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Dienstag, 28. Jan. in Köln: Walter Senner wird "Magister in Sacra Theologia"

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15. 01. 2014

Höchste Auszeichnung des Dominikanerordens

Pater Walter Senner O.P., weltweit bekannter Fachmann für scholastische und besonders thomistische Theologie und Mitglied des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft, erhält am 28. Januar um 19 Uhr in der Diözesanbibliothek Köln (Kardinal-Frings-Str. 1-3) den Grad "Magister in Sacra Theologia" verliehen. Ein solcher Titel wird besonders verdienten Akademikern des Ordens verliehen. Bei diesem Anlass hält Pater Senner seine Lectio Magistralis zum Thema "Thomas und die Politik - eine Nicht-Beziehung?". Wer an dieser Festakademie teilnehmen möchte, wird gebeten, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Pater Senner ist seit vielen Jahren als Professor für Scholastik an der römischen Dominkaneruniversität "Angelicum" tätig.

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Bonn, 31. Jan. - 2. Febr.: Liturgietagung

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12. 01. 2014

50 Jahre Liturgiekonstitution des II. Vaticanums - 75 Jahre Anton Baumstarks "Liturgie comparée"

Das Seminar für Liturgiewissenschaft der Universität Bonn veranstaltet eine Tagung, die sich im Wesentlichen mit den östlichen Liturgien befasst. Zu Wort kommen internationale Fachreferenten. Verantwortlich zeichnen Prof. Dr. Albert Gerhards, PD Dr. Heinzgerd Brakmann und Dr. Tinatin Chronz. 

Nähere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

Nähere Informationen über den berühmten Liturgieforscher des Campo Santo, Anton Baumstark (+ 1948 in Bonn), finden Sie im Personenlexikon zur Christlichen Archäologie.

   

Freitag, 24. Januar in München: Görres-Treffen

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10. 01. 2014

Monika Fink-Lang spricht zum Thema "Joseph Görres als politischer Publizist"

Seit dem letzten Jahr hat sich eine Münchener Gruppe der Görres-Gesellschaft zusammengefunden, die alle zwei Monate zu einem Vortrag einlädt. Der nächste Vortrag findet um 18 Uhr im Pfarrsaal der St. Ludwig-Gemeinde, Ludwigstraße 22, statt. Frau Fink-Lang ist ausgewiesene Görres-Kennerin (ihre Görres-Monographie finden Sie hier). Joseph Görres ist der Namensgeber der Görres-Gesellschaft. Daher ist ein spannender Arbend zu erwarten: Ad fontes!

Alle Görresianer, Freunde und Interessierte sind herzliche eingeladen.

Kontaktpersonen sind Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

   

Generalversammlung der Görres-Gesellschaft in Fribourg

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06. 01. 2014

Die Generalversammlung der Görres-Gesellschaft wird vom 27. September bis 1. Oktober 2014 in Fribourg in der französischsprachigen Schweiz stattfinden.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Das letzte Mal tagte die Generalversammlung in Fribourg im Jahr 1983. Fribourg hat insofern eine besondere Bedeutung für das RIGG, als dessen Gründer, der Luxemburger Priester Johann Peter Kirsch, 1890 an der neu gegründeten Katholischen Universität Fribourg Professor für Kirchengeschichte und Christliche Archäologie wurde und jahrelang das römische Institut sozusagen im Spagat von Fribourg aus geleitet hat (S. Heid / M. Dennert, Personenlexikon zur Christlichen Archäologie 2, Regensburg 2012, 732-735). Zu seinen engen Freunden an der Universität gehörten damals Gustav Schnürer, Joachim Berthier O.P. und Heinrich Denifle O.P.

