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Kommission für Zeitgeschichte: Neuer Geschäftsführer

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13. 10. 2016

Nachfolger von Prof. Dr. Karl-Joseph Hummel als Geschäftsführer der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn ist seit dem 1. September überraschend der Mediävist und Neuzeithistoriker PD Dr. Frank Kleinehagenbrock aus Würzburg. Er ist Mitglied der Görres-Gesellschaft und Funktionsträger der CDU im Stadtverband Wertheim. Die Kommission für Zeitgeschichte ist eine von den Bischöfen finanzierte Forschungsstelle zum deutschen Katholizismus im 19.-21. Jahrhundert. Angesichts der spürbaren Mittelkürzungen ist zu wünschen, dass der neue Geschäftsführer den bisherigen Aktionsradius dieser wichtigen Einrichtung, die ein bewährter Gesprächspartner auch des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft war, aufrecht erhalten kann und sich rasch in sein neues Arbeits- und Forschungsgebiet einarbeitet.

   

27.-29. Okt. in Wien: Tagung über Dominikanerorden

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09. 10. 2016

Zum 800. Gründungsjahr des Dominikanerordens findet am Dominikanerkonvent Wien (Postgasse 4) eine Tagung über "Bibelstudium und Predigt bei den Dominikanern" vom Mittelalter bis heute statt. Beteiligt sind das Historische Institut des Dominikanerordens in Rom (P. Dóci) und die Universität Wien. Referenten sind u.a. Villian Stefan Dóci OP, Karl-Bernward Springer, Martina Roesner, Thomas Prügl, Till Hötzel, Ulrich Horst OP, Elias Füllenbach OP.

Das volle Programm finden Sie hier.

   

Was wird jetzt aus Ephesus?

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02. 10. 2016

Die Entscheidung der Türkei, wegen der österreichischen Flüchtlingspolitik die Österreichische Akademie der Wissenschaften aus dem Land zu verweisen, ist zu bedauern. Das jahrzehntelange archäologische Engagement Österreichs in der Weltkulturerbestätte Ephesos war beispiellos und vorbildhaft und hat der Türkei Scharen von Touristen und Ansehen gebracht. Jeder, der einmal in der Türkei war, hat die gewaltigen Ruinen von Ephesus besucht. Der derzeitige zweite Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom, Norbert Zimmermann, hat zum Beispiel zusammen mit Sabine Ladstätter ein beeindruckendes Buch über die Wandmalerei in Ephesos herausgebracht, das einen Eindruck von der immensen Leistung der österreichischen Archäologen gibt. Zimmermann hat jüngst auf der "Rom bei Nacht"-Tagung des RIGG über die frühchristlichen Verehrungsstätten der Siebenschläfer und des Apostels Johannes in Ephesos gesprochen. Die Grabungsleiterin Ladstätter äußert die Hoffnung, dass sich die Aufregungen bald wieder legen und die archäologische Arbeit weitergehen kann.

   

Samstag, 22. Oktober: Geschichtsverein in Kloster Großcomburg

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28. 09. 2016

Was verbindet den letzten Tagungsort der Generalversammlung der Görres-Gesellschaft, Hildesheim, mit Comburg? Der große Radleuchter! Neben jenen beiden mittelalterlichen Exemplaren im Dom von Hildesheim und dem Barbarossaleuchter in Aachen gibt es nur noch den Leuchter in Comburg. Dort im annähernd tausendjährigen Großkloster Comburg bei Schwäbisch Hall veranstaltet der Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart unter Leitung von Prof. Dr. Claus Arnold einen hoch interessanten Studientag. Ein guter Grund, um Mitglied im Geschichtsverein zu werden!

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

Görres-Gesellschaft verändert sich

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23. 09. 2016

Hildesheimer Generalversammlung zu Ende

Besichtigung des Rosenstocks hinter dem Dom Besichtigung des Rosenstocks hinter dem Dom Die Generalversammlung vom 17. bis zum 20. September war mit ca. 330 angemeldeten Teilnehmern gut besucht. Es waren damit deutlich über 10% der Mitglieder angemeldet. Wie immer hängt der Erfolg eines solchen Großtreffens von der umsichtigen Steuerung durch den Vorstand und vom inneren Zusammenhalt der einzelnen Sektionen ab. Jeder Teilnehmer wird entsprechend seinen Vorlieben unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben. Das Programm insgesamt mit Vorträgen, Besichtigungen und Respräsentationsveranstaltungen war reichhaltig, sehr gut vorbereitet und sehr ansprechend. Der weit vor den Toren Hildesheims gelegene Uni-Campus, auf dessen zerstreute Gebäude sich die Sektionen verteilten, bot allerdings manchen unvorhergesehenen Anlass zu Wanderungen. Dennoch waren die Ortsverhältnisse ausgezeichnet. Besonders lobend muss ich das Uni-Café hervorheben. Ein Höhepunkt war (für mich) ein Programmpunkt, der gar keiner war, nämlich das inzwischen traditionelle inoffizielle Römertreffen im Anschluss an den ebenso traditionellen Bürgermeisterempfang am ebenso traditionellen Montagabend.

