Römische Notizen

Römische Notizen

In unregelmäßigen Abständen erscheinen hier Notizen zu römischen Ereignissen und Gegenständen, die unser Interesse gefunden haben, auch wenn sie außerhalb unserer Forschungsgebiete liegen.

Als Päpste noch das Rauchen förderten

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20. 12. 2016

Wie an der Fahne erkennbar, hat sich der italienische Staat das klassizistisch wirkende Gebäude - wohl 1877 - angeeignet Wie an der Fahne erkennbar, hat sich der italienische Staat das klassizistisch wirkende Gebäude - wohl 1877 - angeeignet Der im Jahr 2000 von Johannes Paul II. selig gesprochene Papst Pius IX. (+ 1878) weihte zwar nicht höchstselbst die 1863 im heute touristisch angesagten Stadtteil Trastevere errichtet päpstliche Zigarrenfabrik ein, aber er besuchte sie immerhin einige Jahre später. Diese Initiative sollte der Arbeitslosigkeit in Rom entgegenwirken und zeigen, dass sich auch im Kirchenstaat moderne Manufakturen etablieren. Der ursprünglich erheblich längere, aber noch heute repräsentative Bau wurde bei der berühmten Bruderschaftskirche S. Maria dell'orto errichtet. Dabei wurde ein ganzes Quartier neu gestaltet, das sich um die "Piazza Mastai" legt. Pius IX. hieß mit seinem Aristokratennamen Giovanni Mastai-Ferretti. Zur damaligen Zeit rauchten praktisch alle Männer, am meisten stänkerten die Kleriker. Es lag also nichts näher, als für deren Lieblingsgenussmittel eine Fabrik zu bauen, die garantiert auf breite Zustimmung stoßen würde.

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Die Weihnachtsgrüße des Generalsekretärs

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20. 12. 2016

altDer Generalsekretär der Görres-Gesellschaft, Dr. Martin Barth, schrieb an das Römische Instituts der Görres-Gesellschaft:

"Ich bin sehr daran interessiert, daß das Römische Institut weiterhin eine so eminente Kraftquelle der Görres-Gesellschaft ist und setze mich gerne dafür ein, daß dies so bleibt".

Danke! Danke! Direktor und Team

   

Ein Werbefilm über das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie

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17. 12. 2016

... und ein kleines Preisausschreiben zum Weihnachtsfest

Das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie (PIAC) hatte am 27. November seinen großen Auftritt im italienischen Fernsehen in der Reihse "RAI Campus Italia". In dieser Serie werden außergewöhnliche Ausbildungseinrichtungen jeder Art in Italien vorgestellt. Eine Reihe von Studenten und Kollegen stellen darin das Institut vor. Hier können Sie den Film sehen (die eigentliche Dokumentation beginnt bei ca. Minute 10).

In dem Film wird auch für einige Sekunden die Bibliothek des PIAC eingeblendet. Hier ist auf dem Tisch deutlich eine Publikation von Stefan Heid zu erkennen. Welche? Gewinnen Sie ein Buch Ihrer Wahl: entweder Wohnen wie in Katakomben oder Der Campo Santo Teutonico oder Blutzeuge (keines dieser Bücher ist in dem Flim zu sehen!). Wer kein Buch möchte, kann auch eine bewegliche Gipsfigur von Franziskus gewinnen. Viel Erfolg! Der erste Treffer gewinnt (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

   

Römische Quartalschrift: Geld für Nachwuchswissenschaftler

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14. 12. 2016

altDass geistige Arbeit ihr Geld wert ist, ist landauf landab in tiefe Vergessenheit geraten. Geisteswissenschaftler sollen immer "umsonst" arbeiten, publizieren, Vorträge halten, Fernsehsendungen machen, Interviews geben usw. Nur selten gibt es Geld dafür. Auch Literaten können ein Lied davon singen. Bei allem Idealismus: so kann es nicht weiter gehen. Die Stiftung zur Förderung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft möchte daher zumindest ein Zeichen des Umdenkens setzen und künftig Jungautoren und Nachwuchswissenschaftler für ihre Aufsätze in der "Römischen Quartalschrift" (RQ) honorieren. Es werden bis zu 200,- Euro pro Aufsatz, der nach dem üblichen Peer-Review-Verfahren zur Publikation angenommen wurde, ausgezahlt. Die RQ veröffentlicht Beiträge über die gesamte Kirchengeschichte und über Themen der Christlichen Archäologie (nähere Infos siehe hier).

