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Donnerstag, 15. Oktober, in München: Görres-Vortrag

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12. 10. 2015

Irmgard Scheitler spricht zum Thema „Von tanzenden Teufeln und singenden Narren. Musik im frühen deutschsprachigen Schauspiel (16./17. Jahrhundert)"

Dr. Irmgard Scheitler (Würzburg) ist seit 2002 apl. Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Würzburg. Ihre Spezialgebiete sind: Frühe Neuzeit, Gegenwartsliteratur, Hymnologie sowie die Beziehung zwischen Musik und Literatur.

Ort: Pfarrsaal der St. Ludwig-Gemeinde (Ludwigstr. 22)

Beginn: 19 Uhr

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

   

30.-31. Oktober in Bonn: Zerstörung der Kulturgüter

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08. 10. 2015

altAngesichts der derzeitig massenweise Zerstörung von Kulturgütern und archäologischen Denkmälern im Umkreis des weltweit expandierenden Islamismus lässt eine Tagung der Universität Bonn aufhorchen, die unter dem Titel "Angriff auf die Identität" von der Christlichen Archäologin Prof. Dr. Sabine Schrenk und der Islamistin Prof. Dr. Eva Orthmann veranstaltet wird. Dabei werden sowohl historische Beispiele des Vandalismus und Fanatismus als auch die tragischen Geschehnisse der Gegenwart beleuchtet. Ich nehme an, Teilnehmer sollten starke Nerven mitbringen.

Nähere Infos finden Sie hier.

   

Biburg: Kloster zu kaufen

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08. 10. 2015

Die bayerische Gemeinde Biburg im Bistum Regensburg sucht derzeit einen Käufer für das im 12. Jahrhundert gegründete und seit der Reformation kriselnde Kloster Biburg, das in der Säkularisation an den bayerischen Staat fiel. Vielleicht wird es ja auch Flüchtlingsherberge und findet eine entsprechend neue religiöse Bestimmung.

Die Ausschreibung finden Sie hier.

   

2 x Ratzinger in Regensburg und Rom

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07. 10. 2015

Am 18. November veranstaltet das Institut Papst Benedikt XVI. in Regensburg ein Symposium zum Zweiten Vatikanischen Konzil. Referenten sind Helmut Hoping, Marius Reiser, Rudolf Voderholzer und Peter Hofmann.

Nähere Infos finden Sie hier.

Vom 19. bis zum 21. November findet an der Lateranuniversität und am Augustinianum in Rom ein Symposium zur Enzyklika "Deus Caritas est" anlässlich des Hl. Jahres der Barmherzigkeit statt. Referenten sind unter anderem Kurt Koch, Vincent Twomey, Gerhard Ludwig Müller, Ralph Weimann, Robert Sarah, Rino Fisichella, Paul Josef Cordes, Albert Ranjith, Angelo Scola, Romanus Cesario OP, Justinus Pech OCist. und Robert Dodaro OSA. Die Fondazione Ratzinger überreicht im Anschluss den Premio Ratzinger an die diesjährigen Preisträger.

Nähere Infos finden Sie hier.

   

Mittwoch, 14. Oktober: Buchvorstellung im Archäologischen Museum Frankfurt

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05. 10. 2015

Das Buch Gudrun Sailers über die jüdische Archäologin Hermine Speier

18:00 Uhr: Begrüßung und Eröffnung durch Prof. Dr. Egon Wamers (Direktor des Archäologischen Museums Frankfurt) und Dr. Bernd Heidenreich (Direktor der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung/Wiesbaden)

18:10 Uhr: Buchvorstellung und Referat "Monsignorina. Die deutsche Jüdin Hermine Speier im Vatikan" von Gudrun Sailer (Journalistin, Radio Vatikan/Rom)

18:30 Uhr: Podiumsdiskussion mit Gudrun Sailer und Stefan Heid

19:30 Uhr: Empfang

Ort: Archäologisches Museum (Karmelitergasse 1, Frankfurt a.M.)

Nähere Infos finden Sie hier.

Das Grab Hermine Speiers, die zur katholischen Kirche konvertierte, liegt auf dem Campo Santo Teutonico im Vatikan. Es gibt einen Flyer mit allen Büchern, die einen Bezug zu Persönlichkeiten des Campo Santo haben. Neben dem Buch von Gurdun Sailer (Monsignorina) gehört dazu auch das Buch über den Campo Santo in der Zeit der Diktaturen und des Zweiten Weltkriegs (Orte der Zuflucht).

