Jobs & Jewels

10. Dezember in Köln: Kardinäle, Prälaten und Konsultoren

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01. 12. 2013

Vorstellung des neuen Buches von Herman H. Schwedt

Am Dienstag, dem 10. Dezember, wird in der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek in Köln (Kardinal Frings-Str. 1-3) um 19 Uhr das neue Buch "Die Anfänge der Römischen Inquisition. Kardinäle und Konsultoren 1542-1600" von Herman H. Schwedt vorgestellt. Dieser Band erscheint als 62. Supplementband der Römischen Quartalschrift.

Den Hauptvortrag hält Christoph Weber zum Thema "Kardinäle, Prälaten und Konsultoren. Streifzüge durch die Welt der frühneuzeitlichen Kurie". Anschließend wird Herman H. Schwedt sein Buch vorstellen.

Der Direktor der Bibliothek Heinz Finger lädt zu einem Empfang im Foyer der Biblitohek ein.

Diese Buchvorstellung wird angesichts der hochgradigen Fachkompetenz der Redner ein ausgesprochenes Highlight werden, das sich die Görres-Mitglieder des Kölner Raums und sonstige Interessierte auf keinen Fall entgehen lassen sollten.

Das RIGG plant für das nächste Jahr in Rom eine entsprechende Buchvorstellung.

   

Unsere Förderer: Stift Admont in der Steiermark

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Zuletzt aktualisiert am 29. 11. 2013

Das Römische Institut der Görres-Gesellschaft könnte nicht bestehen ohne seine Mitglieder, deren Zahl nun schon auf über 100 geklettert ist. Durch ihre Unterstützung und Präsenz sind sie das Rückgrat des Instituts. Dazu kommen aber auch die besonderen Förderer. Darunter befinden sich regelmäßige und "spontane", institutionelle und private Förderer, die das Institut jedes Jahr mit nicht unerheblichen Mitteln unterstützen. Ohne sie wäre der laufende Betrieb in dieser Vielfalt undenkbar. Daher ist es recht, einmal über unsere Förderer zu sprechen, auch wenn nicht alle genannt werden wollen. Mit diesem Artikel soll eine lockere Serie über diese guten Geister eröffnet werden. Fühlen auch Sie sich ermutigt, mitzumachen und uns durch außerordentliche Spenden zu unterstützen!

Das Stift Admont in der Steiermark gehört zu den bedeutendsten Benediktinerstiften Europas. Es geht auf eine Stiftung der hl. Hemma von Gurk zurück - hier zeigt sich, wie aus frommen Stiftungen Großes werden kann! - und wurde 1074 von St. Peter in Salzburg aus gegründet. Seit 1644 führt das Stift ein Gymnasium. Seine Wirtschaftsbetriebe sichern 500 Arbeitsplätze. Ein besonderes Juwel ist die Barockbibliothek, deren Bestände und Kunstwerke man nur mit den berühmten Barockbibliotheken Roms vergleichen kann. Pater Wolfgang Fischer-Felgitsch in Rom, der die Besucher der Papstaudienzen betreut und die Eintrittskarten organisiert, kommt aus dem Stift Admont.

S.Heid

   

Das falsche Konstantinsbild des Kulturhistorikers Jacob Burckhardt

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06. 11. 2013

Der renommierte Althistoriker Timothy D. Barnes machte jüngst auf dem 16. Internationalen Kongress für Christliche Archäologie in Rom einige wichtige Ausführungen zur Konstantins-Forschung. Gerade auch in jüngeren deutschen Publikationen wird immer wieder auf der Grundlage des Buchs "Die Zeit Constantins des Grossen" von Jacob Burckardt (1853) ein Bild von Konstantin gezeichnet, das ihm geradezu jedes Christsein abspricht bis hin zu der Behauptung, er sei nie getauft worden. Vieles davon beruht auf zeitgeistigen Vorentscheidungen, die bis zu Burckhardt zurückweisen. Wichtige Erkenntnisse der Wissenschaft über die antiken Quellen werden dabei einfach ignoriert. Man kann nur hoffen, dass die baldige Publikation der Kongressakten das Burckhardt'sche Gespenst endültig vertreibt.