   

Presseecho: Buchvorstellung von Herman H. Schwedt

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28. 12. 2013

Herman H. Schwedt stellte am 10. Dezember in der Kölner Diözesanbibliothek sein neues Buch "Die Anfänge der Römischen Inquisition. Kardinäle und Konsultoren 1542-1600" vor, das jüngst als 62. Supplementband der Römischen Quartalschrift erschienen ist. In einer Email schrieb er mir: "Die Buchvorstellung in Köln am 10. Dezember war vom Leiter der dortigen Diözesanbibliothek, Prof. Heinz Finger, sehr gut organisiert. Es waren weit über hundert Anwesende. Der Hauptvortrag von Prof. Christoph Weber war nicht nur kenntnisreich, eben vom Fachmann, sondern auch für Nichthistoriker ansprechend und lehrreich. Zu meiner Überraschung wurde sogar ein Brief des Präfekten der röm. Kongregation für die Glaubenslehre, Erzb. Müller, vorgelesen [...]".

In der Tagespost vom 14. Dez. erschien ein Bericht. Hier der Tagespost-Artikel als PDF

S.Heid

   

Was der Fußball in einem Lexikon der Antike verloren hat

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15. 12. 2013

wissenschaftlich sinnfrei: U-Boot-Artikel

altEs ist guter Väter Brauch, in Lexika Scherzartikel einzufügen. Sogar in Realenzyklopädien gelangen solche Irrealia, die, obschon völlig sinnfrei, selbst wiederum zum Gegenstand seriöser Forschung geworden sind. So ist dem Artikel "Apopudobalia" (Fußball) in "Der neue Pauly" ein eigener Wikipedia-Eintrag gewidmet worden. Wikipedia bietet auch alle bislang bekannten Artikel dieser Art unter dem Stichwort "Fingierter Lexikonartikel". Eine Reihe von Personenwörterbüchern fingieren dreist Personen. So erfindet das "Lexikon der antiken christlichen Literatur" einen gewissen "Dadaphorus von Salamis", den Peter Bruns auf dem Gewissen hat. Dieser fiktive, aber doch offenbar sehr überzeugende Kirchenvater wurde sogar in die Neuauflage des "Metzler Lexikon Antike" aufgenommen. O sancta simplicatas editorum! Die 21. Auflage der Brockhaus-Enzyklopädie hat einen Alois Hingerl erfunden und ihn sogar abgebildet! Auch das "Personenlexikon zur Christlichen Archäologie" hat sich im zweiten Band einen solchen Scherz erlaubt, allerdings dann doch ohne Porträt. Ich bin gespannt, in welchen Publikationen dieses U-Boot später wieder einmal auftaucht.

S.Heid

   

11. Dezember in München: Rainald Becker erhält Heinrich-von-Leveling-Preis

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03. 12. 2013

altDie Forschungsstiftung Bayerische Geschichte verleiht am 11. Dezember um 19 Uhr in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (Alfons-Goppel-Str. 11) an Prof. Dr. Rainald Becker (München/Bayreuth) für seine Habilitationsschrift "Nordamerika aus süddeutschere Perspektive - Die Neue Welt in der gelehrten Kommunikation des 18. Jahrhunderts" den Heinrich-von-Leveling-Preis der Landeshistoriker der bayerischen Universitäten für herausragende wissenschaftliche Arbeiten.

Bei dieser Gelegenheit wird das im Schnell und Steiner-Verlag erschienene Werk "Nordamerika aus süddeutscher Perspektive" vorgestellt.

Prof. Becker, Mitglied der Görres-Gesellschaft, hat im Januar am RIGG über dieses Thema referiert. Seine von Erwin Gatz angeregte Promotion "Wege auf den Bischofsthron - Geistliche Karrieren in der Kirchenprovinz Salzburg im Spätmittelalter, Humanismus und konfessionellen Zeitalter" erschien 2006 als Supplementband der "Römischen Quartalschrift". Prof. Becker wird im November 2014 eine Tagung am RIGG zum Thema "Bayerische Römer - römische Bayern. Mittelalterliche und frühneuzeitliche Lebensgeschichten" durchführen.

   

10. Dezember in Köln: Kardinäle, Prälaten und Konsultoren

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01. 12. 2013

Vorstellung des neuen Buches von Herman H. Schwedt

Am Dienstag, dem 10. Dezember, wird in der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek in Köln (Kardinal Frings-Str. 1-3) um 19 Uhr das neue Buch "Die Anfänge der Römischen Inquisition. Kardinäle und Konsultoren 1542-1600" von Herman H. Schwedt vorgestellt. Dieser Band erscheint als 62. Supplementband der Römischen Quartalschrift.

