Römische Notizen

Römische Notizen

In unregelmäßigen Abständen erscheinen hier Notizen zu römischen Ereignissen und Gegenständen, die unser Interesse gefunden haben, auch wenn sie außerhalb unserer Forschungsgebiete liegen.

Nachrufe auf Mons. Stocker und Mons. Schwemmer

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26. 01. 2017

Das römische Nachrichtenblatt "Nova et Vetera" würdigt in seiner jüngsten Ausgabe vom Okt.-Nov. 2016 die beiden früh verstorbenen Prälaten Stephan Stocker (Schweiz) und Hans Schwemmer (Deutschland). Beide waren im diplomatischen Dienst des Vatikans tätig.

Hier mit Erlaubnis des Herausgebers Silverio Peretti die PDF der Ausgabe.

   

Benjamin Leven ist Herder-Repräsentant in Rom

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21. 01. 2017

Dr. Benjamin Leven ist seit Januar Repräsentant des Herder-Verlags in Rom und behält gleichzeitig seine Tätigkeit als Redakteur der Herder-Korrespondenz (Berlin) bei. Bevor er zur Herder-Korrespondenz wechselte, war Leven Schriftleiter des Blattes "Gottesdienst" des Trierer Liturgischen Instituts, davor wissenschaftlicher Mitwarbeiter der Universität Würzburg. Im vergangenen Jahr veröffentlichte er ein Taschenbuch zur Frage: "Unabhängige Theologie: Gefahr für Glaube und Kirche?". Hier werden die zunehmend kritische Distanzierung der katholischen Theologen vom bischöflichen Lehramt und der wachsende Transzendenzverlust der Theologie untersucht. Autoren sind u.a. die Professoren Winfried Aymans, Helmut Hoping, Thomas Marschler und die Bischöfe Oster, Voderholzer und Overbeck.

Der Herder-Verlag verlegt die Römische Quartalschrift und ist somit neben Schnell & Steiner der Hausverlag des RIGG.

   

Donnerstag, 9. Febr.: Vortrag zu Ehren von Paul Zanker

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18. 01. 2017

Aus Anlass des 80. Geburtstags von Prof. Dr. Paul Zanker, ehemaliger Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts (1995-2002), hält Prof. Dr. Felix Pirson vom Istanbuler Institut am Deutschen Archäologischen Institut Rom (Via Valadier 37) um 18 Uhr einen Vortrag zum Thema: "Pergamon und seine Mikroregion in hellenistischer Zeit: Ergebnisse und Perspektiven multidisziplinärer Stadtforschung". Prof. Zanker ist auch Mitglied des RIGG.

   

Die Zeitschrift der Vatikanischen Museen

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16. 01. 2017

Bollettino dei monumenti, musei e gallerie pontificie

Die Südtür des Campo Santo mit der Immaculata; Bild aus dem neuen Buch 'Der Campo Santo Teutonico' (Verlag Schnell & Steiner 2016) Die Südtür des Campo Santo mit der Immaculata; Bild aus dem neuen Buch 'Der Campo Santo Teutonico' (Verlag Schnell & Steiner 2016) Die Vatikanischen Museen sind eine Kunstwelt für sich, die natürlich auch eine eigene wissenschaftliche Zeitschrift hat, das Bollettino dei monumenti, musei e gallerie pontificie. Die Bibliothek des Campo Santo besitzt das Bollettino von der ersten Nummer 1959 an. Darin findet man interessante und ausgezeichnete Beiträge, die meist über Objekte der Museen selbst, ihre Restaurierungen usw. handeln. Die jüngste Ausgabe handelt über ägyptische Papyri, römische Wasserleitungen, barberinische Kandelaber, das Museo Pio Cristiano und die sizilianischen Maler Papst Benedikts XIV. Darüber hinaus enthält der Band einen bemerkenswerten Beitrag von Andreas Raub über das restaurierte Immaculata-Fresko an der Südtür des Campo Santo Teutonico und über das verlorene barocke Marienbild im ehemaligen Oratorium. Lesen Sie den Beitrag hier (in schwarz-weiß).

   

Als Päpste noch die Bettler verbannten

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13. 01. 2017

Das wunderschöne Kloster S. Sisto Vecchio bei den Caracallathermen an der Via Appia, wo einst der heilige Dominikus gewohnt und das erste Dominikanerinnenkloster gegründet hat, war berüchtigt für die ungesunde Lage in sumpfigem Gebiet (das Bodenniveau lag damals 4 Meter tiefer). Daher wurde es nach dem Konzil von Trient aufgegeben. Die Nonnen zogen 1575 in ein anderes Kloster. 1581 hielt Papst Gregor XIII. - es ist jener, der den gregorianischen Kalender einführte - in der Klosterkirche noch eine Fastenpredigt und fragte sich dabei wohl, was man mit der Anlage Nützliches machen könnte. Kurzerhand ließ er, um "die meist von Bettlern verursachten Störungen des Gottesdienstes in den Kirchen (Roms) zu vermeiden, diese sowohl, wie auch arbeitsscheues Gesindel in den verlassenen Klosterräumlichkeiten von S. Sisto konfinieren.

