Römische Notizen

allgemein

Römische Notizen

Eingeschränkter Zutritt zum Vatikanischen Geheimarchiv

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15. 10. 2017

altMit Schreiben vom 30. September 2017 informiert der Präfekt des Vatikanarchivs darüber, dass ab Januar 2018 der Zugang zum Archiv auf täglich maximal 60 Personen eingeschränkt wird. Auf der Website des Archivs ist darüber noch kein Hinweis zu finden. Wie sich diese Beschränkung faktisch auf die Anmeldeprozedur auswirkt, ist unklar. Denn Konflikte sind absehbar, wenn auswärtige Besucher am Eingang abgewiesen werden. Es stellt sich auch die Frage, was mit Besuchern ist, die nur die Buch- und Indexbestände konsultieren wollen, ohne Archivalien anzufordern. Mitglieder des RIGG müssen sich voraussichtlich keine Sorgen machen, da sie erfahrungsgemäß mit der größten Zuvorkommenheit behandelt werden. Auch hat Präfekt Exz. Sergio Pagano seinerzeit einen Beitrag über den "Camposantiner" Vizepräfekten Hermann Hoberg für den Band "Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke: Der Campo Santo Teutonico 1933-1955" beigesteuert.

   

10./11. Oktober: 100-Jahrfeier des Institutum Orientale in Rom

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09. 10. 2017

altDas von Jesuiten geleitete Päpstliche Orientinstitut in Rom feiert sein hundertjähriges Bestehen mit einer Tagung, an der auch Pater Lombardi, Präsident der römischen Ratzinger-Stiftung, beteiligt ist. Der etwas enigmatische Titel "Violenza dove antico dolore" meint wohl, dass nur die Aufarbeitung historischer Konflikte dazu beitragen kann, aktuelle Gewalt zu verhindern. Es geht also um Leiden, Krieg und Gewalt. Unter anderen spricht Giovanni Franchi, Mitglied des RIGG, über legitime Verteidigung und gerechten Krieg in der katholischen Lehrtradition.

Das Programm finden Sie hier (auf der verwirrenden neuen Website des Instituts).

Am PIO wirkten in der Vergangenheit auch wichtige Vertreter der Christlichen Archäologie wie de Jerphanion (siehe Personenlexikon zur Christlichen Archäologie).

   

27./28. Oktober: Tagung in Erinnerung an den Archäologen Umberto Fasola

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07. 10. 2017

Padre Fasola mit Johannes Paul II. in einer Katakombe Padre Fasola mit Johannes Paul II. in einer Katakombe Am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie findet eine Tagung in ehrendem Andenken an den Archäologen und Barnabiten Umberto M. Fasola (1917-1989) statt (siehe Personenlexikon zur Christlichen Archäologie, Bd. 1, S. 474-475), der dort den Lehrstuhl für Topographie der Katakomben innehatte. Der erste Tag widmet sich der Person, der zweite Tag archäologischen Neuigkeiten. Es referieren neben den Dozenten des Instituts auch Jean Guyon, Mauro M. Regazzoni, Carlo Carletti, Elzbieta Jastrzebowska, Norbert Zimmermann und andere. Am 27. Oktober wird Kardinal Giuseppe Versaldi, Präfekt der Bildungskongregation, im Coemeterium Maius eine hl. Messe feiern. Anschließend Besichtigung dieser normalerweise geschlossenen Katakombe an der Via Nomentana.

Hier das Programm.

   

Das "Päpstliche" Priesterkolleg am Campo Santo

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07. 10. 2017

Was hat es mit dem "päpstlich" auf sich?

Der Campo Santo Teutonico besaß jahrhundertelang ein Frauen- und ein Männerhospiz für arme Pilger. Nach dem Willen Pius' IX. sollte der Campo Santo zugleich auch Hospiz für deutsche Priester sein. Daraus erwuchs schließlich ein zunächst kleines Priesterkollg, das bis heute kontinuierlich wuchs. Und zwar gründete Anton de Waal als Rektor der Erzbruderschaft am 21. November 1876 mit päpstlicher Approbation durch ein Breve Pius' IX. - damals gab es noch den Kirchenstaat und noch keine Bischofskonferenzen - das Kolleg. Am 18. Februar 2010 erhob Papst Benedikt XVI., der selber 1982 einige Monate im Kolleg gewohnt hatte, das Kolleg in den Rang eines päpstlichen Kollegs.

hier weiterlesen

   

Neue Kurse für Christliche Archäologie in Rom

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07. 10. 2017

Für das Studienjahr 2017/18 bietet das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie (via Napoleone III, 1) zwei Kurse mit Vorlesungen und Führungen auch für Studierende anderer Fakultäten, für auswärtige Teilnehmer und Nicht-Akademiker (Stadtführer, Kirchenführer, Berufstätige im Kulturbereich u.a. Interessierte) an:

1. Corso speciale di iniziazione alle Antichità cristiane, eine Art Schnupperkurs, der von November bis März immer am Samstag Vormittag stattfindet (300,- Euro).

2. Corso speciale "Monumenti di Roma cristiana" für gehobene Ansprüche, der von November bis April, meistens montags nachmittags stattfindet (800,- Euro).

