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Görres-Gesellschaft verändert sich

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23. 09. 2016

Hildesheimer Generalversammlung zu Ende

Besichtigung des Rosenstocks hinter dem Dom Besichtigung des Rosenstocks hinter dem Dom Die Generalversammlung vom 17. bis zum 20. September war mit ca. 330 angemeldeten Teilnehmern gut besucht. Es waren damit deutlich über 10% der Mitglieder angemeldet. Wie immer hängt der Erfolg eines solchen Großtreffens von der umsichtigen Steuerung durch den Vorstand und vom inneren Zusammenhalt der einzelnen Sektionen ab. Jeder Teilnehmer wird entsprechend seinen Vorlieben unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben. Das Programm insgesamt mit Vorträgen, Besichtigungen und Respräsentationsveranstaltungen war reichhaltig, sehr gut vorbereitet und sehr ansprechend. Der weit vor den Toren Hildesheims gelegene Uni-Campus, auf dessen zerstreute Gebäude sich die Sektionen verteilten, bot allerdings manchen unvorhergesehenen Anlass zu Wanderungen. Dennoch waren die Ortsverhältnisse ausgezeichnet. Besonders lobend muss ich das Uni-Café hervorheben. Ein Höhepunkt war (für mich) ein Programmpunkt, der gar keiner war, nämlich das inzwischen traditionelle inoffizielle Römertreffen im Anschluss an den ebenso traditionellen Bürgermeisterempfang am ebenso traditionellen Montagabend.

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Nikodemus Schnabel auf dem Weg nach oben

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03. 09. 2016

Dr. Nikodemus Schnabel (* 1978), seit 2011 Direktor des Jerusalemer Instituts der Görres-Gesellschaft, ist am 26. August zum Prior-Administrator der Dormitio-Abtei auf dem Sion ernannt worden, nachdem Abt Gregory Collins in sein irisches Heimatkloster Glenstal zurückgekehrt ist. Ob Schnabel in 18 Monaten zum Abt gewählt wird, wird sich zeigen, ist aber nach benediktinischer Tradition durchaus eher nicht vorgesehen. Es ist in jedem Fall zu hoffen, dass der weitere Aufbau des Görres-Instituts von der weiteren Entwicklung profitiert. P. Schnabel hat sich durch sein Buch Zuhause im NIemandsland. Mein Leben im Kloster zwischen Israel und Palästina bekannt gemacht. Die Dormitio-Abtei gehört derzeit nicht zu den kriselnden Klöstern, sondern erfreut sich regen Zuspruchs.

   

Zum Tod von Victor H. Elbern

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03. 09. 2016

altDer Kunsthistoriker Prof. Dr. Victor H. Elbern war engstens der Görres-Gesellschaft und dem Römischen Institut der Görres-Gesellschaft verbunden. Am 10. Juni verstarb er in Berlin hochbetagt einen Tag nach seinem 98. Geburtstag. 1982 bis zu seinem 75. Geburtstag 1993 leitete er die Sektion für Kunstgeschichte der Görres-Gesellschaft. Am 26. November 1988 hielt er am RIGG einen Vortrag zum Thema "Vom apotropäischen Heilsbild zur sakramentalen Magie". In der Römischen Quartalschrift veröffentlichte er 1967 einen Aufsatz über frühchristliche Goldgläser. Er war es auch, der unter dem Rektorat Bernhard Hansslers (1970-1974) im Berliner Kunsthandel auf Goldgläser stieß, die aus dem Eigentum der Erzbruderschaft des Campo Santo Teutonico stammten. Das trug zum Ende des Rektorats Hanssler und zum Beginn des Rektorats Erwin Gatz bei. Im Schnell und Steiner-Verlag (Regensburg) erschienen ganze 4 Bände der gesammelten Werke Elberns unter dem schönen Titel "Fructus Operis", eine wahre Fundgrube der Gelehrsamkeit. Elbern hat sich mit dem gesamten Gebiet mittelalterlicher Kunst befasst. Er zählt zu den ganz wenigen Kunsthistorikern, die nie den liturigschen Sitz im Leben der Sakralkunst aus den Augen verloren hat. Gerade deshalb sind seine Publikationen so ergiebig und weiterführend.

