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Nordgriechenland ist eine Reise wert

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10. 05. 2016

Wenn schon Griechenland neue Milliarden aus unseren Steuergeldern geschenkt werden, dann könnte man sich wenigstens einen kleinen Teil davon durch eine Griechenlandreise zurückholen. Denn dort ist das Preisniveau um ca. 2/3 geringer als etwa in Rom. Das war jedenfalls die Erfahrung einer Studienreise des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie vor wenigen Wochen. Billiger geht's fast nicht! Wir waren in Nordgriechenland, also im antiken Makedonien, wo schon Paulus herumreiste: Thessaloniki, Philippi und Umgebung, wegen der vielen Ruinen! In Ruinen liegen aber nur die frühchristlichen Kirchen, soweit sie überhaupt ausgegraben wurden.

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Freitag, 13. Mai, in Eichstätt: Christliches Nordafrika

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09. 05. 2016

Um 20 Uhr spricht Stefan Heid zum Thema "Als Nordafrika noch christlich war- Einblicke in Geschichte und Archäologie" im Gästehaus der Abtei St. Walburg.

Interessierte und Neugierige sind willkommen. Kostenfrei.

Hinweise zum Klosterladen und zur Paramentenstickerei der Abtei finden Sie hier.

   

Joseph Görres als Vorbild für heutigen Journalismus

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03. 05. 2016

Journalisten dürfen nicht befangene Akteure sein

Joseph Görres Joseph Görres Am 29. Januar hielt der Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo in München auf einer Feier zum Gedenken an den Publizisten Joseph Görres, organisiert von der katholischen Journalistenschule IFP und der Münchener Gruppe der Görres-Gesellschaft, ein leidenschaftliches Plädoyer für die deutschen Medien. Er verteidigte Sie gegen den Vorwurf der Lügenpresse.

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Die Görres-Gesellschaft hat eine Sektion für Politische Wissenschaft und Kommunikationswissenschaft, für die Journalismus ein wichtiger Bereich ist. Ansprechperson ist hier Prof. Dr. Bernhard Schreyer (Passau).

   

Als Joseph Görres noch im Religionsbuch stand

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01. 05. 2016

Neulich fiel mir ein altes Schulbuch des Kösel-Verlags aus dem Jahr 1962 in die Hände: Josef Fuchs, Katholische Kirchengeschichte, Ausgabe B für die Diözesen Bayerns. Ich traute meinen Augen nicht: Darin wird Joseph Görres (1776-1848) behandelt: Hier der Text! Das Schulbuch stellt zahlreiche Persönlichkeiten der gesamten Kirchengeschichte von Stephanus bis zu Johannes XXIII. vor. Görres wird also Vorkämper für Meinungsfreiheit und Anwalt der Katholiken gegen staatliche Beformundung und Diskriminierung vorgestellt. Da der aus dem Rheinland vertriebene Görres Professor in München war, blieb er offenbar noch etwas länger in Erinnerung. Der satuierte deutsche Katholizismus der Gegenwart hat viele Gremien und Angestellte, aber man sucht wohl vergeblich nach einer wortgewaltigen, überzeugenden Stimme in der Öffentlichkeit, wie sie Görres einmal war. S.Heid

   

28.-29. April in Mannheim: 4. Tagung zur Papstausstellung

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27. 04. 2016

Als vierte und letzte Tagung in Vorbereitung der großen Papstausstellung 2017 findet am 28./29. April in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim eine Tagung zum Papsttum in systematischer Perspektive statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Programm finden Sie hier.

   

Donnerstag, 7. April, in Jerusalem: Görres-Lecture

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01. 04. 2016

Ralph Greis spricht zum Thema: ">Franz Stock - not a name, but a programm< (Pope John XXIII). A German Priest in Paris during WW II"

Der Paderborner Priester Franz Stock (1904-1948) interessierte sich früh für Frankreich; er studierte am Institut Catholique de Paris. Während der deutschen Besatzung war er Seelsorger in Pariser Wehrmachtsgefängnissen und musste über 2000 Todgeweihte zur Hinrichtung geleiten. Nach dem Krieg leitete er das "Stacheldrahtseminar" von Chartres. Franz Stock gilt als Wegbereiter deutsch-französischer Versöhnung.