Den Hauptvortrag hält Christoph Weber zum Thema "Kardinäle, Prälaten und Konsultoren. Streifzüge durch die Welt der frühneuzeitlichen Kurie". Anschließend wird Herman H. Schwedt sein Buch vorstellen.

Der Direktor der Bibliothek Heinz Finger lädt zu einem Empfang im Foyer der Biblitohek ein.

Diese Buchvorstellung wird angesichts der hochgradigen Fachkompetenz der Redner ein ausgesprochenes Highlight werden, das sich die Görres-Mitglieder des Kölner Raums und sonstige Interessierte auf keinen Fall entgehen lassen sollten.

Das RIGG plant für das nächste Jahr in Rom eine entsprechende Buchvorstellung.

   

Unsere Förderer: Stift Admont in der Steiermark

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Zuletzt aktualisiert am 29. 11. 2013

Das Römische Institut der Görres-Gesellschaft könnte nicht bestehen ohne seine Mitglieder, deren Zahl nun schon auf über 100 geklettert ist. Durch ihre Unterstützung und Präsenz sind sie das Rückgrat des Instituts. Dazu kommen aber auch die besonderen Förderer. Darunter befinden sich regelmäßige und "spontane", institutionelle und private Förderer, die das Institut jedes Jahr mit nicht unerheblichen Mitteln unterstützen. Ohne sie wäre der laufende Betrieb in dieser Vielfalt undenkbar. Daher ist es recht, einmal über unsere Förderer zu sprechen, auch wenn nicht alle genannt werden wollen. Mit diesem Artikel soll eine lockere Serie über diese guten Geister eröffnet werden. Fühlen auch Sie sich ermutigt, mitzumachen und uns durch außerordentliche Spenden zu unterstützen!

Das Stift Admont in der Steiermark gehört zu den bedeutendsten Benediktinerstiften Europas. Es geht auf eine Stiftung der hl. Hemma von Gurk zurück - hier zeigt sich, wie aus frommen Stiftungen Großes werden kann! - und wurde 1074 von St. Peter in Salzburg aus gegründet. Seit 1644 führt das Stift ein Gymnasium. Seine Wirtschaftsbetriebe sichern 500 Arbeitsplätze. Ein besonderes Juwel ist die Barockbibliothek, deren Bestände und Kunstwerke man nur mit den berühmten Barockbibliotheken Roms vergleichen kann. Pater Wolfgang Fischer-Felgitsch in Rom, der die Besucher der Papstaudienzen betreut und die Eintrittskarten organisiert, kommt aus dem Stift Admont.

S.Heid

   

Das falsche Konstantinsbild des Kulturhistorikers Jacob Burckhardt

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06. 11. 2013

Der renommierte Althistoriker Timothy D. Barnes machte jüngst auf dem 16. Internationalen Kongress für Christliche Archäologie in Rom einige wichtige Ausführungen zur Konstantins-Forschung. Gerade auch in jüngeren deutschen Publikationen wird immer wieder auf der Grundlage des Buchs "Die Zeit Constantins des Grossen" von Jacob Burckardt (1853) ein Bild von Konstantin gezeichnet, das ihm geradezu jedes Christsein abspricht bis hin zu der Behauptung, er sei nie getauft worden. Vieles davon beruht auf zeitgeistigen Vorentscheidungen, die bis zu Burckhardt zurückweisen. Wichtige Erkenntnisse der Wissenschaft über die antiken Quellen werden dabei einfach ignoriert. Man kann nur hoffen, dass die baldige Publikation der Kongressakten das Burckhardt'sche Gespenst endültig vertreibt.

Daher lohnt es, die Ausführungen von Timothy D. Barnes über Burckhardts fehlerhaftes Konstantinsbild hier vorab in deutscher Übersetzung vorzulegen:

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