Römische Notizen

Römische Notizen

In unregelmäßigen Abständen erscheinen hier Notizen zu römischen Ereignissen und Gegenständen, die unser Interesse gefunden haben, auch wenn sie außerhalb unserer Forschungsgebiete liegen.

Georg Gänswein Privatsekretär und Präfekt des Päpstlichen Hauses

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07. 12. 2012

Bischofsweihe am 6. Januar um 9 Uhr in St. Peter durch Papst Benedikt XVI.

Benedikt XVI., Georg Gänswein, Erwin Gatz 2005 Benedikt XVI., Georg Gänswein, Erwin Gatz 2005 Prälat Georg Gänswein, Erster päpstlicher Privatsekretär und ebenso wie Papst Benedikt XVI. seit vielen Jahren Mitglied und Förderer des RIGG, wurde heute, am 7. Dezember, zum Präfekten des Päpstlichen Hauses ernannt. "Es gehört zu den Aufgaben dieser Präfektur, für die rechte Ordnung bei Audienzen und Zeremonien "im Hause" zu sorgen, aber auch bei Pastoralbesuchen des Papstes innerhalb und außerhalb Roms. Sie muß die päpstlichen Audienzen organisieren und regeln, sowohl die öffentlichen wie die privaten, für deren Ablauf früher der Maestro di Camera Seiner Heiligkeit sorgte.

Paul Badde's Kommentar

   

Der Petersplatz dreht sich

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30. 11. 2012

Es gibt doch immer wieder Überraschungen. An die ewig wechselnden Umwege, die man beim Überqueren des Petersplatzes wegen da und dort neu aufgestellter Hindernisse machen muss, hat man sich gewöhnt. Auch an die riesigen Plastikplanen, die die Kolonnaden seit Monaten verhängen, an die scheußlich flimmernden Großbildschirme, an den aus unerfindlichen Gründen auf dem Petersplatz geparkten Posta-Vaticana-Wohnwagen, an die alljährliche Geschäftigkeit am Obeliksen, wo man hinter grauen Vorhängen emsig an der neuen Krippe arbeitet, aber  d a s  gab es meines Wissens bisher noch nie: einen wahrhaftigen Zirkus mit Kinderkarusell! Wenn man also demnächst gefragt wird, wo der Papst wohnt, braucht man nur zu sagen: direkt gegenüber dem Zirkus! Die Kinder wird's freuen, wenn sie dem Hl. Vater vom herrlichen Schaukelpferd aus zuwinken können.

Hier zur Vatikanpost

   

10. Dezember: Antrittsvortrag am DHI

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25. 11. 2012

Der neue Direktor des Deutschen Historischen Instituts, Prof. Dr. Martin Baumeister aus München, hält um 18 Uhr am Deutschen Historischen Institut (via Aurelia Antica, 391) seinen Antrittsvortrag zum Thema "Tiber alone ... remains of Rome - Städtischer Wandel, urbanistische Debatten und das Imaginäre der Stadt im Rom der Nachkriegszeit". Es gibt eine italienische Simultanübersetzung. Allen Görresianern sei der Vortrag wärmstens empfohlen. S.Heid

Hier Näheres

   

Wo sitzt das Leck? - die Sache ist geklärt

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25. 11. 2012

Am 11. Oktober 1949 schreibt Pater Augustin Bea SJ besorgt an Pater Robert Leiber SJ., den Privatsekretär Pius' XII.: "Den Ausschnitt aus der 'Allgemeinen Zeitung' brachte mir P[ater] Minister Feldhaus aus Deutschland mit. Ob es wahr sei, dass der hl. Vater das Frühstück vor der hl. Messe nehme? Diese Mitteilung habe sehr viel Ärgernis erregt, da man von den Gläubigen grosse Opfer fordere, bevor sie zur Kommunion gehen, während der Papst sich nicht daran halte. Ob es wahr sei, dass der Papst sich durch seine Finanzpolitik von Amerika abhängig gemacht habe? - Und die Quelle? 'M a r i o erzählt weiter …', 'Kammerdiener und Chauffeur M a r i o weiss zu berichten …'. So kommen also die immer wieder auftauchenden Indiskretionen aus der allernächsten Umgebung des Papstes? Und wieviel wird für solche 'Berichte' bezahlt?" 

hier die Lösung

   

Gianicolo: Denkmäler der Römischen Republik

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10. 11. 2012

Der Gianicolo gehört zu den Orten, die man gewöhnlich meint zu kennen, aber doch nicht richtig gesehen hat. Dr. Jens Späth (DHI), der Rom bald nach Paris verlässt, führte am 10. November die Gruppe der deutschsprachigen Dozenten Roms ("DDR"), die sich seit 2002 regelmäßig trifft, und weitere Freunde zu den risorgimentalen Hauptdenkmälern auf dem "8. Hügel" Roms, die alle mit der kurzlebigen Römischen Republik von 1849 zu tun haben, allen voran die Standbilder Garibaldis und seiner Frau (letzteres von Mussolini eingeweiht). In den letzten Jahren wurde der Gianicolo einer grundlegenden Neugestaltung unterzogen, die die Versetzung des Ciceruacchio-Denkmals, die Einrichtung des Garibaldimuseums in der Porta di S. Pancrazio, das neue Denkmal des Textes der Konstitution der Römischen Republik und die Restaurierung des im faschistischen Stil gestalteten Gefallenendenkmals neben S. Pietro in Monte Cittorio betrafen. Auch die Büsten der Patrioten und die Acqua Paolina wurden restauriert. Zu einigen Denkmälern kann man sich hier weiter informieren. Ferner gibt es ein Comitato Gianicolo (Associazione Cipriani).