   

Ein Märtyrer des RIGG: Karl Heinrich Schäfer

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04. 10. 2015

Der langjährige Stipendiat Karl Heinrich Schäfer starb 1945 im KZ Sachsenhausen

Dank des bedeutenden Handbuchs von Prälat Helmut Moll Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts (6. Auflage, Schöningh-Verlag 2015) erfahren wir in einem sehr informativen Beitrag von Ursula Pruß die näheren Umstände des NS-Opfers PD Dr. Karl Heinrich Schäfer, der 1903 bis 1914 als Stipendiat der Görres-Gesellschaft am Römischen Institut arbeitete. Es ist bekannt, dass die Görres-Gesellschaft sich dem damaligen braun-roten Zeitgeist nicht unterwarf, sich nicht gleichschalten ließ und daher 1941 aufgelöst wurde. Es ist inzwischen auch bekannt, dass der damalige Präsident Hans Peters (später in der CDU tätig) aktiver Widerstandskämpfer war, der - weil unentdeckt - den Terror überlebte. Zahlreiche ehemalige Mitglieder des Campo Santo Teutonico und des dortigen Görres-Instituts waren aufgrund ihrer regimefeindlichen Haltung gefährdet und wurden diskriminiert. Darüber wurde im Verlag Herder der Band Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke (2015) veröffentlicht. Außerhalb der Thematik dieses Bandes lag das Schicksal eines Mannes, der aber unbedingt gewürdigt und geehrt werden muss, was an dieser Stelle nun geschehen soll.

hier weiterlesen

   

Quomodo fiunt publicationes?

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25. 09. 2015

Christliche Archäologie auf Latein - Kostprobe 2

In Paul Stygers Schweizer Nachlass findet sich ein Seminar, das er am 14. Januar 1933 gab. Thema war die Frage, wie heute Veröffentlichungen geschehen. Man erwartet eigentlich eine Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten. In Wirklichkeit räsonniert Styger über den modernen Büchermarkt. Er schildert die schlechten Bedingungen, die heutige Autoren antreffen, die letztlich dem Diktat des Marktes und der Verleger ausgesetzt sind. Letztlich geht es ihm aber dann darum, seinen Studenten in Warschau die Perspektive des Buchhandels vor Augen zu führen und den Preisdruck zu erklären, dem Verleger unterliegen. Er selbst veröffentlichte zu dieser Zeit Prachtbände über die römischen Katakomben im Verlag für Kunstwissenschaft Berlin.

Die Ausführungen sind herrlich zu lesen und können Autoren wie Verleger zum Schmunzeln bringen. Wie haben sich seither die Zeiten geändert - wie sehr sind sie sich doch gleichgeblieben! (Quelle: Nachlass Paul Styger im Staatsarchiv Schwyz):

hier zum lateinischen Text

   

Job: Lektor bei Herder

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19. 09. 2015

Deadline: keine

Der Verlag Herder schreibt die Stelle eines Lektors für Religion und Spiritualität aus.

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

Mittwoch, 16. September, in München: Nikodemus Schnabel

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16. 09. 2015

altPater Dr. Nikodemus Schnabel, Direktor des Jerusalemer Instituts der Görres-Gesellschaft, wird um 19.30 Uhr im Pfarrsaal der Ludwigskirche sein neuestes Buch Zuhause im Niemandsland. Mein Leben im Kloster zwischen Israel und Palästina (20 Euro) vorstellen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

Von der Sklaverei der Nachwuchswissenschaftler

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13. 09. 2015

altDie Sklaverei ist nicht abgeschafft. Illegale Einwanderer auf Roms Straßen geraten in die Sklaverei krimineller Hinterfrauen. Zig...kinder werden von ihren Eltern in der Metro zur Kinderarbeit gezwungen. Auf einer etwas anderen, scheinbar harmlosen Ebene bewegt sich die Sklaverei der Nachwuchswissenschaftler, also der Leute, die man früher Hilfskräfte, Assistenten, Privatdozenten usw. nannte. Man muss keine Statistik lesen um zu begreifen, weshalb Akademiker heute keine Familie mehr gründen, Nesthocker bleiben, aus dem sozialen Umfeld aussteigen usw. Ob in Italien oder Deutschland: Jungakademiker müssen sich ihr Geld regelrecht zusammenbetteln, mit Viertelverträgen, Halbverträgen, Dreiviertelverträgen, Monatsverträgen, Halbjahresverträgen, Jahresverträgen usw. Planungssicherheit und Selbstwertgefühl bleiben dabei auf der Strecke. Das ist moderne Sklaverei, die von der "Academia", der Zeitschrift des Cartellverbandes der katholischen deutschen Studentenverbindungen, im neuesten Heft (4/2015) beim Namen genannt wird. Lesenswert! Hier finden Sie den Text.

   

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