Römische Notizen

Römische Notizen

In unregelmäßigen Abständen erscheinen hier Notizen zu römischen Ereignissen und Gegenständen, die unser Interesse gefunden haben, auch wenn sie außerhalb unserer Forschungsgebiete liegen.

28. Januar: Aperitif bei Goethe

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25. 01. 2013

Die Casa di Goethe (via del Corso 18, nahe der Piazza del Popolo) bietet jeweils am letzten Montag jeden Monats 17.30-19.30 Uhr ein gelehrt-unterhaltsames Treffen der Deutschrömer inklusive Museumsführung an. Anmeldung ist erwünscht, die Kosten belaufen sich auf 5,- Euro. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

   

2. Rundbrief zum 16. Internationalen Kongress für Christliche Archäologie

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16. 01. 2013

Einschreibung je früher desto billiger!

Nach langem Warten ist nun endlich der 2. Rundbrief (hier die deutsche Fassung) des Organisationskomités des 16. Internationalen Kongresses für Chrisltiche Archäologie herausgegangen, der es ab sofort ermöglicht, sich einzuschreiben. Je früher man sich anmeldet, umso billiger wird es. Der Kongress wird vom Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie organisiert und findet vom 22. bis 28. September 2013 in Rom statt. Tagungsort ist nicht, wie geplant, die Università Urbaniana auf dem Gianicolo, sondern das Patristische Institut "Augustinianum" direkt am Petersplatz gegenüber dem Hl. Uffiz. Der Kongress wird eine breite Unterstützung finden, etwa seitens der UNESCO. Thema ist "Konstantin und die Konstantiniden - Die konstantinische Innovation, ihre Wurzeln und ihre Entwicklungen".

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Neues Grabungsmuseum im Klostergarten von S. Paolo f.l.m.

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04. 01. 2013

Ende Januar ist die Eröffnung geplant

2007-2009 fanden im Garten der Abtei S. Paul vor den Mauern Grabungen statt, nachdem beschlossen worden war, auf der rechten Seite der Basilika größere Gebäude zur Betreuung der zahlreichen Besucher zu errichten, da die alten Toiletten- und Gastronomieanlagen sich als wenig ansprechend erwiesen. Die Grabungen wurden in Zusammenarbeit der Vatikanmuseen (Giorgio Filippi) und des Päpstlichen Instituts für Chrisltiche Archäologie (Lucrezia Spera) durchgeführt und kamen zu einem glücklichen Abschluss. Besonders fördernd wirkten hierbei die Kardinäle Montezemolo und Monterisi, ohne die das Projekt nicht zustande gekommen wäre.

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Johannes Paul der Große

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alt alt Erinnern Sie sich noch? Im Mai 2011 ist mit großer Geste eine Statue von Oliviero Rainaldi an die Stadt Rom übergeben worden. Es war (und ist) das erste monumentale Denkmal, das den verstorbenen Papst Johannes Paul II. zeigt. Der Standort der überlebensgroßen Statue wirkte allerdings etwas unglücklich gewählt und nach kürzester Zeit konnte man in italienischen Zeitungen lesen, dass das Monument nicht ankommt, nicht bei der römischen Bevölkerung, nicht bei den zahlreichen Touristen, die täglich an ihr vorbeikamen. Denn Rainaldis Statue steht direkt an der Stazione "Termini" und blickt auf die vielbefahren Straße, den Rücken zum Hauptbahnhof gewandt. Ob der Aufstellungsort mit dem Titel "Conversazioni" zu tun haben soll, bleibt unklar. Kommuniziert wurde mit dem metallenen Giovanni Paolo II nicht wirklich, obwohl in Zeiten der Großbaustelle am Termini viele Römer an der Piazza Repubblica aussteigen und zu Fuß zum Termini laufen, um es sich zu ersparen, den unterirdischen Umleitungen zu folgen, die den römischen Hauptbahnhof wegen Umbauarbeiten derzeit zu einem grande casino machen.

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Georg Gänswein Privatsekretär und Präfekt des Päpstlichen Hauses

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07. 12. 2012

Bischofsweihe am 6. Januar um 9 Uhr in St. Peter durch Papst Benedikt XVI.

Benedikt XVI., Georg Gänswein, Erwin Gatz 2005 Benedikt XVI., Georg Gänswein, Erwin Gatz 2005 Prälat Georg Gänswein, Erster päpstlicher Privatsekretär und ebenso wie Papst Benedikt XVI. seit vielen Jahren Mitglied und Förderer des RIGG, wurde heute, am 7. Dezember, zum Präfekten des Päpstlichen Hauses ernannt. "Es gehört zu den Aufgaben dieser Präfektur, für die rechte Ordnung bei Audienzen und Zeremonien "im Hause" zu sorgen, aber auch bei Pastoralbesuchen des Papstes innerhalb und außerhalb Roms. Sie muß die päpstlichen Audienzen organisieren und regeln, sowohl die öffentlichen wie die privaten, für deren Ablauf früher der Maestro di Camera Seiner Heiligkeit sorgte.

