Römische Notizen

Römische Notizen

In unregelmäßigen Abständen erscheinen hier Notizen zu römischen Ereignissen und Gegenständen, die unser Interesse gefunden haben, auch wenn sie außerhalb unserer Forschungsgebiete liegen.

Dienstag, 23. Januar: Martin Mosebach in der Casa di Goethe

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09. 01. 2018

Um 19 Uhr lädt die Casa di Goethe zur Begegnung mit dem Frankfurter Schriftsteller und Büchnerpreisträger Martin Mosebach ein. Der Abend steht unter dem Thema „Wiedersehen in Rom – Rivedere Roma“ Saggio, riflessione, racconto. Lettura del testo inedito (Vorlesung auf Italienisch). Mosebach ist 2014 während eines längeren Rom-Aufenthalts Mitglied des Görres-Instituts geworden. Zu seinen faszinierendsten Veröffentlichungen gehören Reisebeschreibungen. Sein jüngstes Buch ist "Die schöne Gewohnheit zu leben – Eine italienische Reise" (Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2018).

   

Andreas Raub über das restaurierte Immakulata-Fresko

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28. 12. 2017

Die Bibliothek des Campo Santo Teutonico abonniert seit Beginn das Bollettino dei Monumenti, Musei e Gallerie Pontificie, das Publikationsorgan der Vatikanischen Museen. Dort erscheinen Berichte über die Sammlungen, Ausstellungen und aktuelle Restaurationen. Im jüngsten Band 33 (2015) hat Andreas Raub einen lesenswerten Beitrag über das barocke Marienfresko über dem rückseitigen Portal des Campo Santo publiziert (also auf der Seite der Audienzhalle). Das Fresko war vor dem Neubau des Kollegs in den 1960er Jahren abgenommen und danach neu angebracht worden. Es stellt die Immakulata dar, da dieser Eingang zum ehemaligen Oratorium der Immakulata geführt hat. Das Fresko kann Luigi Garzi (1638-1721) zugewiesen werden.

   

Billige Bücher Christliche Archäologie

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21. 12. 2017

altDas Päpstliche Institut für Christliche Archäologie verkauft seine Bücher mit Rabatt bis zum 31. Januar.

   

Neuer Kurs zur Theologie Joseph Ratzingers

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16. 12. 2017

Deadline: 19. Februar

Der 2016/17 erfolgreich abgeschlossene Master-Studiengang über die Theologie Joseph Ratzingers wird in veränderter Form neu aufgelegt. Er findet von Februar bis Dezember 2018 an der Hochschule der Legionäre Christi in Rom statt. Mit dem Kurs, der auf Italienisch und Englisch parallel angeboten wird und der daher auch in einem Semester abgeschlossen werden kann, sind 30 ECTS zu erlangen. Das Diplom kostet 1.700,00 Euro. Themen sind die Fundamentaltheologie, Christologie, Dialog, Ekklosiologie und Liturgie. Referenten sind u.a. Kurt Koch, Markus Graulich, Mauro Gagliardi, Carlo dell'Osso, Achim Buckenmaier und Christian Schaller. Die Teilnehmer lernen auch die Bibliothek Joseph Ratzinger /Benedikt XVI. am Campo Santo Teutonico kennen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

11. Dezember: Papst Damasus - Patron der Christlichen Archäologie

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10. 12. 2017

altPapst Damasus (366-384), dessen Fest auf den 11. Dezember fällt, ist der Patron der Christlichen Archäologie. Dieser Tag wird von den Professoren und Mitarbeitern des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie immer gebührend mit einem gemeinsamen "pranzo festivo" und einer archäologischen Besichtigung begangen; die Vorlesungen fallen aus. Papst Damasus war in vielerlei Hinsicht bedeutend. Auch wenn nur wenige seiner Schriften erhalten sind, so hat er doch durch sog. Dekretale wegweisende kirchenrechtliche Bestimmungen erlassen. Der päpstliche Primat nimmt erkennbare Formen an. Damasus hat auch zahlreiche archäologische Spuren hinterlassen, was seine Bautätigkeit betrifft.