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Nikodemus Schnabel auf dem Weg nach oben

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03. 09. 2016

Dr. Nikodemus Schnabel (* 1978), seit 2011 Direktor des Jerusalemer Instituts der Görres-Gesellschaft, ist am 26. August zum Prior-Administrator der Dormitio-Abtei auf dem Sion ernannt worden, nachdem Abt Gregory Collins in sein irisches Heimatkloster Glenstal zurückgekehrt ist. Ob Schnabel in 18 Monaten zum Abt gewählt wird, wird sich zeigen, ist aber nach benediktinischer Tradition durchaus eher nicht vorgesehen. Es ist in jedem Fall zu hoffen, dass der weitere Aufbau des Görres-Instituts von der weiteren Entwicklung profitiert. P. Schnabel hat sich durch sein Buch Zuhause im NIemandsland. Mein Leben im Kloster zwischen Israel und Palästina bekannt gemacht. Die Dormitio-Abtei gehört derzeit nicht zu den kriselnden Klöstern, sondern erfreut sich regen Zuspruchs.

   

Zum Tod von Victor H. Elbern

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03. 09. 2016

altDer Kunsthistoriker Prof. Dr. Victor H. Elbern war engstens der Görres-Gesellschaft und dem Römischen Institut der Görres-Gesellschaft verbunden. Am 10. Juni verstarb er in Berlin hochbetagt einen Tag nach seinem 98. Geburtstag. 1982 bis zu seinem 75. Geburtstag 1993 leitete er die Sektion für Kunstgeschichte der Görres-Gesellschaft. Am 26. November 1988 hielt er am RIGG einen Vortrag zum Thema "Vom apotropäischen Heilsbild zur sakramentalen Magie". In der Römischen Quartalschrift veröffentlichte er 1967 einen Aufsatz über frühchristliche Goldgläser. Er war es auch, der unter dem Rektorat Bernhard Hansslers (1970-1974) im Berliner Kunsthandel auf Goldgläser stieß, die aus dem Eigentum der Erzbruderschaft des Campo Santo Teutonico stammten. Das trug zum Ende des Rektorats Hanssler und zum Beginn des Rektorats Erwin Gatz bei. Im Schnell und Steiner-Verlag (Regensburg) erschienen ganze 4 Bände der gesammelten Werke Elberns unter dem schönen Titel "Fructus Operis", eine wahre Fundgrube der Gelehrsamkeit. Elbern hat sich mit dem gesamten Gebiet mittelalterlicher Kunst befasst. Er zählt zu den ganz wenigen Kunsthistorikern, die nie den liturigschen Sitz im Leben der Sakralkunst aus den Augen verloren hat. Gerade deshalb sind seine Publikationen so ergiebig und weiterführend.

   

15.-17. September in Berlin: Tagung "Konzil und Frieden"

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25. 08. 2016

altDie Gesellschaft für Konziliengeschichtsforschung (Prof. Johannes Grohe) veranstaltet zusammen mit dem Lehrstuhl Mittelalterliche Geschichte der Humboldt-Universität Berlin (Prof. Dr. Johannes Helmrath) eine von der Fritz Thyssen Stiftung und der Deutschen Bischofskonferenz geförderte Tagung über die Friedensfunktion der Konzilien. Das Spektrum geht von der frühen Kirche über das Mittelalter bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil. Konzilien können durchaus die Absicht haben, Konflikte zu lösen, sie können aber auch die Quelle neuer Spaltungen und Dissenzen werden. Die meisten Vorträge werden auf Deutsch oder Englisch gehalten. Interessierte können ohne weiteres teilnehmen. Tagungsort ist die Universität (Raum 2249a).

Der Lehrstuhlinhaber Prof. Helmrath hält im Rahmen der Tagung am 16. September um 19 Uhr in der Heiliggeist-Kapelle (Spandauer Str. 1) einen Öffentlichen Vortrag zum Thema "Das IV. Laterankonzil 1215 in der Stadt Rom: Organisation - Oratorik - Bilder".

Hier finden Sie nähere Informationen.

   

Trier: Marius Linnenborn leitet Liturgieinstitut

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17. 07. 2016

Dr. Marius Linnenborn aus dem Bistum Aachen wird Nachfolger von Prälat Dr. Amon in der Leitung des Deutschen Liturgischen Instituts in Trier, das von der Bischofskonferenz abhängt. Diese Wahl ist zweifellos erfreulich, da Linnenborn sowohl wissenschaftlich als auch pastoral versiert ist. Linnenborn wurde mit einer Arbeit über den Gesang der Kinder in der Liturgie in S. Anselmo in Rom promoviert. Die ausgezeichnete Arbeit wurde von Jörg Bölling in der Römischen Quartalschrift rezensiert (2012, S. 296-298). Das Liturgische Institut gibt die Zeitschrift "Gottesdienst" heraus. Hier sind wissenschaftliche Gründlichkeit und spirituelle Bodenhaftigkeit gefragt. Eine Öffnung und Auseinandersetzung mit allen kirchlichen Ausdrucksformen des lateinischen Ritus können eine Marktlücke schließen, das Profil des Instituts schärfen und neue Türen öffnen.

   

Sommertipp: Der hessische Molière

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17. 07. 2016

Wer in den nächsten Wochen in die Nähe von Frankfurt kommt, sollte auf keinen Fall versäumen, das Open-Air-Barocktheater "Der hessische Molière" in Frankfurt-Höchst zu besuchen. Die Plätze sind allerdings sehr begehrt. Ich selbst war schon mehrfach dort. Die Schauspieler sind großartig, und Molière auf Hessisch zu hören, ist schon an sich das reine Vergnügen. Also noch schnell zugreifen! Aufführungsort ist der Garten des Bolongaropalastes an der Mündung der Nidda in den Main. Nähere Infos gibt es hier. S.Heid

   

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