Römische Notizen

Römische Notizen

In unregelmäßigen Abständen erscheinen hier Notizen zu römischen Ereignissen und Gegenständen, die unser Interesse gefunden haben, auch wenn sie außerhalb unserer Forschungsgebiete liegen.

Arbeitet die Kurie schlecht?

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22. 11. 2015

Es ist eine alte Laier, auf der alle möglichen Leute herumspielen: Die römische Kurie - im Journalistenjargon "der Vatikan" - ist faul, umständlich, karrierefixiert usw. Man hört und liest das überall. Ob die Kurie schlecht arbeitet, kann ich nicht beurteilen. Soweit ich als Wissenschaftler beruflich mit ihr zu tun habe, machen ich und meine Kollegen allerdings ausgezeichnete, sehr positive Erfahrungen. Worauf ich aber hier hinaus will, ist etwas anderes: Die Kurie mag meinetwegen schlecht arbeiten, aber dumm ist sie sicher nicht. Wer heute in der Kurie arbeiten will - und das sind ungleich mehr Laien als Priester - muss zwingend mehrere Sprachen sprechen und ein enormes Arbeitspensum bewältigen, wobei sich die Arbeitsbedingungen kontinuierlich verschlechtern.

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Zum Frühstück in den Vatikanischen Museen

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22. 11. 2015

altEine neue Initiative der Vatikanischen Museen, um den Besucherstrom zu entzerren, ist die Frühöffnung um 7.15 Uhr mit Frühstück (als Lockmittel). Als Kunde, der dafür natürlich mehr zahlen muss, verspricht man sich davon einigermaßen leere Säle und somit einen höheren Museumsgenuss. Ob dieses Angebot wirklich hält, was es verspricht, steht auf einem anderen Blatt. Jedenfalls findet man im Netz auch schlechte Erfahrungen.

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Wem nützt die neue Benedikt-Bibliothek?

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13. 11. 2015

In Rom studieren Tausende von Theologen aus allen Ländern der Erde. Wer immer von ihnen sich mit dem Pontifikat oder der Theologie Joseph Ratzingers befassen möchte, ist am Campo Santo Teutonico an der richtigen Stelle, denn in der Benedikt-Bibliothek werden grundsätzlich alle Sprachen aufgestellt. Grundsätzlich werden alle Bücher angeschafft, die sich direkt mit den Schriften und dem Pontifikat Ratzingers befassen. Schon jetzt besitzen wir Publikationen Benedikts XVI. in über 30 Sprachen.

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Dürfen Afrikaner ihre Meinung äußern?

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05. 11. 2015

Vor einem Jahr gab es im Umfeld der ersten Familiensynode zum Entsetzen vieler über diese Frage einen heftigen Streit, der den fatalen Eindruck erweckte, dass sich manche Europäer von Afrikanern nicht belehren lassen wollten. Es besteht keinerlei Zweifel, dass wir Görresianer - und auch Kardinal Walter Kasper ist Mitglied der Görres-Gesellschaft - aus eigener historischer Erfahrung die freie Meinungsäußerung eines Jeden nicht nur schätzen, sondern auch verteidigen, selbst wenn sie uns nicht passt. Daher weisen wir nachdrücklich hin auf die Vorstellung des unbequemen Buches Gott oder nichts. Ein Gespräch über den Glauben des Kardinals Robert Sarah im Päpstlichen Priesterkolleg Santa Maria dell'Anima am 20. November um 19 Uhr. Das Buch greift die große Tradition der zeitanalytischen Glaubensbücher auf, die ihre bisherigen Höhepunkte in den Büchern Gotteswahl von Kardinal Lustiger und Zur Lage des Glaubens von Kardinal Ratzinger fand.

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

2. November: Jetzt ist die Zeit, für die Toten zu beten

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02. 11. 2015

Allerseelen ist auch für das Kolleg und das Görres-Institut am Campo Santo Teutonico die Zeit, für die Toten zu beten. Es geht nicht bloß ums Gedenken. Es geht schon gar nicht um Heldenehrung. Es geht um die bange Hoffnung, dass Gott ihnen und bald auch uns ein gnädiger Richter sein möge. Die roten Lichter auf dem Bild zeugen von der feierlichen Totenvesper mit Gräbersegnung am Allerseelentag. Die helle Kuppel von St. Peter weist auf das Fürbittgebet der Märtyrer, das gerade jene erhoffen, die "ad sanctos" bestattet sind. "In Frieden" lautet die uralte Grabaufschrift der Christen: in Frieden mit sich, mit uns, mit Gott. "Teutones in Pace" steht auf dem Eisengitter des Friedhofs. "Requiescant in pace" heißt es in den Totengebeten. Auf dem Campo Santo liegen viele Mitglieder der Görres-Gesellschaft, darunter Direktoren des Römischen Instituts: Erwin Gatz, Ludwig Voelkl, Engelbert Kirschbaum, Stephan Ehses, Johann Peter Kirsch.