Pater Greis ist Prior der Dormitio-Abtei.

Ort: Dormitio-Abtei auf dem Sion

Beginn: 20 Uhr

   

Mittwoch, 13. April, in Berlin: Vortrag zur Hedwigs-Kathedrale

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30. 03. 2016

St. Hedwigs-Kathedrale als multifunktionaler Versammlungsraum und Not-Parlament? St. Hedwigs-Kathedrale als multifunktionaler Versammlungsraum und Not-Parlament? Der hoch umstrittene Total-Umbau der katholischen St. Hedwigskathedrale für geschätzte 40-50 Millionen Euro in der über alle Köpfe verschuldeten Stadt Berlin - man denke nur an das Milliardengrab Flughafen - ist Anlass großen Unbehagens. Ein von zahlreichen Fachleuten unterschriebener offener Brief erging an Erzbischof Koch. Viele Katholiken machen sich Sorgen, dass Berlin zu einem zweiten Limburg wird. Die Neugestaltung der Kathedrale mit Parlamentsbestuhlung macht eher den Eindruck, liturgischer Ideologie geschuldet zu sein als der pastoralen Sorge um das Seelenheil der Menschen. Umso notwendiger sind fachliche Aufklärung und offene Diskussion. Daher lädt das Forum Bernhardinum in der Pfarrei St. Bernhard in Berlin-Dahlem zu einem Vortrag der Berliner Landesdenkmalpflegerin Dr. Sabine Schulte ein. Ihr Thema lautet: "Die St. Hedwigs-Kathedrale: Symbolbau des Aufbruchs und gesamtdeutscher Erinnerungsort". Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr (Königin-Luise-Str. 33).

   

29. März - 2. April in Berlin: Kongress der Altphilologen

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29. 03. 2016

altÜber 1000 Altphilologen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz tagen an der Humboldt-Universität in Berlin. Zahlreiche Vorträge zur lateinischen und griechischen Philologie stehen auf dem Programm. Der italienische Professor, Diplomat, ehemalige Minister und Gründer der Hilfsorganisation Communità di Sant'Egidio in Rom, Andrea Riccardi, erhält am Mittwoch den diesjährigen Humanismus-Preis des Deutschen Altphilologen-Verbandes. Nähere Informationen finden Sie hier.

   

Internet-Bibliotheken

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16. 03. 2016

Der heutige Student oder Gelehrte hat seine Bibliothek im Computer. Entweder hat er sich riesigen Datenbanken heruntergeladen oder er zapt online Datenbanken an. Zwei Beispiele: Eine riesige Datenbank digitalisierter Bücher und anderer Medien mit freiem Zugang findet sich auf archive.org. Gibt man etwa "Joseph Görres" ein, so findet man eine stattliche Zahl von Publikationen, die man kaum je in einer Bibliothek finden würde, nicht einmal am Campo Santo.

Ein anderes Beispiel ist die Datenbank Gallica der französischen Nationalbibliothek. Hier finden sich vor allem französische Publikationen, unter anderem fast alle historischen Zeitschriften der entlegendsten Art. Leider fehlen weitgehend kirchliche Zeitschriften.

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Rudolf Zinnhobler verstorben

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altPrälat Prof. Dr. Rudolf Zinnhobler, Kirchengeschichtsprofessor in Linz und Direktor des dortigen Diözesanarchivs, ist am 9. März verstorben. Er war durch viele Jahre hindurch ein großer Freund des Campo Santo und natürlich auch des RIGG. Erwin Gatz betonte immer wieder, dass der Linzer Kirchenhistoriker einer der besten und verlässlichsten Mitarbeiter bei allen seinen Großprojekten war. Praktisch immer war Zinnhobler deswegen auch bei den entsprechenden Konferenzen in Rom zu Gast. In der Römischen Quartalschrift veröffentlichte er 1988 einen Aufsatz über Bischöfliche Seminare als Stätten der Priesterausbildung vom Barock bis zur Säkularisation. Die Bibliothek des Campo Santo besitzt mehrere Bücher von ihm: Die Bischöfe von Linz (1985), Geschichte der katholischen Kirche (1986) und Kirche in bewegter Zeit (1994).

   

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