Römische Notizen

Römische Notizen

In unregelmäßigen Abständen erscheinen hier Notizen zu römischen Ereignissen und Gegenständen, die unser Interesse gefunden haben, auch wenn sie außerhalb unserer Forschungsgebiete liegen.

Wo einst die Christen starben

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03. 12. 2011

mit Erlaubnis des Vatican-Magazins übernehmen wir einen Artikel über den Campo Santo von Paul Badde und Aldo Parmeggiani, dem Camerlengo der Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes vom Campo Santo Teutonico.

Campo Santo Teutonico 1873 Campo Santo Teutonico 1873 Der "deutsche Friedhof", neben Sankt Peter an der Südseite des Vatikanischen Hügels gelegen und als "Campo Santo" bekannt, ist die älteste deutsche Nationalstiftung in Rom. Der dazugehörige Gebäudekomplex ist heute Sitz von drei Institutionen: der rechtlich als Eigentümerin anerkannten Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes der Deutschen und Flamen, dem Priesterkolleg "Collegio Teutonico" (seit 1876) und dem Römischen Institut der Görres-Gesellschaft (seit 1888), dessen Schwerpunkt in der Christlichen Archäologie und Kirchengeschichte liegen. Im neunzehnten Jahrhundert wurde um den Friedhof ein Kollegsgebäude errichtet. Dessen Gründungsrektor wurde 1876 Prälat Anton de Waal, der das Kolleg zu einem Zentrum der kirchengeschichtlichen Forschungen und der frühchristlichen Archäologie machte.

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Radio Vatikan über die erste Romführung des DHI

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23. 09. 2011

Wie bereits gemeldet, bietet das Deutsche Historische Institut (DHI) im Herbst erstmals Rom-Führungen an. Der Reigen wurde eröffnet von Dr. Britta Kägler, Neumitglied des RIGG, mit einer sehr gut aufgenommenen Führung über den Rione Ponte im Mittelalter und in der Renaissance mit vielen interessanten Details über das tägliche Leben "im Tiberknie". Über diese Führung hat nun Frau Katharina Spitz vom Radio Vatikan eine schöne Sendung erstellt, die man hier anhören kann.

Hier die Übersicht der weiteren Führungen.

   

Neu: Führungen des DHI

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23. 09. 2011

Das Deutsche Historische Institut (DHI) bietet im Herbst erstmals Rom-Führungen an, auf die ich gerne hinweisen möchte. Der Reigen wird eröffnet von Dr. Britta Kägler, Neumitglied des RIGG, die neben ihren unermüdlichen Forschungen über Münchner Hof, bayerischen Adel und musikhistorische Themen im Sommer Zeit fand, besonders das Tiberufer nächtlich näher kennenzulernen, und nun am 1. Oktober eine sicher spannende Führung über das "Stadtviertel im Tiberknie - Rione Ponte" anbietet. Treffpunkt ist die Engelsbrücke vor der Engelsburg um 10 Uhr.

Der Rione Ponte ist einer der größten "rioni" - in der Renaissance wandelte er sich zum päpstlichen Bankenviertel. Bis zum Rinascimento konzentrierte sich in diesem Stadtviertel Wirtschafts- und Finanzleben. Außerdem prägte das hohe Pilgeraufkommen (auf dem Weg nach St. Peter) das Viertel, wovon noch Gassennamen und zahlreiche Herbergen zeugen. Hier die Übersicht der weiteren Führungen.

   

Päpstliches Institut für Christliche Archäologie

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01. 07. 2011

Bibliotheks-Katalog online

Seit wenigen Wochen ist der Bibliotheksbestand des Pontificio Istituto di Archeologia Cristiana (via Napoleone III, 1, bei Santa Maria Maggiore) online zugänglich. Allerdings wird die vollständige Digitalisierung des gesamten Bestandes noch etwa 10 Jahre in Anspruch nehmen. Die frei zugängliche Website der kirchlichen Bibliothekskataloge Roms ist URBE. Dort wählt man unter "cataloghi online" den Katalog des Päpstlichen Instituts und kann dann die gewünschten Titel suchen. Die Bibliothek des Päpstlichen Instituts ist die wohl beste Fachbibliothek für Christliche Archäologie, ist aber auch ausgezeichnet auf dem Gebiet der Liturgie und Hagiographie ausgestattet. Das führt sich auf die lange Lehrtradition dieser beiden Fächer am Institut, vor allem aber auf die Tätigkeit von Prof. Leo Kunibert Mohlberg O.S.B. (1878-1963) zurück. Die Bibliothek selbst ist in der Regel nur Studenten und Angehörigen des Instituts zugänglich.

   

Int. Kongress für Christl. Archäologe - 1. Rundbrief

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21. 06. 2011

Von der Versammlung der Repräsentanten der Nationen, die am XV. Internationalen Kongress für Christliche Archäologie teilgenommen haben (Toledo 2008), wurde beschlossen, den XVI. Internationalen Kongress für Christliche Archäologie im Herbst 2013 in Rom stattfinden zu lassen – im 1700. Jahr des sog. Mailänder Edikts– und die Ausrichtung dem Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie anzuvertrauen.

Das Organisationskomitee des 16. Internationalen Kongresses für Christliche Archäologie, der vom 22. bis 28. Sept. 2013 in Rom zum Thema "Konstantin und die Konstantiniden - konstantinische Innovation, ihre Wurzeln und ihre Entwicklungen" stattfinden wird, hat ein erstes Rundschreiben erlassen, dessen Wortlaut im Folgenden wiedergegeben wird.