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Vatikan: Speisung der Tausende

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08. 12. 2017

Sala Nervi, hinter dem Glasfenster befindet sich das Römische Institut der Görres-Gesellschaft Sala Nervi, hinter dem Glasfenster befindet sich das Römische Institut der Görres-Gesellschaft Dem heiligen Papst Gregor dem Großen sagt man nach, er habe wöchentlich etliche Armen gespeist. Ganz im Sinne dieser Tradition führte der Heilige Vater am 19. November den Welttag der Armen unter dem Motto „Wir lieben nicht mit Wörtern, sondern mit Taten“ ein. Bereits um 8:15 Uhr versammelten sich schon etliche Helfer am Eingang der Glaubenskongregation; pünktlich um 10:00 Uhr ging die Heilige Messe los. Der Bischof von Rom rief dabei die Gläubigen auf, Gutes zu tun nicht zu unterlassen.

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Dienstag, 12. Dezember: Vivaldi in S. Andrea delle Fratte

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07. 12. 2017

Zu einem adventlichen Konzert lädt der renommierte Coro Orazio Vecchi um 20.30 Uhr in die Basilica di Sant'Andrea delle Fratte (unweit des Trevibrunnens) ein. Aufgeführt werden das Gloria und Magnifica mit Chor, Orchester und Solisten.

   

PIAC zu Besuch am Campo Santo Teutonico

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05. 12. 2017

Der Kurs Museologie des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie (PIAC) besuchte unter Leitung von Prof.ssa Carla Salvetti jüngst die Sonderausstellung zum 100. Todestag Anton de Waals im Foyer des Campo Santo Teutonico. Sie informierten sich über die Geschichte der Sammlung und der Bibliothek (vgl. Wohnen wie in Katakomben). Seit Gründung des PIAC 1925 besteht ein enger Kontakt zwischen PIAC und Kolleg. Eine Reihe von Studenten ist auch Mitglied des RIGG.

   

Mittwoch, 13. Dezember: Buchvorstellung mit Kardinal Müller

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01. 12. 2017

altUm 18 Uhr wird am Campo Santo Teutonico in der Aula Papst Benedikt XVI das voluminöse Werk des römischen Dogmatikprofessors Mauro Gagliardi von Kardinal Gerhard Ludwig Müller vorgestellt: La Verità è sintetica. Teologia dogmaica cattolica. Gagliardi, der sehr gut Deutsch spricht, ist Priester der Erzdiözese Salerno, wurde 2002 an der Gregoriana promoviert und ist Neu-Mitglied des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft.

Hier erfahren Sie Näheres.

   

Campo Santo Teutonico Quo Vadis

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30. 11. 2017

Interview des Kölner Domradio mit Stefan Heid

Rektor Prälat Dr. Fischer begrüßt die Tagungsgäste Rektor Prälat Dr. Fischer begrüßt die Tagungsgäste Am 29. November wurde um 17.10 Uhr ein Interview des Domradio über den Campo Santo ausgestrahlt. Anlass war ein großer Exklusivartikel in der Rheinischen Post über die Tagung "Päpstlichkeit & Patriotismus" vom 28. November. Die Tagung wurde von der Erzbruderschaft, dem Päpstlichen Priesterkolleg und dem Görres-Institut durchgeführt. Am Rande der Tagung kam es auch zu Gesprächen über die Zukunft des Campo Santo Teutonico, der einer Generalsanierung bedarf. Die Erzbruderschaft hat sich jüngst auf ihrer Generalversammlung mit überwältigender Mehrheit für den Dreiklang von Priesterkolleg (Glaube), Görres-Institut (Wissenschaft) und Hospiz (Caritas) ausgesprochen. Für dieses Konzept, das ganz den Statuten der Bruderschaft entspricht, werben alle drei Institutionen um Ihre Unterstützung.

Der Hospizgedanke ist nicht neu oder opportunistisch. Die Bruderschaft hat vielmehr seit Jahrhunderten ein Pilger- und Armenhospiz besessen. Sie war dabei immer für die Wünsche der Päpste offen. Ihr Hospiz begann nämlich als päpstliches Almosenhaus! Während der NS-Besatzung Roms 1943/44 hat die Bruderschaft auf Wunsch Pius' XII. die Pforten für 50 gefährdete Personen geöffnet (siehe Orte der Zuflucht). Wie schon Pius XII. so wünscht auch Franziskus, dass in der aktuellen Not jede kirchliche Institution ihren Beitrag leistet.

   

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