Tagungen

Echo auf "Operation am lebenden Objekt"

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27. 01. 2015

Das RIGG hat im Dezember 2012 eine Tagung zum Thema Operation am lebenden Objekt: Roms Liturgiereformen von Trient bis zum Vaticanum II abgehalten und im Berliner Bebra-Verlag veröffentlicht. Nun hat die Internetseite Summorum Pontificum den Aufsatz von P. Dr. Johannes Nebel FSO (Bregenz) "Von der actio zur celebratio: Ein neues Paradigma nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil" aufgegriffen und einer ausführlichen Stellungnahme unterzogen, inwiefern es in der nachkonziliaren Messe zu einem theologischen und liturgischen Rutsch vom Opfer zur Mahlfeier kommt.

   

19.-20. Februar: Tagung zu Kardinal Franz Ehrle (1845-1934)

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15. 01. 2015

Internationale Tagung am Campo Santo und in der École Francaise

Zum ersten Mal wird eine Tagung Leben und Werk des Jesuiten Franz Ehrle aus Isny im schwäbischen Allgäu gewidmet sein, der als Historiker der Kirchen-, Papst- und Ordensgeschichte, als Präfekt der Vatikanischen Bibliothek, Kardinal, Bibliothekar und Archivar der Heiligen Römischen Kirche hervortrat. Die Tagung wird organisiert von Prof. Dr. Andreas Sohn (Paris) und Prof. Dr. Jacques Verger (Paris) in Zusammenarbeit mit dem RIGG und der EFR. Schirmherr sind Kardinal Walter Kasper und Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Es sprechen u.a. Klaus Schatz (Frankfurt), Bernard Ardura (Rom), Paolo Vian (Rom), Christine M. Grafinger (Rom), Michaela Sohn-Kronthaler (Graz) und Stefan Gatzhammer (Potsdam). Stefan Heid referiert über das Thema "Ein Blick auf Kardinal Ehrle als Protektor des Campo Santo Teutonico".

Hier das Programm mit näheren Informationen

   

Tagungsbericht "Vatikan & 'Rassendebatte'"

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08. 01. 2015

Von Matthias Simperl

„Rassentheoretische“ Konzeptionen und der Ruf nach gesellschaftlich-politischen Konsequenzen waren in der Zwischenkriegszeit in nicht wenigen Ländern Europas ein beherrschendes Thema. Seit der Freigabe der vatikanischen Archivbestände aus dem Pontifikat Piusʼ XI. (1922-1939) vor wenigen Jahren ist es möglich geworden, über die schon bekannten offiziellen Verlautbarungen hinaus den Standort der Kurie in dieser Debatte genauer zu bestimmen. Der Aufgabe, die bisherigen Ergebnisse zu bündeln und zu präsentieren, neue Fragen aufzuwerfen und so der weiteren Forschung ein breites und solides Fundament zu bieten, unterzog sich die international besetzte Tagung „Vatikan und ,Rassendebatte‘ in der Zwischenkriegszeit“ (20.-22. Februar 2014), die sinnigerweise - auf Einladung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft - am Campo Santo Teutonico im Schatten der Kuppel des Petersdoms stattfand. Unter der Leitung von Thomas Brechenmacher (Potsdam) und Peter Rohrbacher (Wien) wurde die geistige Verortung der Kurie innerhalb der Debatte, interne Diskussion zwischen den einzelnen Dikasterien und Stellungnahmen nach außen unter mehreren Perspektiven betrachtet.

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Tagungsbericht "Römische Bayern - Bayerische Römer"

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28. 12. 2014

Von Julian Traut und Rudolf Himpsl

War der Blick der historischen Forschung zu den religiösen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen Süddeutschlands mit Rom in der Vor- und Frühmoderne bislang meist von kollektivbiographischen Ansätzen geprägt, stand die individualbiographische Perspektive mit einem stärkeren landesgeschichtlichen Aspekt auf die Außenbeziehungen eines Landes im Mittelpunkt der Tagung. Diese fand vom 27. bis 29. November 2014 an prominenter Stelle des Campo Santo Teutonico in der Vatikanstadt statt und wurde gemeinsam vom Institut für Bayerische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Universität Bayreuth sowie dem Römischen Institut der Görres-Gesellschaft organisiert.