Daher lohnt es, die Ausführungen von Timothy D. Barnes über Burckhardts fehlerhaftes Konstantinsbild hier vorab in deutscher Übersetzung vorzulegen:

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Jobs: 200 Stipendien für Italiener

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04. 11. 2013

Das DAAD vergibt momentan 200 Stipendien für Akademiker aus Italien, dem Vatikan (!) und San Marino, die in Deutschland studieren wollen, und zwar für Studenten, Doktoranden, PostDocs, Dozenten und Professoren.

Hier finden Sie nähere Informationen.

   

Das RIGG jetzt sogar auf Russisch

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Die junge Initiative PAX CHRISTIANA, die sich die Förderung und Unterstützung orthodoxer Theologen, die im Westen (z.B. Rom) studieren, zum Ziel gesetzt hat, ist nun für alle Sprachmächtigen auch auf Russisch zugänglich. Auf diese Weise wird - ein schöner Nebeneffekt - auf einer Seite sogar der Ruhm des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft bis nach Asien verkündet. Auf der russischen Website liest man nämlich.

PAX CHRISTIANA wurde von (ehemaligen) Mitgliedern des Campo Santo Teutonico gegründet und ist zweifellos förderungswürdig, wenn Ihnen die Ökumene am Herzen liegt.

Стефану Хайду

   

Tebartz van Elst oder Die Badewannen der Bischöfe in der Frühen Kirche

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25. 10. 2013

Peter Kritzinger hat in seiner im Internet frei zugänglichen Dissertationsschrift „Bischöfliche Repräsentation – Ursprung und Entwicklung bis zum Niedergang des weströmischen Reiches“ (Universität Jena, 2009) einige lichtvolle Ausführungen über die Problematik der Bischofsresidenzen des 4.-5. Jahrhunderts gemacht. Keineswegs erst heute streitet man um Wandelhallen und Bäder der Bischöfe! Und nicht erst heute ist dieses Thema ein Paradepferd der Polemik, die sich mit den mühsamen Feinheiten der Wahrheitsfindung nicht lange aufhält. Ich schätze, Dr. Kritzinger ist jetzt ein gefragter Interviewpartner. Insgesamt wird man festhalten müssen, dass es bislang keine umfassende Studie zum Thema der Bischofsresidenzen von der Antike bis heute gibt, obwohl es sich hierbei um ein kulturgeschichtlich höchst attraktives und vielschichtiges Thema handelt. Immerhin gibt es die grundlegende Studie von Hans Reinhard Seeliger und Kirsten Krumeich Archäologie der antiken Bischofssitze und darüber hinaus Arbeiten über einzelne Palastanlagen, vor allem über die Apostolischen Paläste in Rom. Denn die Päpste haben mit ihren Residenzen am Lateran und Vatikan die wichtigsten Vorbilder der bischöflichen Palastanlagen in ganz Europa geliefert! S.Heid

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24. Oktober: Görres-Treffen in München

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05. 10. 2013

Dieter Weiß spricht zum Thema "Die Einsetzung der Bischöfe in Bayern. Reichskirche oder Landeskirche in der Karolingerzeit"

alt alt Immer wieder war bei der Generalversammlung der Görres-Gesellschaft in Tübingen von der Initiative Münchener Görres-Treffen die Rede. Dass sich die Görresianer immer nur einmal im Jahr bei der Generalversammlung sehen, ist zwar sicher schön, aber doch irgendwie unbefriedigend. Nur das Jerusalemer und das Römische Institut kennen ja eine durchgehende Tätigkeit mit örtlichen Vorträgen und sonstigen Veranstaltungen. Angeregt durch ihre positiven Romerfahrungen haben nun Britta Kägler und Alexander Wegmaier, die beide inzwischen in München arbeiten, einfach einmal den Versuch gewagt, die immerhin 150 Münchener Mitglieder der Gesellschaft anzuschreiben, wozu ihnen der Präsident spontan die Adressen zur Verfügung gestellt hat. Das Echo war äußerst ermutigend.