   

15.-17. September in Berlin: Tagung "Konzil und Frieden"

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25. 08. 2016

altDie Gesellschaft für Konziliengeschichtsforschung (Prof. Johannes Grohe) veranstaltet zusammen mit dem Lehrstuhl Mittelalterliche Geschichte der Humboldt-Universität Berlin (Prof. Dr. Johannes Helmrath) eine von der Fritz Thyssen Stiftung und der Deutschen Bischofskonferenz geförderte Tagung über die Friedensfunktion der Konzilien. Das Spektrum geht von der frühen Kirche über das Mittelalter bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil. Konzilien können durchaus die Absicht haben, Konflikte zu lösen, sie können aber auch die Quelle neuer Spaltungen und Dissenzen werden. Die meisten Vorträge werden auf Deutsch oder Englisch gehalten. Interessierte können ohne weiteres teilnehmen. Tagungsort ist die Universität (Raum 2249a).

Der Lehrstuhlinhaber Prof. Helmrath hält im Rahmen der Tagung am 16. September um 19 Uhr in der Heiliggeist-Kapelle (Spandauer Str. 1) einen Öffentlichen Vortrag zum Thema "Das IV. Laterankonzil 1215 in der Stadt Rom: Organisation - Oratorik - Bilder".

Hier finden Sie nähere Informationen.

   

Trier: Marius Linnenborn leitet Liturgieinstitut

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17. 07. 2016

Dr. Marius Linnenborn aus dem Bistum Aachen wird Nachfolger von Prälat Dr. Amon in der Leitung des Deutschen Liturgischen Instituts in Trier, das von der Bischofskonferenz abhängt. Diese Wahl ist zweifellos erfreulich, da Linnenborn sowohl wissenschaftlich als auch pastoral versiert ist. Linnenborn wurde mit einer Arbeit über den Gesang der Kinder in der Liturgie in S. Anselmo in Rom promoviert. Die ausgezeichnete Arbeit wurde von Jörg Bölling in der Römischen Quartalschrift rezensiert (2012, S. 296-298). Das Liturgische Institut gibt die Zeitschrift "Gottesdienst" heraus. Hier sind wissenschaftliche Gründlichkeit und spirituelle Bodenhaftigkeit gefragt. Eine Öffnung und Auseinandersetzung mit allen kirchlichen Ausdrucksformen des lateinischen Ritus können eine Marktlücke schließen, das Profil des Instituts schärfen und neue Türen öffnen.

   

Sommertipp: Der hessische Molière

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17. 07. 2016

Wer in den nächsten Wochen in die Nähe von Frankfurt kommt, sollte auf keinen Fall versäumen, das Open-Air-Barocktheater "Der hessische Molière" in Frankfurt-Höchst zu besuchen. Die Plätze sind allerdings sehr begehrt. Ich selbst war schon mehrfach dort. Die Schauspieler sind großartig, und Molière auf Hessisch zu hören, ist schon an sich das reine Vergnügen. Also noch schnell zugreifen! Aufführungsort ist der Garten des Bolongaropalastes an der Mündung der Nidda in den Main. Nähere Infos gibt es hier. S.Heid

   

17.-20. September in Hildesheim: Generalversammlung der Görres-Gesellschaft

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07. 07. 2016

Die 119. Genervalversammlung der Görres-Gesellschaft ist terminlich auf den 17.-20. September vorgezogen (wegen der anschließenden Hannover-Messe). Die Sektion für Philosophie handelt über Menschenwürde, die Sektion für Psychologie über Aggression und Terror, die merkwürdigerweise mit der Religionswissenschaft zusammengehende Sektion für Geschichte über Reformation, die Sektion für Christlichen Orient über Ägypten/Äthiopien, die Sektion für Rechtswissenschaft über Migration und Integration, die Sektion für Kunstgeschichte über die Hildesheimer Kunst im Mittelalter.

Studenten können Reisestipendien bei der Geschäftsstelle beantragen. Auch das RIGG gibt im Einzelfall Zuschüsse.

