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Reisestipendien für die Tagung Christliche Archäologie in Clermont-Ferrand

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01. 02. 2017

Die Association pour l’Antiquité tardive vergibt für ihre Jahrestagung in Clermont-Ferrand und Le Puy vom 9.-11. Juni 2017 zehn Reisestipendien für Jungakademiker/Doktoranden.

Nähere Infos finden Sie hier

   

Professor Karl Amon verstorben

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24. 01. 2017

Ein Nachruf von Michaela Sohn-Kronthaler

Am 10. Januar verstarb im Alter von 92 Jahren der profilierte Grazer Kirchen-, Liturgie- und Musikhistoriker Prälat Prof. Dr. Karl Amer, Mitglied der Görres-Gesellschaft. Er trat durch zahlreiche Veröffentlichungen zur Salzburger, Grazer und Passauer Kirchengeschichte hervor.

Hier lesen Sie den ausführlichen Nachruf.

   

Hubert Jedin zum Spottpreis

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15. 01. 2017

Die Darmstädter Buchgesellschaft bietet im Nachdruck sowohl das 10-bändige "Handbuch der Kirchengeschichte" als auch die "Geschichte des Konzils von Trient" in gebundener Ausgabe an. Das Handbuch, das Jedin als Professor in Bonn herausgegeben hat, kostet nur 199,- (im Buchhandel 249,-).

Prof. Dr. Peter Walter, Präsident des Corpus Catholicorum und Vorstandsmitglied der Görres-Gesellschaft, hat zudem die 5-bändige "Geschichte des Konzils von Trient" neu herausgegeben, die für sagenhafte 99,95 Euro zu erwerben ist (im Buchhandel 149,- Euro). Den ersten Band veröffentliche Jedin 1949, als er noch am Campo Santo Teutonico wohnte. Im Vorwort schreibt er (S. VII):

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Deutscher Dünkel in der Theologie

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24. 12. 2016

Das sehr empfehlenswerte Büchlein von Christian Schaller über Pius IX. (Papst Pius IX. begegnen, 2003) enthält bemerkenswerte Aussagen über Ignaz Döllingers Versuch zur Schaffung einer deutschen Nationalkirche. Es war ein Versuch, der im Altkatholizismus kläglich scheiterte und der dann in nationalsozialistischer Zeit auf evangelischer Seite von den "Deutschen Christen" nochmals aufgegriffen wurde. Der in München tätige Professor Döllinger (+ 1890) war gefeierter Exponent der liberalkatholischen Intelligenz in Deutschland und erbitterter Gegner Pius' IX. Während Pius jeden Nationalismus ablehnte, zeigt eine Rede Döllingers aus dieser Zeit, welche Verklärung und theologische Überhöhung dieser der deutschen Nation zukommen ließ:

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Last Minute Weihnachtsgeschenke

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20. 12. 2016

Papst Franziskus, derzeit unser bester Werbeträger Papst Franziskus, derzeit unser bester Werbeträger Wir empfehlen folgende Bücher:

Hans-Peter Fischer / Albrecht Weiland, Der Campo Santo Teutonico. Eine deutschsprachige Exklave im Vatikan (2016)

Michael Matheus / Stefan Heid, Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke: Der Campo Santo Teutonico und der Vatikan 1933-1935 (2015)

Stefan Heid, Petrus und Paulus in Rom (2012)

Stefan Heid u.a., Blutzeuge: Tod und Grab des Petrus in Rom (2015)

Stefan Heid / Martin Dennert, Personenlexikon zur Christlichen Archäologie (2012)

Stefan Heid, Operation am lebenden Objekt: Roms Liturgiereformen von Trient bis zum Vaticanum II (2014)

Stefan Heid, Wohnen wie in Katakomben. Kleine Museumsgeschichte des Campo Santo Teutonico (2015)

Abonnement der Römischen Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte

   

Brill schluckt Schöningh

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19. 12. 2016

altDer Traditionsverlag Schöningh in Paderborn, einer der Hauptverlage der Görres-Gesellschaft, wird vom niederländischen Verlag Brill aufgekauft. Schöningh ist bislang für die Görres-Gesellschaft mit weitem Abstand der wichtigste Verlag, während Brill bislang überhaupt nichts für die GG geleistet hat. Schöningh zeichnete sich durch hervorragende Autorenbetreuung und günstige Preise aus. Bei Schöningh erscheinen derzeit noch seitens der Görres-Gesellschaft vor allem wichtige geisteswissenschaftliche Reihen, wie Quellen und Forschungen aus dem Gebiet der Geschichte, Nuntiaturberichte aus Deutschland, Studien zur Geschichte und Kultur des Altertums, Gesammelte Schriften Joseph Görres und wichtige Einzelnbände zur Geschichte der Görres-Gesellschaft. Alle Mitglieder der Görres-Gesellschaft haben bislang die Schöningh-Titel mit 25% Rabatt erhalten. Es stellt sich die Frage, welcher Service jetzt noch den Autoren und Käufern geleistet wird. Angeblich bleibt der Standort in Paderborn erhalten. Für die Zeitschriften der GG könnte jetzt die Ära der Digitalisierung anbrechen. Für das RIGG bedeutet der Wechsel kurzfristig keine Änderung, da dessen Hauptansprechpartner der Verlag Herder (Römische Quartalschrift) und der Schnell & Steiner-Verlag sind.