   

Mittwoch, 14. Dez.: Vorstellung der OPERA OMNIA Ratzingers Bd. 7

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01. 12. 2016

altDie Libreria Editrice Vaticana und die Fondazione Vaticana Joseph Ratzinger/Benedetto XVI stellen am 14. Dezember um 17 Uhr in der großen Aula der Gregoriana (Piazza della Pilotta, 4) den 7. Band der italienischen Ausgabe der Gesamtwerke Ratzingers vor. Es handelt sich thematisch um Ratzingers Beiträge zum Zweiten Vatikanischen Konzil. Bekanntlich war Joseph Ratzinger der letzte Papst der Kirchengeschichte, der - noch als Theologe - aktiv am Zweiten Vatikanischen Konzil teilgenommen hat und die Konzilsdokumente daher als Papst in besonderer Weise authentisch auslegen konnte. Die italienische Ratzinger-Ausgabe wird von Prof. Pierluca Azzaro betreut, der für die Fondazione die Benedikt-Bibliothek am Campo Santo Teutonico mitbetreut.

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

Eigene Website des Campo Santo Teutonico

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29. 11. 2016

Der Campo Santo Teutonico, vertreten in seinen drei Institutionen der Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Mutter Gottes (Eigentümerin des Campo Santo), des Päpstlichen Priesterkollegs und des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft, besitzt nunmehr eine eigene Homepage mit Vatikanadresse. Die Seite ist sehr anspruchsvoll gestaltet und bietet viele Funktionen. Im jetzigen Zustand ist sie noch nicht in jedem Detail perfekt, aber auf dem besten Weg dorthin. Die Seite des Görres-Instituts wurde bewusst knapp gehalten, da das RIGG seine eigene Website besitzt (die Sie gerade besuchen!). Für alle Rom-Interessierte wird die Webesite des Campo Santo nun ein wichtiger Bezugspunkt sein, vor allem was religiöse und bruderschaftliche Ereignisse betrifft. Gratulation!

Neben dem neuen Bildband zum Campo Santo Teutonico feuert der Campo nun also aus allen Propagandarohren.

   

Montag, 5. Dezember: Hat Papstgeschichte Zukunft?

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27. 11. 2016

altIm Rahmen einer Tagung des Deutschen Historischen Instituts in Rom (via Aurelia antica 391) über päpstliche Diplomatie im 30-jährigen Krieg spricht der bekannte Papsthistoriker Prof. Dr. Wolfgang Reinhard (Freiburg i.Br.) im öffentlichen Abendvortrag (18 Uhr) zum Thema: "Hat Papstgeschichte Zukunft?"

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

Ausstellung über Ordensleute im Ersten Weltkrieg

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23. 11. 2016

Zum 100-jährigen Gedenken des Ersten Weltkriegs finden auch in Rom zahlreiche Veranstaltungen statt. Das Museo Centrale del Risorgimento ("Schreibmaschine") unter Leitung von Marco Pizzo hat in den Räumen der Risorgimento-Dauerausstellung eine Sonderausstellung "Patria e Religione" über den Dienst der männlichen und weiblichen Ordensleute im Ersten Weltkrieg eingerichtet (bis 5. Febr. 2017). Es handelt sich zwar um eine reine Stellwandausstellung, aber der Besuch lohnt doch (Eintritt frei). Das Begleitheft enthält alle Texte und Bilder (5,- Euro). Das Archiv des Museo del Risorgimento besitzt eine große Fotosammlung zum Ersten Weltkrieg, aus dessen reichen Schätzen die Ausstellung bestückt wurde. Interessant ist allein die Tatsache, dass das Zentralmuseum eine solche Ausstellung macht, da ja das Risorgimento ganz überwiegend antiklerikal war. Aber gerade der heroische Einsatz der Ordensleute im Krieg hat das Blatt gewendet und der Kirche neue Anerkennung in den Augen der italienischen Nationalisten verschafft. Erst so war die "Versöhnung" zwischen Kirche und Nationalstaat 1929 in den Lateranverträgen möglich.

   

Freitag, 25. Nov.: Vortrag über Santa Maria Antiqua

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Maria Andaloro, em. Professorin für Archäologie des Mittelalters und ausgesprochene Expertin für die mittelalterlichen Kirchen Roms, hält angesichts der Neueröffnung der Kirche S. Maria Antiqua auf dem Forum Romanum einen öffentlichen Vortrag zum Thema "Santa Maria Antiqua in mostra".

Beginn: 17 Uhr

Ort: Pontificio Istituto di Archeologia Cristiana (via Napoleone III, 1)

Prof. Andaloro hat auf deutsch den wichtigen Band veröffentlicht: Die Kirchen Roms. Ein Rundgang in Bildern.

   

21.-23. Nov.: Symposium über den Ersten Weltkrieg

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20. 11. 2016

Das Priesterkolleg der Anima, das ungarische Priesterkolleg und das tschechische Priesterkolleg in Rom veranstalten eine Tagung über die Friedensbemühungen Papst Benedikts XV. und des österreichischen Kaisers Karl I. während des Ersten Weltkriegs.

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

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