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Historisches Archiv des Staatssekretariats wieder in eigener Regie

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11. 01. 2017

In der neuesten Nummer des stets lesenswerten Vatican-Magazins hat unser Görres-Mitglied Alessandro Bellino einen interessanten Artikel über das Historische Archiv des vatikanischen Staatssekretariats veröffentlicht, für das Dr. Johan Ickx, ebenfalls Mitglied des RIGG, verantwortlicher Archivar ist. Die Bestände des Archivs, die bis vor wenigen Jahren im Geheimen Vatikanarchiv aufbewahrt wurden, befinden sich nun wieder in eigener Regie des Staatssekretariats im Historischen Archiv des Staatssekretariats/Sektion für die Außenbeziehungen. Es befinden sich hier ausschließlich Archivalien, die die Beziehungen des Vatikans zu den anderen Ländern betreffen. Große Teile wurden digitalisiert und können nun im modernen Arbeitssaal des Archivs (Zugang vom Cortile del Belvedere) problemlos und ohne Beschränkung konsultiert werden, soweit sie vor 1939 liegen. Hier zum gesamten Artikel.

   

Als Päpste noch das Rauchen förderten

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20. 12. 2016

Wie an der Fahne erkennbar, hat sich der italienische Staat das klassizistisch wirkende Gebäude - wohl 1877 - angeeignet Wie an der Fahne erkennbar, hat sich der italienische Staat das klassizistisch wirkende Gebäude - wohl 1877 - angeeignet Der im Jahr 2000 von Johannes Paul II. selig gesprochene Papst Pius IX. (+ 1878) weihte zwar nicht höchstselbst die 1863 im heute touristisch angesagten Stadtteil Trastevere errichtet päpstliche Zigarrenfabrik ein, aber er besuchte sie immerhin einige Jahre später. Diese Initiative sollte der Arbeitslosigkeit in Rom entgegenwirken und zeigen, dass sich auch im Kirchenstaat moderne Manufakturen etablieren. Der ursprünglich erheblich längere, aber noch heute repräsentative Bau wurde bei der berühmten Bruderschaftskirche S. Maria dell'orto errichtet. Dabei wurde ein ganzes Quartier neu gestaltet, das sich um die "Piazza Mastai" legt. Pius IX. hieß mit seinem Aristokratennamen Giovanni Mastai-Ferretti. Zur damaligen Zeit rauchten praktisch alle Männer, am meisten stänkerten die Kleriker. Es lag also nichts näher, als für deren Lieblingsgenussmittel eine Fabrik zu bauen, die garantiert auf breite Zustimmung stoßen würde.

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Die Weihnachtsgrüße des Generalsekretärs

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20. 12. 2016

altDer Generalsekretär der Görres-Gesellschaft, Dr. Martin Barth, schrieb an das Römische Instituts der Görres-Gesellschaft:

"Ich bin sehr daran interessiert, daß das Römische Institut weiterhin eine so eminente Kraftquelle der Görres-Gesellschaft ist und setze mich gerne dafür ein, daß dies so bleibt".

Danke! Danke! Direktor und Team

   

Ein Werbefilm über das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie

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17. 12. 2016

... und ein kleines Preisausschreiben zum Weihnachtsfest

Das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie (PIAC) hatte am 27. November seinen großen Auftritt im italienischen Fernsehen in der Reihse "RAI Campus Italia". In dieser Serie werden außergewöhnliche Ausbildungseinrichtungen jeder Art in Italien vorgestellt. Eine Reihe von Studenten und Kollegen stellen darin das Institut vor. Hier können Sie den Film sehen (die eigentliche Dokumentation beginnt bei ca. Minute 10).

In dem Film wird auch für einige Sekunden die Bibliothek des PIAC eingeblendet. Hier ist auf dem Tisch deutlich eine Publikation von Stefan Heid zu erkennen. Welche? Gewinnen Sie ein Buch Ihrer Wahl: entweder Wohnen wie in Katakomben oder Der Campo Santo Teutonico oder Blutzeuge (keines dieser Bücher ist in dem Flim zu sehen!). Wer kein Buch möchte, kann auch eine bewegliche Gipsfigur von Franziskus gewinnen. Viel Erfolg! Der erste Treffer gewinnt (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

   

Römische Quartalschrift: Geld für Nachwuchswissenschaftler

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14. 12. 2016

altDass geistige Arbeit ihr Geld wert ist, ist landauf landab in tiefe Vergessenheit geraten. Geisteswissenschaftler sollen immer "umsonst" arbeiten, publizieren, Vorträge halten, Fernsehsendungen machen, Interviews geben usw. Nur selten gibt es Geld dafür. Auch Literaten können ein Lied davon singen. Bei allem Idealismus: so kann es nicht weiter gehen. Die Stiftung zur Förderung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft möchte daher zumindest ein Zeichen des Umdenkens setzen und künftig Jungautoren und Nachwuchswissenschaftler für ihre Aufsätze in der "Römischen Quartalschrift" (RQ) honorieren. Es werden bis zu 200,- Euro pro Aufsatz, der nach dem üblichen Peer-Review-Verfahren zur Publikation angenommen wurde, ausgezahlt. Die RQ veröffentlicht Beiträge über die gesamte Kirchengeschichte und über Themen der Christlichen Archäologie (nähere Infos siehe hier).

   

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