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19.-20. Dezember: Tagung am RIGG über Traum und Träume

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04. 12. 2014

"Paesaggi fra notte e crepuscolo: sonno e sogno nell'antica Roma"

altDas Centro studi "Forme del sapere nel Mondo Antico" der Università degli Studi di Roma Tor Vergata veranstaltet mit Unterstützung des RIGG eine interdisziplinäre Tagung, die von Fabio Stok (Rom) und Christine Walde (Mainz) organisiert wird. Die Vorträge am Nachmittag des 19. Dezember finden am Campo Santo Teutonico statt, jene des 20. Dezember an der Universität Tor Vergata. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

27.-29. November am Campo Santo: Tagung "Bayerische Römer - Römische Bayern"

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10. 10. 2014

"Bayerische Römer - Römische Bayern: Lebensgeschichten aus Vor- und Frühmoderne"

Das Institut für Bayerische Geschichte an der Universität München und die Universität Bayreuth veranstalten in Zusammenarbeit mit dem RIGG eine internationale Tagung am Campo Santo Teutonico. Für das Konzept und die Koordination zeichnen Prof. Dr. Dieter J. Weiß (München) und Prof. Dr. Rainald Becker (Bayreuth) verantwortlich.

Im Mittelpunkt der Tagung steht die bayerische, schwäbische und fränkische Rompräsenz während des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Es geht um die Lebensgeschichten von "römischen" Bayern und "bayerischen" Römern, also von in Rom lebenden Deutschen oder hier mit Deutschland eng verbundenen Italienern.

Referenten sind neben den Organisatoren Ludger Körntgen (Mainz), Alois Schmid (München), Jochen Johrendt (Wuppertal), Christof Paulus (München), Helmut Flachenecker (Würzburg), Jörg Bölling (Göttingen), Thomas Brockmann (München), Helene Trottmann (München), Alexander Koller (Rom), Bettina Scherbaum (München) und Britta Kägler (München).

Alle Görresianer und Interessierte sind zu der Tagung herzlich eingeladen. Beginn ist am Donnerstag, dem 27. November, um 9 Uhr in der Aula des Campo Santo Teutonico.

Am Samstag, dem 29. November, findet von 8 bis 16 Uhr ein Busausflug nach Ariccia statt, bei dem  Edith Schaffer im Palazzo Chigi und Andreas Raub in der Bernini-Kirche führen werden.

Den Abschluss bildet der Öffentliche Vortrag am 29. November um 18 Uhr von Kardinal Walter Brandmüller zum Thema: "Purpura bavarica: Vier bayerische Kardinäle und ein Konzill (1869/70)".

Das genaue Programm finden Sie hier

Das Plakat DIN A3 für Werbezwecke hier

   

Ein gelungener Ausflug nach Ariccia

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26. 02. 2014

Man erkennt die Kuppel der Collegiata und dahinter den großen Komplex des Palazzo Chigi. Die Brücke ist aus dem 19. Jahrhundert und für Busse nicht mehr passierbar Man erkennt die Kuppel der Collegiata und dahinter den großen Komplex des Palazzo Chigi. Die Brücke ist aus dem 19. Jahrhundert und für Busse nicht mehr passierbar Ariccia ist ein ziemlich unbekannter Ort, denn nicht nur scheint Erwin Gatz nie oder doch sehr selten dorthin gefahren zu sein - in seinem Reiseführer Viaggio nei dintorni di Roma findet sich nichts darüber -, sondern auch die 47 Teilnehmer des Ausflugs, den das Görres-Institut für die Referenten der Tagung "Vatikan & 'Rassendebatte'" und für Freunde durchführte, waren sehr erstaunt über die Sehenswürdigkeiten so nahe vor den Toren Roms. In der Tat, man kennt in den Castelli Castelgandolfo (wegen den Päpsten) und Nemi (wegen der Erdbeertörtchen), aber Ariccia? Dabei hat die Stadt die Porchetta zu bieten - glückliche Schweinchen aus den Hainen der Diana - und darüber hinaus vor allem den Palazzo Chigi und die Bernini-Kirche "dell'Assunta".

