Römische Notizen

Campo Santo Teutonico Quo Vadis

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Interview des Kölner Domradio mit Stefan Heid

Rektor Prälat Dr. Fischer begrüßt die Tagungsgäste Rektor Prälat Dr. Fischer begrüßt die Tagungsgäste Am 29. November wurde um 17.10 Uhr ein Interview des Domradio über den Campo Santo ausgestrahlt. Anlass war ein großer Exklusivartikel in der Rheinischen Post über die Tagung "Päpstlichkeit & Patriotismus" vom 28. November. Die Tagung wurde von der Erzbruderschaft, dem Päpstlichen Priesterkolleg und dem Görres-Institut durchgeführt. Am Rande der Tagung kam es auch zu Gesprächen über die Zukunft des Campo Santo Teutonico, der einer Generalsanierung bedarf. Die Erzbruderschaft hat sich jüngst auf ihrer Generalversammlung mit überwältigender Mehrheit für den Dreiklang von Priesterkolleg (Glaube), Görres-Institut (Wissenschaft) und Hospiz (Caritas) ausgesprochen. Für dieses Konzept, das ganz den Statuten der Bruderschaft entspricht, werben alle drei Institutionen um Ihre Unterstützung.

Der Hospizgedanke ist nicht neu oder opportunistisch. Die Bruderschaft hat vielmehr seit Jahrhunderten ein Pilger- und Armenhospiz besessen. Sie war dabei immer für die Wünsche der Päpste offen. Ihr Hospiz begann nämlich als päpstliches Almosenhaus! Während der NS-Besatzung Roms 1943/44 hat die Bruderschaft auf Wunsch Pius' XII. die Pforten für 50 gefährdete Personen geöffnet (siehe Orte der Zuflucht). Wie schon Pius XII. so wünscht auch Franziskus, dass in der aktuellen Not jede kirchliche Institution ihren Beitrag leistet.