basel) ein Personenlexikon (Prosopographie) zur Christlichen Archäologie mit ca. 1.400 Einträgen vor. Es soll 2011-2012 vorliegen. Bereits im Februar 2009 fand eine erste Autorenkonferenz über Osteuropa und den östlichen Mittelmeerraum statt (teilveröffentlicht in RQ 105, 2010), nun folgt eine zweite, letzte Tagung über Westeuropa und Nordafrika. Interessierte können gern teilnehmen, besonders auch am öffentlichen Vortrag von Martin Dennert am Samstagabend und an den Vorträgen von Ingo Herklotz und Hermann H. Schwedt am Sonntagnachmittag.

Verantwortlich: Stefan Heid Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Hier das ganze Programm

   

4. - 8. März 2011 - Tagungsbericht

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Prosopographie Christliche Archäologie - Autorenkonferenz II

Ein Teil der Tagungsteilnehmer vor dem Eingang zum Institut Ein Teil der Tagungsteilnehmer vor dem Eingang zum Institut Das Lexikonprojekt „Prosopographie Christliche Archäologie“ mit ca. 1.500 Stichworten ist inzwischen in seine redaktionelle Phase eingetreten und wird wohl noch in diesem Jahr in Druck gehen. Insofern war das Timing perfekt, als vom 4. bis 8. März 2011 die zweite und letzte, wiederum von der Fritz Thyssen Stiftung geförderte Autorentagung am Campo Santo in Rom stattfand. 

Unser Bericht

   

13. - 17. Februar 2010

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„Petrus in Rom“ — III. Römische Tagung zur frühen Kirche, Campo Santo Teutonico

Reliefdarstellungauf einem Sarkopphag Reliefdarstellungauf einem Sarkopphag Die "petrinische Frage" - war der Apostel überhaupt je in Rom, starb er dort als Märtyrer und, wenn ja, hinterließ er ein Grab? - wird seit 700 Jahren regelmäßig gestellt, anfangs von sektiererischen Waldensern, heute über alle Konfessionsgrenzen hinweg. Die Priester des Campo Santo Teutonico haben sich aufgrund der Lage ihres Kollegs direkt neben dem Petersdom und Petrusgrab schon immer mit dem Thema befasst, wovon zahlreiche Veröffentlichungen zeugen. Der Direktor des RIGG Engelbert Kirschbaum S.J. gehörte selber zu den Ausgräbern der berühmten Petrusmemorie in den 1940er Jahren. Grund genug, um in einer Tagung erneut der Echtheit der römischen Petrustradition nachzugehen.

Mehr zu „Petrus in Rom“

   

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