Hier das gesamte Tagungsprogramm

Angesichts der Renovierung des Domes 2014 ist die Führung am Sonntag, 18. Sept., um 14-16.30 Uhr durch den Dom besonders zu empfehlen. Zum neuen Dom siehe die Publikation bei Schnell und Steiner.

Anschließend ist am Sonntag um 17 Uhr Mitgliederversammlung mit erneuten Wahlen.

Wie immer wird es ein informelles Treffen der eingeweihten "Römer" am Montagabend nach dem Empfang geben. Ort per Mundpropaganda.

Es wird DRINGEND EMPFOHLEN, sich schriftlich anzumelden (mit den akademischen Titeln), entweder mit der Postkarte oder über dieses Link. Wer dies nicht tut, wird seinen Namen nicht im gedruckten Teilnehmerverzeichnis wiederfinden!!

   

Die Sixtinische Kapelle in Köln

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07. 07. 2016

altBis zum 23. Oktober ist im Odysseum in Köln-Deutz (Corintostr. 1) die Freskenausmalung der Sixtinischen Kapelle auf Augenhöhe zu sehen, und zwar annähernd in Originalgröße. Die Installation heißt "Der andere Blick". Solche Installationen sind seit einigen Jahren üblich geworden. In Rom gab es etwa längere Zeit große Fototafeln der Reliefs der Marc Aurel-Säule auf Bodenniveau zu sehen. In Köln nun kann man die Fresken Michelangelos ohne die berühmte Nackenstarre bewundern, die einen ansonsten in Rom überfällt, wo sich die Fresken in großer Höhe befinden.

Wenn man dann noch vom Odysseum hurtig in den Kölner Dom durch die richtige Pforte huscht, hat man gleich auch das Heilige Jahr erledigt und kann sich die Rom-Reise sparen und das Geld den Armen geben.

   

Die "Römische Quartalschrift" in der archäologischen Bibliographie ZENON

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07. 07. 2016

altDas Deutsche Archäologische Institut hat jahrzehntelang im "Archäologischen Anzeiger" eine umfassende Fachbibliographie publiziert, die auch die Bibliothek des Campo Santo Teutonico bis 1992 bezogen hat. Seit 2002 werden alle Altdaten und neuen Datensätze in den zentralen online-Katalog ZENON eingespeißt. In die ZENON-Bibliographie gehen auch alle archäologisch relevanten Beiträge der "Römischen Quartalschrift" ein, die damit für die archäologische Forschung voll präsent ist.

Interessant ist die Statistik: 458 Einträge zur "Römischen Quartalschrift". Schaut man sich diesen Aufruf an, so erscheint am rechten Rand eine weitere Statistik, die u.a. besagt, dass in der Bibliothek des DAI in Rom fast alle diese Titel vorhanden sind.

Außerdem erfährt man: 17 Treffer von den 458 entfallen auf Jutta Dresken-Weiland, 8 auf Stefan Heid, immerhin! Erwin Gatz hat 6 Treffer.

Bitte abonnieren Sie jetzt die Römische Quartalschrift als Print-Abo oder als Digital-Abo (App)!

   

Bronzeausstellung im Hildesheimer Dommuseum

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01. 07. 2016

Unter dem Titel "Drachenlandung" zeigt das Dommuseum Hildesheim bis zum 16. Oktober hochwertige Kunstwerke aus Bronze, darunter eine Drachenaquamanile, d.h. eine Wasserkanne aus dem 12. Jahrhundert in Form eines Drachens. Bekanntlich spielte die Händewaschung in der Liturgie immer eine große Rolle. Das Beten mit zum Himmel erhobenen, reinen Händen war der Grundgestus des Betens seit Beginn des Christentums. Das führte dazu, dass die Gläubigen vor Betreten der Kirche ihre Hände wuschen. Davon hat sich die rituelle Händewaschung der Priester während der Liturgie erhalten. Näheres zur den liturgischen Zusammenhängen der Händewaschung findet sich bei S. Heid, Gebetshaltung und Ostung in frühchristlicher Zeit, in: Rivista di Archeologia Cristiana 82 (2006) 347-404.

   

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