   

Ein neues Kapitel in der Geschichte des Campo Santo Teutonico

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04. 10. 2017

Rektor Fischer tritt sein Amt als Rotarichter an

Rektor Prälat Fischer mit 'Camposantinern' in der Cancelleria Rektor Prälat Fischer mit 'Camposantinern' in der Cancelleria In einem hoch feierlichen Akt in der Cancelleria trat der Rektor des Campo Santo Teutonico am 4. Oktober unter Anwesenheit aller ca. 20 Rota-Richter, zweier Kardinäle und eines zahlreichen Publikums sein Amt als Prelato Uditore der Sacra Romana Rota an (Radio Vatikan). In seiner langen Eröffnungsansprache begrüßte der Dekan Pio Vito Pinto auch die Institutionen des Campo Santo Teutonico und der Anima. Er hob in seiner teilweise auf Deutsch gehaltenen Ansprache hervor, dass Fischer mit seiner Vereidigung nunmehr in die Römische Kurie eintrete und im Namen des Papstes Urteile fälle. Er betonte ausdrücklich, dass Fischer von Papst Benedikt XVI. zum Rektor des Campo Santo Teutonico ernannt wurde und nun seine Ernennung zum Rota-Richter auf den persönlichen Wunsch Papst Franziskus' hin erfolge. Diese Ernennung gereiche der ganzen deutschen Nation zum Ruhm, da immer ein Vertreter der Deutschen Nation an der Rota war und diese Stelle seit langem dringend zu besetzen war. Für den Campo Santo beginnt nun ein neues Kapitel, insofern erstmals ein Rektor dieser Institution zugleich in höchstrichterlicher Funktion tätig ist. Prälat Dr. Hans-Peter Fischer ist Direktoriumsmitglied des RIGG und Mitherausgeber der Römischen Quartalschrift.

   

Freitag, 6. Oktober: Vortrag über S. Giovanni a Porta Latina im DHI

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23. 09. 2017

altUm 18 Uhr hält Prof. Dr. Sible de Blaauw (Nijmwegen) einen Vortrag am Deutschen Historischen Institut zum Thema "Johannes vor der Lateinischen Pforte. Eine römische Kirche und der Apostelkult zwischen Byzanz und Rom". Diese Kirche ist auch dadurch interessant, als der aus Schwyz stammende Camposantiner Paul Styger dort im Mai 1914 die mittelalterlichen Fresken wiederentdeckte, die durch barocke Installationen verdeckt waren (siehe Personenlexikon zur Christlichen Archäologie, Bd. 2, S. 1210-1213). An S. Giovanni a Porta Latina begeht das RIGG jedes Jahr sein Sommerfest "Zur letzten Wortmeldung" (das nächste am 13. Juni 2018).

   

Hans-Peter Fischer zum Rota-Richter ernannt

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21. 07. 2017

Hans-Peter Fischer rechts Hans-Peter Fischer rechts Das Tagesbulletin des Vatikans meldet am 20. Juli, dass Dr. Hans-Peter Fischer zum Richter der Rota Romana ernannt wurde, unbeschadet seiner Verantwortung für den Campo Santo Teutonico. Es handelt sich um das höchste Ehegericht der Kirche. Damit verbunden ist die Rangerhöhung zum Prälaten. Die Einführung wird am 4. Oktober stattfinden. Die Rota hat ihren Sitz in der Cancelleria im Herzen Roms. Es ist die alte päpstliche Kanzlei, eines der schönsten Gebäude der Stadt, in dem auch die Sitzungen der Pontificia Accademia Romana di Archeologia stattfinden. Im Palast befindet sich die Titelkirche S. Lorenzo in Damaso, die ins 4. Jahrhundert zurückgeht (die Ausgrabungen können besichtigt werden). In der Sala dei Cento Giorni der Cancelleria wurden einige Szenen des Films über Pius XII. mit James Cromwell in der Hauptrolle gedreht. Rektor Fischer ist seit 2011 Mitglied des Direktoriums des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft und seit 2012 Mitherausgeber der inzwischen auch online erhältlichen Römischen Quartalschrift. Das römische Institut, das ihm sehr viel verdankt, begleitet ihn mit den besten Wünschen.

   

Spezialkurs Christliche Archäologie für alle Interessierten

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14. 07. 2017

Corso speciale "Monumenti di Roma Cristiana" a.a. 2017-2018

Das Pontificio Istituto di Archeologia Cristiana bietet von November 2017 bis April 2018 für 800,- Euro einen hochrangigen Studienkurs über die frühchristlichen Denkmäler Roms an. Dieser Kurs, mit dem man Credits erwerben kann, richtet sich an alle Interessierten. Er sieht sowohl Vorlesungen als auch Ortsbegehungen vor. Hier finden Sie das genaue Programm.

Der Kurs "Monumenti di Roma Cristiana" findet in der Regel an Montagen und Dienstagen (nachmittags) statt. Er ist nicht zu verwechseln mit dem samstäglichen Schnupperkurs "Corso d'Iniziazione".

   

5.-7. Febr. 2018: Doktorandenkongress der Christlichen Archäologie

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10. 07. 2017

Die Studierenden des Pontificio Istituto di Archeologia Cristiana laden Nachwuchswissenschaftler zum Kongress "Forschungen der frühchristlichen Archäologie - Spätantike und Frühmittelalter" nach Rom ein. Diese exzellente und mutige Initiative wird unterstützt vom Römischen Institut der Görres-Gesellschaft. Wir hoffen und wünschen den jungen Veranstaltern, dass sich auch andere Personen und Institutionen fördernd beteiligen.

Nähere Infos finden Sie unter Facebook und auf einer eigenen Website.

   

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