   

Sonderangebot für Last Minute Gruppenreisen nach Rom

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27. 10. 2015

Romblick von der Villa Miani auf dem Monte Mario aus Romblick von der Villa Miani auf dem Monte Mario aus Das auch vom RIGG für Gruppen bevorzugt gebuchte Hotel Casa Tra Noi (am Vatikan) hat ein phantastisches Sonderangebot für Gruppenreisen vom 27. Oktober bis 4. Dezember . Nähere Informationen finden Sie hier.

Daneben empehlen für für kleinere Geldbeutel das Haus der Pallottinerinnen (am Vatikan) und das Gästehaus des Deutschen Ordens (via Nomentana).

Für gehobene Ansprüche sehr empfehlenswert sind die Residenza Paolo VI und die Palazzo Cesi, beide direkt am Petersplatz.

   

Certamen Capitolinum 2015

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18. 09. 2015

Deadline: 31. Januar 2016

Das Istituto Nazionale di Studi Romani schreibt wie jedes Jahr wieder für Professoren und Studenten die äußerst dürftig dotierten Preise für lateinische Prosa und Dichtung aus. Wer die Mühe trotzdem nicht scheut, kann sich hier näher informieren.

   

Der Campo Santo Teutonico heute

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11. 09. 2015

Hans-Peter Fischer und Aldo Parmeggiani

31. Mai 2015: Ausflug der Erzbruderschaft und des Kollegs nach Montecassino, vlnr: S. Heid, A. Parmeggiani, H.-P. Fischer 31. Mai 2015: Ausflug der Erzbruderschaft und des Kollegs nach Montecassino, vlnr: S. Heid, A. Parmeggiani, H.-P. Fischer Nach der 36-jährigen Ära Erwin Gatz ist der Campo Santo Teutonico in eine neue Phase seiner Geschichte getreiten. Rektor Dr. Hans-Peter Fischer und Camerlengo Aldo Parmeggiani zeichnen in wenigen Strichen ihr Anliegen:

Wer wir sind

Was wir vorhaben

Was wir brauchen

Lesen Sie hier. (aus: Erneuerung in Christus. Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965), S. 48, Sonderheft, erschienen 2015 im Verlag Schnell und Steiner, Regensburg, anlässlich der Ausstellung im Campo Santo Teutonico, 15.9.-8.12.2015)

   

Campo Santo Teutonico: Ausstellung zum Konzil

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09. 09. 2015

alt alt Am Dienstag, dem 15. September, eröffnen Kardinal Reinhard Marx (München) und Erzbischof Stephan Burger (Freiburg) um 19 Uhr die Ausstellung "Erneuerung in Christus. Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965)". Diese Ausstellung war bislang in München zu sehen. Sie wird in Rom von der Erzbruderschaft in Verbindung mit dem Erzbischöflichen Archiv in München, dem Archiv der Deutschen Provinz der Jesuiten und der Karl-Rahner-Akademie durchgeführt. Konzeptionell verantwortlich sind Andreas Batlogg, Franz Xaver Bischof, Clemens Brodkorb, Roland Götz, Nikolaus Klein, Peter Pfister und Guido Treffler. Warum gerade am Campo Santo? Weil Julius Döpfner dort am 3. Dezember 1965 zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt wurde.

Die Ausstellung hat einen umfassenden Begleitband, der im Schnell und Steiner-Verlag erschienen ist (nur 19,95).

Am Campo Santo wird nun auch vom selben Verlag ein sehr hilfreiches Heft zur Ausstellung angeboten, in dem der Rektor und Camerlengo auch die Institution des Campo Santo vorstellen.

Die Ausstellung ist bis zum 8. Dezember, dem 50. Jahrestag des Konzilsendes, geöffnet. Die Mitarbeiter des RIGG stehen für Gruppenführungen gern zur Verfügung (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

   

Schnupperkurs am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie

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23. 08. 2015

Wie jedes Jahr führt das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie auch ab diesem Herbst wieder den "Corso Speciale di Iniziazione alle Antichità Cristiane" durch. Die Teilnahme kostet 300,- Euro. Der Kurs umfasst vom November bis zum März 17 Samstagvormittagsveranstaltungen. Man erhält Einführungen in alle Disziplinen der Christlichen Archäologie sowie sechs fachkundige Führungen. Der Kurs ist erfahrungsgemäß stark nachgefragt.

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

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