   

Die Görres-Gesellschaft in "Tagesschau24"

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13. 12. 2016

Andreas Evarist Mader Andreas Evarist Mader Dieser Tage lief in "Tagesschau24" eine Sendung über einen frühislamischen Kalifenpalast am See Genesaret: Chirbet-Minje. Der Archäologe Privatdozent Dr. Hans-Peter Kuhnen (Mainz) stellte sein Grabungsobjekt vor, eben diese ruinöse Palastanlage, die offenbar wieder archäologisch untersucht wird. Dabei erwähnte er dankenswerterweise, dass die "katholische Görres-Gesellschaft" ursprünglich hier gegraben habe. Tatsächlich hat das Jerusalemer Institut der Görres-Gesellschaft (JIGG) seit 1932 Grabungen auf den Besitzungen des Heilig-Land-Vereins am See Genesaret vorgenommen und unter anderem Chirbet-Minje untersucht. Zunächt war dort Pater Andreas Evarist Mader, der Institutgsdirektor, tätig, dann wegen dessen gesundheitlichem Ausfall Alfons Maria Schneider. Mader glaubte noch, ein römisches Kastell zu finden, während Schneider "merkwürdige (ghassanidische?) Anlagen" vorfand. Inzwischen hat sich aufgrund einer Inschrift das Geheimnis gelüftet, dass es sich nämlich um einen frühislamischen Kalifenpalast, der offenbar nie fertig gestellt und nie benutzt wurde, handelt.

Näheres zu Mader und Schneider einschließlich Archivalien finden Sie im Personenlexikon zur Christlichen Archäologie.

   

Mittwoch, 23. Nov., in Jerusalem: Görres-Lecture

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Univ. Doz. Dr. Dr. h.c. Jasmine Dum-Tragut Bakk. rer. nat. von der Universität Salzburg spricht am Jerusalemer Institut der Görres-Gesellschaft zum Thema "Behind monastery walls: Armenians in Jerusalem".

Ort: Dormitio-Abtei auf dem Sion

Beginn: 20 Uhr

   

Johannes Grohe zu Allerheiligen

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17. 11. 2016

Darstellung des Martyriums der 11.000 Jungfrauen der hl. Ursula mit berühmter Stadtansicht Kölns, Wandgemälde in S. Stefano Rotondo Darstellung des Martyriums der 11.000 Jungfrauen der hl. Ursula mit berühmter Stadtansicht Kölns, Wandgemälde in S. Stefano Rotondo Prof. Johannes Grohe hat sich im ZDF in einer Sendung über das Fest Allerheiligen zur Geschichte der Märtyrer, der Heiligen und des Allerheiligenfestes geäußert. Die Szenen spielen in der Kirche des Germanicums, S. Stefano Rotondo, und vor dem Campo Santo Teutonico. Sie können den Film hier einsehen. Das RIGG wird häufig von Journalisten, Schriftstellern und Fernsehproduzenten zu diesem oder jenem Thema angefragt, kann aber nur auf wenige der - oft kurzfristig gestellten - Gesuche eingehen.

Über die Anfänge des Märtyrerkults in den ersten drei Jahrhunderten von Petrus und Paulus bis zur konstantinischen Wende siehe S. Heid, Blutzeuge. Tod und Grab des Petrus in Rom (2. Auflage 2016).

   

Samstag, 19. November: Hildesheimer Domgespräche

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07. 11. 2016

Der hoch verdiente Verein für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim - werden Sie Mitglied! - veranstaltet einen sehr attraktiv konzipierten Studientag über die Armenhilfe und Karitas im Bistum Hildesheim. Referenten sind unter anderen Jörg Bölling, Hans-Georg Aschoff, Monika Suchan und Thomas Scharf-Wrede. Nähere Infos finden Sie hier.

Der Verein gibt im Verlag Schnell & Steiner (Regensburg) das Jahrbuch für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim heraus. Ein besonders schöner Band - auch gut als Weihnachtsgeschenk geeignet - ist der Band 2014/15, herausgegeben vom Bistumsarchivar Dr. Thomas Scharf-Wrede: Das Bistum Hildesheim - Geschichten aus der Geschichte. Hier wird in über 120 Spotlights die 1200-jährige Geschichte des Bistums anschaulich gemacht. Da geht es genauso um Kelche, Glocken, Kriege und Klöster wie um Kirchen, Prälaten, Bischöfe und Pfarreien. Zahlreiche Beiträge hat Hans-Georg Aschoff (Uni Hannover) geliefert, der auch dem RIGG seit Jahrzehnten - seit den Zeiten von Erwin Gatz - eng verbunden ist.

   

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