Hier der Text: Rundschreiben 1

   

Sensationelle Entdeckung in S. Giovanni a Porta Latina

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„Die letzte Wortmeldung“ – das Sommerfest des RIGG am 17. Juni in der Kirche S. Giovanni a Porta Latina, veranlasst mich, auf die sensationelle Entdeckung des mittelalterlichen Freskenzyklus in der Kirche hinzuweisen, die der Schweizer Priester Paul Styger (1887-1939), Mitglied der Görres-Gesellschaft und Kollegsmitglied des Campo Santo, 1914 machte. Styger war damals noch blutjung und hatte seine Karriere als Professor für Christliche Archäologie in Warschau noch vor sich, die allerdings 1933 jäh abbrach, worauf sein viel zu früher Tod folgte.

Ich zitiere aus meinem Aufsatz in der RQ 2008:

   

Int. Kongress für Christliche Archäologie 2013

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30. 05. 2011

zum Thema: „Konstantin und die Konstantiniden“

Pontificia Università Urbaniana Pontificia Università Urbaniana Der 16. Internationale Kongress für Christliche Archäologie wird vom 22. bis 28. September 2013 in Rom stattfinden. Tagungsort wird die in unmittelbarer Nähe des Campo Santo Teutonico auf dem Gianicolo gelegene Päpstliche Universität Urbaniana sein, die sehr große Vortragsräume hat und durch ihre erhabene Lage einen herrlichen Ausblick auf den Vatikan bietet. Angesichts der 1700-Jahrfeier des Mailänder Toleranzedikts lautet das Kongressthema: „Konstantin und die Konstantiniden. Die konstantinische Innovation, ihre Wurzeln und ihre Entwicklungen“. In Kürze wird das Organisationskomitee (Päpstliches Institut für Christliche Archäologie) ein erstes Rundschreiben verschicken.

Weitere Tagungen und Jubiläen 2013

   

Ehrung von Professor Dassmann zum 80. Geburtstag

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14. 02. 2011

Weihbischof Klaus Dick aus Köln gratuliert Prof. Dassmann (rechts) Weihbischof Klaus Dick aus Köln gratuliert Prof. Dassmann (rechts)

Am 11. Februar wurde Prälat Ernst Dassmann, langjähriger Professor für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn, im vollbesetzten Festsaal der Universität zu seinem 80. Geburtstag geehrt. Prälat Dassmann ist einer der prominentesten Alt-Camposantiner: 1964 bis 1966 verbrachte er am Campo Santo, um an seiner Habilitation zu arbeiten. Er war stets dem Römischen Institut der Görres-Gesellschaft eng verbunden, an dem er mehrfach Vorträge hielt und an Konferenzen teilnahm. In dem über 600-seitigen Sammelband ausgewählter kleinerer Schriften aus seiner Feder, der ihm von Professor Georg Schöllgen überreicht wurde, wurden allein sieben Beiträge wiederabgedruckt, die ursprünglich aus Initiativen der Görres-Gesellschaft hervorgingen, darunter als erster Aufsatz sein Habilitationsvortrag über die Hoheliederklärung der Kirchenväter und als abschließender autobiographischer Beitrag seine Erinnerungen über seine Jahre am Campo Santo.

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Gedenkfeier zu Ehren von Michele Piccirillo OFM

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10. 02. 2011

Zum Gedenken an Pater Michele Piccirillo Zum Gedenken an Pater Michele Piccirillo Viel zu früh, in seinem 64. Lebensjahr, ist der großartige Franziskaner Michele Piccirillo am 26. Dezember 2008 verstorben, eine Säule der Kustodie vom Heiligen Land. Der am 18. November 1944 in Casanova di Carinola (Caserta) geborene Michele ging bereits mit elf Jahren in die Ausbildung der Franziskaner und kam mit nur 16 Jahren nach Jerusalem, um doch das Noviziat zu beginnen. Der ebenso legendäre Bellarmino Bagatti begeisterte ihn für die Biblische und Christliche Archäologie, der er fortan seine ganze Arbeitskraft in Israel, Palästina, Jordanien und Syrien, aber auch in der Ausbildung der Studenten an der Bibelschule der Franziskaner widmete. Nicht zuletzt dem Jerusalemer Institut der Görres-Gesellschaft unter Leitung von Professor Gustav Kühnel war er verbunden.

Daher möchte ich hinweisen auf eine akademische Gedenkfeier am 22. Februar in Rom zu Ehren dieses überragenden und liebenswürdigen Mannes und glücklichen Entdeckers, in dessen große Fußstapfen nun sein Mitbruder Carmelo Pappalardo tritt.

Programm und Einzelheiten

   

Petersplatz - die schönste Piazza der Welt

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11. 01. 2011

Der Petersplatz als Baustelle Der Petersplatz als Baustelle Das war einmal. Die meiste Zeit präsentiert er sich leider nicht mehr so. Zur Zeit steht zwar die Krippe vor dem Obelisken mit einem wunderschön erleuchteten Baum aus Südtirol (Brixen). Aber wochenlang zuvor beim Aufbau bot sich dort den Besuchern der Anblick einer Großbaustelle, dazu kommen fest installierter Riesenbildschirme und Arbeitsplanen.

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