Paul Badde's Kommentar

   

Der Petersplatz dreht sich

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30. 11. 2012

Es gibt doch immer wieder Überraschungen. An die ewig wechselnden Umwege, die man beim Überqueren des Petersplatzes wegen da und dort neu aufgestellter Hindernisse machen muss, hat man sich gewöhnt. Auch an die riesigen Plastikplanen, die die Kolonnaden seit Monaten verhängen, an die scheußlich flimmernden Großbildschirme, an den aus unerfindlichen Gründen auf dem Petersplatz geparkten Posta-Vaticana-Wohnwagen, an die alljährliche Geschäftigkeit am Obeliksen, wo man hinter grauen Vorhängen emsig an der neuen Krippe arbeitet, aber  d a s  gab es meines Wissens bisher noch nie: einen wahrhaftigen Zirkus mit Kinderkarusell! Wenn man also demnächst gefragt wird, wo der Papst wohnt, braucht man nur zu sagen: direkt gegenüber dem Zirkus! Die Kinder wird's freuen, wenn sie dem Hl. Vater vom herrlichen Schaukelpferd aus zuwinken können.

Hier zur Vatikanpost

   

10. Dezember: Antrittsvortrag am DHI

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25. 11. 2012

Der neue Direktor des Deutschen Historischen Instituts, Prof. Dr. Martin Baumeister aus München, hält um 18 Uhr am Deutschen Historischen Institut (via Aurelia Antica, 391) seinen Antrittsvortrag zum Thema "Tiber alone ... remains of Rome - Städtischer Wandel, urbanistische Debatten und das Imaginäre der Stadt im Rom der Nachkriegszeit". Es gibt eine italienische Simultanübersetzung. Allen Görresianern sei der Vortrag wärmstens empfohlen. S.Heid

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Wo sitzt das Leck? - die Sache ist geklärt

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25. 11. 2012

Am 11. Oktober 1949 schreibt Pater Augustin Bea SJ besorgt an Pater Robert Leiber SJ., den Privatsekretär Pius' XII.: "Den Ausschnitt aus der 'Allgemeinen Zeitung' brachte mir P[ater] Minister Feldhaus aus Deutschland mit. Ob es wahr sei, dass der hl. Vater das Frühstück vor der hl. Messe nehme? Diese Mitteilung habe sehr viel Ärgernis erregt, da man von den Gläubigen grosse Opfer fordere, bevor sie zur Kommunion gehen, während der Papst sich nicht daran halte. Ob es wahr sei, dass der Papst sich durch seine Finanzpolitik von Amerika abhängig gemacht habe? - Und die Quelle? 'M a r i o erzählt weiter …', 'Kammerdiener und Chauffeur M a r i o weiss zu berichten …'. So kommen also die immer wieder auftauchenden Indiskretionen aus der allernächsten Umgebung des Papstes? Und wieviel wird für solche 'Berichte' bezahlt?" 

hier die Lösung

   

Gianicolo: Denkmäler der Römischen Republik

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10. 11. 2012

Der Gianicolo gehört zu den Orten, die man gewöhnlich meint zu kennen, aber doch nicht richtig gesehen hat. Dr. Jens Späth (DHI), der Rom bald nach Paris verlässt, führte am 10. November die Gruppe der deutschsprachigen Dozenten Roms ("DDR"), die sich seit 2002 regelmäßig trifft, und weitere Freunde zu den risorgimentalen Hauptdenkmälern auf dem "8. Hügel" Roms, die alle mit der kurzlebigen Römischen Republik von 1849 zu tun haben, allen voran die Standbilder Garibaldis und seiner Frau (letzteres von Mussolini eingeweiht). In den letzten Jahren wurde der Gianicolo einer grundlegenden Neugestaltung unterzogen, die die Versetzung des Ciceruacchio-Denkmals, die Einrichtung des Garibaldimuseums in der Porta di S. Pancrazio, das neue Denkmal des Textes der Konstitution der Römischen Republik und die Restaurierung des im faschistischen Stil gestalteten Gefallenendenkmals neben S. Pietro in Monte Cittorio betrafen. Auch die Büsten der Patrioten und die Acqua Paolina wurden restauriert. Zu einigen Denkmälern kann man sich hier weiter informieren. Ferner gibt es ein Comitato Gianicolo (Associazione Cipriani).

   

Aldo Parmeggiani erhält Gregoriusorden

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04. 11. 2012

Päpstliche Ehrung für den Camerlengo der Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes am Campo Santo Teutonico

Nicht immer treffen Ehrungen den Richtigen. Im Fall Aldo Parmeggianis sind sich aber gewiss alle einig, dass hier jemand vom Heiligen Vater Benedikt XVI. ausgezeichnet wurde, dem diese Ehre von Herzen und mit Freuden zu gönnen ist, denn er ist eine Seele von Mensch, offen und ehrlich, besonnen und beherzt, allen mit Sympathie zugetan. Aldo Parmeggiani (* 1939), aus Meran gebürtig, ist seit 1962 mit seiner Frau Elisabeth verheiratet. Er lebt seit 1966 als Fernseh- und Radioredakteur (RAI und Radio Vatikan) in Rom, wo er sich vor allem für das italienische Fernsehen für Südtirol in deutscher Sprache verdient gemacht hat.

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