   

Aldo Parmeggiani erhält Gregoriusorden

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04. 11. 2012

Päpstliche Ehrung für den Camerlengo der Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes am Campo Santo Teutonico

Nicht immer treffen Ehrungen den Richtigen. Im Fall Aldo Parmeggianis sind sich aber gewiss alle einig, dass hier jemand vom Heiligen Vater Benedikt XVI. ausgezeichnet wurde, dem diese Ehre von Herzen und mit Freuden zu gönnen ist, denn er ist eine Seele von Mensch, offen und ehrlich, besonnen und beherzt, allen mit Sympathie zugetan. Aldo Parmeggiani (* 1939), aus Meran gebürtig, ist seit 1962 mit seiner Frau Elisabeth verheiratet. Er lebt seit 1966 als Fernseh- und Radioredakteur (RAI und Radio Vatikan) in Rom, wo er sich vor allem für das italienische Fernsehen für Südtirol in deutscher Sprache verdient gemacht hat.

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Der Besuch hat sich gelohnt

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01. 11. 2012

Santa Maria Antiqua - die verschüttete Kirche am Forum Romanum

Eine ganze Stunde bekam die Gruppe von Interessierten aus dem Umfeld des Görres-Instituts und des Deutschen Historischen Instituts Zeit, sich am 29. Oktober den Komplex von Santa Maria Antiqua am Forum Romanum unterhalb des Palatin anzuschauen. Ob diese in wenigen Tagen wieder geschlossene Kirche wirklich auf Dauer der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, sei dahingestellt. Jedenfalls laufen dort immer noch Restaurationsarbeiten an den Fresken. Man erinnert sich an die mit großen Tönen vor vielen Jahren inszenierte Öffnung der Domus Aurea Neros, die nach wenigen Monaten dann für immer geschlossen wurde, weil sich trotz jahrelanger Restauration durch die Touristen sofort wieder Pilze und andere Schäden eingestellt hatten.

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Restaurierte Kirche Santa Maria Antiqua geöffnet

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18. 10. 2012

bis zum 4. November können die spektakulären Fresken aus dem frühen Mittelalter besichtigt werden

Die von Hartmann Grisar S.J. richtig lokalisierte umd seit 1900 freigelegte byzantinische Palastkirche am Fuße des Palatin auf dem Forum Romanum ist nach langer Zeit wieder zugänglich. Sie enthält Fresken vom 6. bis 8. Jahrhundert. Die Kirche war seit dem 9. Jahrhundert verschüttet. Bis zum 4. November können Einzelbesucher und Gruppen die Kirche besichtigen. Dort steht auch der berühmte Wannensarkophag von S. Maria Antiqua aus dem 3. Jahrhundert (Foto). Der Abschluss der Arbeiten und die hoffentlich endgültige Öffnung sind auf 2013 verschoben.

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Romexkursion "Theologie im Fernkurs"

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12. 10. 2012

Christusbilder in Kunst, Liturgie und Theologie

Fernkurs in St. Peter Fernkurs in St. Peter Über dreißig Teilnehmer der Theologie im Fernkurs aus Würzburg führen unter Leitung von Dr. Thomas Franz und Dr. Stefan Meyer-Ahlen vom 11. bis 21. Oktober eine Studienwoche "Christusbilder" durch. Die Teilnehmer kommen aus mehreren Diözesen Deutschlands, u.a. Hildesheim, Köln, Rottenburg-Stuttgart und Augsburg. Es ist die dritte Studienwoche, die der Fernkurs in den letzten Jahren in Rom durchführt. Referent ist Stefan Heid, ferner tragen Dr. Thomas Franz, Sr. Irene Felder, Dr. Yvonne zu Dohna und Dr. Johanna Weißenberger Themen zur Kunst und Theologie vor.

   

Essen am falschen Platz kann in Rom strafbar sein!

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07. 10. 2012

Ein neues Gesetz trifft vor allem unerfahrene Touristen

Dass es in Venedig (und übrigens auch in Lucca!) verboten ist, Tauben zu füttern, das ist nicht neu. Dass schwer belangt wird, wer illegale Ledertaschen u.s.w. auf der Straße kauft, hat sich auch schon herumgesprochen. Aber neuerdings wurde nun auch verboten, auf öffentlichen Plätzen und vor historischen Denkmälern der Stadt Rom zu essen. Im Visier sind vor allem Touristen... Sie kennen das bereits vereinzelt: Seit Jahren ist es verboten, auf der Spanischen Treppe zu essen oder etwas zu trinken.

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