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Nachlese zur Görres-Generalversammlung in Tübingen

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05. 10. 2013

Josef Isensee gibt eine Liebeserklärung an die Görres-Gesellschaft 

Schaffe, schaffe, Häusle baue - das schwäbisch-protestantische Arbeitsethos - an einer Hauswand in der Weizsäckerstraße in Tübingen Schaffe, schaffe, Häusle baue - das schwäbisch-protestantische Arbeitsethos - an einer Hauswand in der Weizsäckerstraße in Tübingen Die Görres-Gesellschaft, so mein Eindruck, nimmt weiter Fahrt auf. Die Anmeldungszahl zur Generalversammlung der Görres-Gesellschaft in Tübingen, wo die Generalversammlung das erste Mal überhaupt stattfand, lag bei 450 Mitgliedern. Darunter waren  auch mind. zwölf aktuelle und ehemalige Mitglieder des Römischen Instituts, die den langwierigen Weg in das entlegene Städtchen auf sich genommen hatten. Fast alle Sektionen hatten attraktive Oberthemen. Allenthalben war ein gewisser Aufbruch zu neuen Taten zu verspüren. Das betraf Initiativen wie das Doktorandenkolloqium der Historiker, lokale Görres-Treffen (bereits in München, bald auch in Mainz?), Reisestipendien für Studenten zur Generalversammlung (hier werden weitere Sponsoren gesucht), usw. Vorschläge gibt es reichlich. Klar ist, dass die Görres-Gesellschaft schon jetzt erheblich mehr wirkt und werkelt als nach außen überhaupt bekannt ist. "Tu Gutes und erzähle möglichst vielen davon" ist zwar kein christliches Motto, muss aber von der GG in Zeiten des akademischen Überlebenskampfes ernster genommen werden.

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Nachlese zur Freiburger Tagung über das Konzil von Trient

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04. 10. 2013

Vom 18.-21. September 2013 fand in Freiburg im Breisgau eine Tagung der Gesellschaft zur Herausgabe des Corpus Catholicorum e.V. zum Thema „Das Konzil von Trient und die katholische Konfessionskultur (1563-2013)“ statt. Seit 1919 gibt die Gesellschaft Werke katholischer Schriftsteller im Zeitalter der Glaubensspaltung im Aschendorff-Verlag (Münster) heraus, die sich auch alle in der Bibliothek des Campo Santo Teutonico finden. Aufgrund einer unglücklichen Terminballung war das Römische Institut bei der wichtigen Tagung leider nicht stark vertreten. Als kleinen Ersatz veröffentlichen wir hier einen knappen Tagungsbericht von unserem ehem. Assistenten Mathias Mütel, der selber über das Trienter Konzil und seine Kirchenväterrezeption arbeitet. (S.Heid)

hier zum Tagungsbericht

   

10. Oktober in Köln: Lexikon der Kardinäle

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02. 10. 2013

Hans-Joachim Kracht stellt sein monumentales Kardinalswerk vor

altAm Donnerstag, dem 10. Oktober, um 19 Uhr stellt Dr. Hans-Joachim Kracht, der langjährige Chefredakteur der deutschen Ausgabe des Osservatore Romano, in der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln die Frucht langjähriger Studien vor: die ersten beiden Bände seines auf 8 Bände konzipierten "Lexikon der Kardinäle 1058-2010" - das erste vollständige Lexikon aller Kardinäle überhaupt. Die Bände erscheinen in der höchst beachtlichen Reihe "Libelli Rhenani" der Diözesan- und Dombibliothek unter der Ägide von Prof. Heinz Finger.

Die Veranstaltung beginnt mit einer Ansprache von Kardinal Joachim Meisner. Reimund Haas vom Archiv des Erzbistums spricht dann zum Thema "Von der Kölner Presbyteriologie zur weltkirchlichen Kardinalogie" (was auch immer damit gemeint sein mag). Es kommen Geistliche Gesänge des von Benedikt XVI. zum Kardinal erhobenen Maestro der Cappella Sistina Domenico Bartolucci zur Aufführung.

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