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Radio Vatikan über die Tagung zur Rassendebatte

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25. 02. 2014

John Connelly John Connelly Gudrun Sailer hat für die deutsche Sektion von Radio Vatikan am Rande der Tagung "Vatikan & 'Rassendebatte' in der Zwischenkriegszeit" (20.-21. Febr.) zwei Interviews mit dem Hauptorganisator Prof. Dr. Thomas Brechenmacher (Potsdam) sowie mit dem ersten Referenten Prof. John Connelly (Berkeley) geführt. Diese können nun nachgelesen und über das Internet gehört werden.

Brechenmacher gibt einen allgemeinen Eindruck zur Bedeutung der Tagung. Connelly geht es um den Wiener Priester Johannes Oesterreicher (1904-1993). Diese interessante Persönlichkeit versuchte in den 1930er Jahren vergeblich, Papst Pius XI. zu einem offenen Protest gegen Hitler zu veranlassen. Nach dem Krieg hingegen, als man infolge der Debatte um Hochhuths Bühnenstück "Der Stellvertreter" (1963) Papst Pius XII. vorwarf, zum Holocaust geschwiegen zu haben, nahm Oesterreicher den Papst gegen solche Urteile vehement in Schutz.

Hier das Interview mit Thomas Brechenmacher.

Hier das Interview mit John Connelly.

Zum Abhören der Interviews muss man im Beitrag das Feld "real" oder "mp3" anklicken.

   

Das online-Presseecho auf die Tagung zur Rassendebatte

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23. 02. 2014

Mit weiteren Meldungen

Die vom Lehrstuhl für Neuere Geschichte der Universität Potsdam (Thomas Brechenmacher) in Zusammenarbeit mit dem Römischen Institut der Görres-Gesellschaft am 20.-22. Februar am Campo Santo Teutonico durchgeführte Tagung "Vatikan & 'Rassendebatte' in der Zwischenkriegszeit" hat ein lebhaftes Echo gefunden. Die Referate wurden von 60-70 Teilnehmern und Interessierten vornehmlich aus Deutschland, Österreich und Italien besucht. Durch den Mitorganisator Peter Rohrbacher war eine starke österreichische Teilnahme gewährleistet. Der abschließende öffentliche Görres-Vortrag von Prof. Dr. Thomas Brechenmacher (Potsdam) über den Hl. Land-Besuch Papst Pauls VI. 1964 lockte nochmals über 70 Hörer an. Damit ging eine bemerkenswerte und mit großem Lob bedachte Tagung zu Ende.

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Rassendebatte-Tagung im Corriere della Sera

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21. 02. 2014

Bereits am 20. Februar erschien im "Corriere della Sera" ein langer, offenbar prophetischer Artikel über die Tagung "Vatikan & 'Rassendebatte' in der der Zwischenkriegszeit", die unter Federführung von Thomas Brechenmacher und Peter Rohrbacher vom Historischen Institut der Universität Potsdam zusammen mit dem Römischen Institut der Görres-Gesellschaft durchgeführt wird. Es dürfte immerhin seit Jahrzehnten das erste Mal sein, dass das RIGG im Corriere gelandet ist. Der Autor Francesco Margiotta Broglio spricht von der "veneranda Associazione Görres" (sic). Die Tagung stieß mit 70 Teilnehmern dann auch auf ein beachtliches Echo.

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